Literaturtipps

  • Moin in die Runde,


    ich hab die Tage nen Tripp vor bei dem ich längere Zeit im Zug sitzen werde. 5,5 Stunden einfach, um genau zu sein.


    Nu brauch ich Lektüre. Was empfehlt ihr denn so? Schon durch hab ich die Trilogie von Trudy Canavan und auch HdR ist erstmal ausgelutscht. "Die Elfen" und andere Bücher der Reihe sind nicht mein Ding und ob Harry Potter überlebt oder nicht, das weiß ich auch schon. ;)


    Notfalls hab ich hier Dragonlance Chronicles und Legends liegen, aber die kenn ich ja auch schon fast auswendig.


    So, ich bin ansonsten für alles offen, bevorzuge aber Thriller, Horror (wie sind denn die neuen von King?) und epische Fantasy.


    Macht mal Vorschläge, damit ich Amazon beehren kann. :D

  • Hab ich hier rumliegen und hab ich auch halb durch. Könnte ich mir nochmal von vorne vornehmen, stimmt.... (Also Band 7. 1 - 6 hab ich schon komplett.)


    Und was les ich auf der Heimfahrt? :D

  • Hast Du "Die Päpstin" von Donna W. Cross schon gelesen?


    Ooooder..."Das Lächeln der Fortuna" von Rebecca Gable....oder einen anderen Irving: "Gottes Werk und Teufels Beitrag". Auch klasse.



    ...oooooder...ein bisschen was anderes, aber supertoll zu lesen: "Fool on the Hill" von Matt Ruff.



    Wühle nochmal weiter. ;)

  • "Nachtauge" von Thomas Görden (leichtes Fantasy mit Schamanismus)


    "Die Chroniken der Unsterblichen" von Hohlbein



    EDIT: Leafy, wo gehts denn eigentlich hin?

    Einmal editiert, zuletzt von Mereneth ()

  • Oberösterreich.


    Und wenn ich jetzt gaaaaanz viel Glück hab, dann nicht nur allein und im Zug. Sondern mit der ganzen Familie doppelt so lange und mit dem Auto!


    Boah, das wäre sooo oberendgeil! Kinderbiobauernhof.


    Lektüre brauch ich aber dennoch.


    Päpstin kenn ich. Rest schau ich mir an.

  • Hm... ich empfehl jetzt was das eigentlich absolut nicht den Kriterien entspricht aber wirklich lesenswert ist.
    "Zusammen ist man weniger allein." von Anna Gavalda.
    Da geht es um vier Leute die grundverschieden sind und sich in einer Wohngemeinschaft in Paris durch diverse Schicksalsfügungen zusammenfinden.


    Das hier ist zwar der Link zur geplanten Verfilmung aber das sagt auch um was es im Buch geht: Zusammen ist man weniger allein


    Es ist auf jeden Fall mit 550 Seiten für mehrere Tage geeignet, und es ist so berührend, dass man immer wieder weiter lesen will und am liebsten gar nicht aufhören würde.

  • So, es ist spruchreif.


    Leafy nebst Familie residiert für 10 Tage in OÖ und sucht nebenbei gewisse junge Herren heim... ähm... auf. :D


    Danke für die Literaturtipps und als weiter her damit! Die Fahrtzeit hat sich, wie auch der Aufenthalt, verdoppelt. ;)


    Eriawen: Auch deine Tipps klingen interessant. Es muß nicht immer das genannte Kriterium sein, aber da ists halt am wahrscheinlichsten, dass es mir zusagt. Ich schau mir deine Bücher auch an. :)


    [SIZE=7]Wobei ich je nach Spannung des Buches 550 Seiten in zwei Tagen platt machen kann.... *grins*[/SIZE]

  • Also ab und zu...meistens im Flugzeug lese ich auch. Ja mach ich^^


    Also die Bücher von Tom Clancy sind alle top. Der Werdegang von Jack Ryan dabei zu verfolgen is mehr als genial.


    Ebenfalls die Bücher von Dan Brown:


    Illuminati
    Sakrileg


    Beides sehr gute Bücher wenn man sowas liest. Geschmackssache eben.


    Bill Napier mit Nemesis is auch nicht schlecht.


    Hmm...was hab ich denn noch alles?^^ Öhm...Melissa P. mit ihrem Tagebuch. ;) Aber das is eher was für einsame Stunden.


    Joah...das wars von meiner Seite aus. Ich weiss ich weiss...bin halt nicht so Lesebegeistert :rolleyes:

  • Melissa P. mit Tagebuch? Ich dachte, die heißt Josefine... *duck und renn*


    Dan Brown hab ich die genannten durch.


    Clancy wird notiert. :)

  • Terry Pretchett - Die Götter der Scheibenwelt


    Wenn du was Ernsteres liest, dann empfehle ich dir zwischendurch einen aufmunternden Blick in "Der tiefere Sinn des Labenz" von Douglas Adams, John Lloyd und Sven Böttcher zu werfen, um deine Stimmung zu heben.


    Gibt auch ein online-Labenz auf http://www.soviseau.de, das aber nicht von professionellen Schriftstellern, sondern von Lesern und sonstigen "auf Kohlenstoff basierenden Wesen" ist. :)


    "damüls (Adv.)
    Ähnlich wie > jetsch eine ungefähre Zeitangabe. Kann gestern sein, aber auch, als man das letzte Mal Sex hatte, das letzte Mal eine Steuerrückzahlung vom Finanzamt erhielt oder noch an den Weihnachtsmann glaubte."


    "Hindersten Hütten, die (Pl.)
    Sammelbegriff für alle Dörfer und Ortschaften, die weiter als einen Kilometer von einer Autobahnauffahrt entfernt sind."


    Hier wird versucht, allen Gegenstände, Handlungen oÄ ohne Namen einen Namen zu geben, der ein Orts-, Stadt- oder Stadtname ist, um den vielen, vielen Bezeichnungen für Orts-, Stadt- oder sonstigen geografischen Namen endlich einen Sinn einzuflößen!

    Einmal editiert, zuletzt von xandiam ()

  • Also ich kann nur 'Die schwarzen Juwelen' von Anne Bishop empfehlen. Wer Fantasy mag wird diese Bücher lieben. Sie bestehen auf fünf Büchern; einer Trilogie und zwei Nebenbänden.


    Oft werden sie in die Kategorie dunkle Erotik eingeordnet. Ich finde allerdings das sehr unpassend. Ich würde eher dark Fantasy mit so manchen erotischen Elementen sagen.


    Zum Inhalt: Es geht hier um eine Welt unterteilt in drei Reiche: Die Hölle, das Reich der Dämonentoten, Tereille, das Reich der Lebenden und Kaeleer, das Schattenreich. Die Reiche werden von angehörigen des Bluten regiert, die einst gerecht und weise herrschten. Das Gesellschaftssystem ist kompliziert, so wie auch das Verhältnis von Mann und Frau. Es ist nämlich so, dass Frauen die mächtigsten Glieder des Systems darstellen. Und deren Zentrum stellt wiederum die Königin da. Männer werden jedoch auch nicht unterdrückt. Sie dienen freiwillig ihrer Königin und besitzen die Macht sie zu beschützen. Jeder Angehörige des Blutes besitzt außerdem zwei Juwelen, die als Gefäße seiner magischen Kraft dienen. Je dunkler das Juwel, desto größer die Macht.
    Endlich zur Geschichte: Die Verteilung der Macht in Tereille ist verschoben, denn eine Frau will sich alle drei Reiche untertan machen. Sie beseitigt alle potenziell stärkeren Frauen und zwingt Männer dazu ihr zu dienen. Da tritt Hexe in Form eines jungen Mädchens namens Jaenelle auf. Jaenelle besitzt die Macht den Makel, der dem Blut anhaftet zu reinigen, doch von vielen Seiten trachtet man ihr nach dem Leben und sie wird zu einem wichtigen Instrument der Macht, das viele zu ihren Zwecken nutzen wollen.
    Besonders fasziniert haben mich an diesen Büchern die Charaktere. Sie sind so wunderbar beschrieben und man kann ihrem Bann einfach nicht entkommen. Wohingegen die Bösen so beschrieben werden, dass man für sie einfach keine Sympathie empfinden kann. Ich habe noch nie erlebt, wie ein/e Autor/in gleichzeitig so humorvoll und tiefschürfend schreiben kann und im nächsten Moment beschreibt sie die grausamsten Szenen von Verstümmelung, Tod und Schmerzen.



    Bei diesen Büchern sollte man sich nicht von den ersten paar Seiten abschrecken lassen. Genauso wenig, wie von dem Cover, das bei der deutschen Ausgabe einfach nur grausam ist.