Jade - Endgültige Freiheit

  • Die Ruhe vor dem Sturm


    Keuchend und komplett durchgeschwitzt kämpft sich ein junger Mann schweren Schrittes durch das Unterholz. Erst als er die Deckung der Bäume verlässt sieht man die Gründe dafür. Auf seinem Rücken trägt er eine Elfe die man, wenn sie sich nicht hin und wieder bewegen würde, für eine Tote halten könnte. Wie lange er sie wohl schon trägt? Zu alledem ist sein linker Arm notdürftig mit einem dunkeln Stück Stoff verbunden, welches aber nicht ganz dicht gehalten hat. Im Schutz der Bäume bleibt er, schwer atmend, einen Moment stehen und sieht sich misstrauisch um.


    Die Elfe auf dem Rücken des jungen Mannes, kann man als die Frau identifizieren, welcher der Kräuterladen im Geschäftsviertel gehört. Tatsächlich wirkt sie sehr mitgenommen, jedoch ist sie im eigentlichen Sinne nur erschöpft. Die Weißhaarige bräuchte etwas Ruhe, aber offenbar ist sie nicht ganz bereit sich diese zu gönnen. Als ihr Träger stehen bleibt, schlägt sie schwerfällig die Augen auf, "S-sind... wir bereits am Treffpunkt?" wispert sie leise.


    Es raschelt in einem Gebüsch. "Ja, seid ihr", erklingt die leise Antwort, auch wenn die Frage gar nicht an die rothaarige Elfe gerichtet war, die sich hinter dem Gebüsch aufrichtet. "Liebe Zeit, was ist denn euch passiert?" Besorgt mustert Tianura die zerschundenen Gestalten.


    "Das selbe wie uns, würde ich wetten?" erklingt Abels Stimme aus einem gegenüberliegendem Gebüsch. Kurz darauf wird auch schon der dunkle....ziemlich zerzauste (ist das Raureif in seinen Haaren?!) Kopf des Shifters sichtbar. "Sieht sauber aus" urteilt er knapp und schiebt sich aus dem Gebüsch.


    Klingensturm Jadien tritt hinter Abel aus dem Gebüsch. Sie sieht bei weitem noch besser aus als ihre Schwester, und würde es deshalb nicht 'das Selbe' nennen, es beruhigt sie auch nur sehr dezent als sie ihre Schwester sieht. Bei der Benachrichtigung, sich zu treffen, hatte sie das Schlimmste erwartet, vor allem da dieser Nachricht von Syas gekommen war, "Was ist passiert?" greift sie die Frage der Rothaarigen wieder auf.


    Drachenritterin Karalya erwidert den Blick ihrer Schwester träge, "Ich war... wohl unvorsichtig... hab uns... in eine Falle bugsiert..." gesteht sie leise, während sie Syas mit einem leichten Schulterdruck ein Zeichen gibt, sie wieder auf ihre Beine zu stellen, da sie langsam das Gefühl hat, dem Mann zu schwer zu werden. Er hat sie ja auch bei weitem lange genug getragen.


    Schattenläufer Syas tut wie geheißen und kann seine Erleichterung darüber nicht zur Gänze verbergen als er in die Knie geht um Karalya herunter zu lassen. Zumindest das Seufzen kann er aber noch unterdrücken. ,,Fliegende Waffen die aus dem nichts auftauchen und ein...Illusionist.", beginnt er während er überraschenderweise tatsächlich leichte Mühe hat sich wieder aufzurichten. Zumindest ihn selbst überrascht es: ,,Sie sind alle beide entkommen.", fügt er gepresst hinzu.


    Fireshifter Tianura lässt ihren Blick zwischen Syas und Karalya auf der einen Seite und Jade und Abel auf der anderen hin und her wandern. "Menno, immer spielt ihr ohne mich!" mault sie, bevor sie sich an Abel und Jade wendet: "Und wem seid ihr begegnet?" Ein bezeichnender Blick folgt auf Abels wirres Haar. "Magister Sirion?"
    Nightshifter Abel winkt müde ab "Wenn, dann einer schlechten Kopie. Aber ja, eine Vorliebe für Eis hatte er....aber fliegende Waffen aus dem Nichts? Von DEM Kerl können wir auch ein Liedchen singen, nicht wahr?" meint er dann zu Jadien.


    Die Elfe streicht sich ein paar lange Strähnen zurück, ehe sie sich zu ihrer jüngeren Schwester kniet, welche erst mal sitzen geblieben ist, sobald Syas sie runter gelassen hatte, "Das stimmt... und da dies keine so verbreitere Magie ist, könnte es sich ja um den gleichen Magier handeln." Was man durchaus positiv deuten könnte, wenn sehr viele Leute aus ihrer alten Heimat in den Wäldern und der Stadt unterwegs wären, wäre die Chance, dass sowohl Syas und ihre Schwester als auch Abel und sie selbst den gleichen begegnet wäre geringer. Also stellt der Feind eventuell eine überschaubare Anzahl an Gegnern da?


    Drachenritterin Karalya lässt sich dankbar von ihrer Schwester auf die Beine helfen, auch wenn sie noch leich zittrig ist, beginnt ihr Körper ihre Elixiere langsam wieder zu verarbeiten. In ein paar Stunden ist sie vielleicht wieder halbwegs zu etwas zu gebrauchen... zumindest hofft sie es. Sie würde gerne die Wunde an Syas Arm direkt behandeln, aber dieser wird es im Moment wohl nicht zulassen, "In kleinen Gruppen sind wir genauso angreifbar und aufspührbar wie in Großen..." haucht sie, "Ich hatte seltsam..." Den Satz kann die junge Frau nicht richtig fortsetzen, ihr Hals ist rau, deshalb deutet sie Syas zu erklären weshalb sie ihr Versteckt verlassen hatten, dieser hatte ihre komischen... 'Träume' ja miterlebt.


    Schattenläufer Syas streicht sich einige verschwitzte Strähnen des, wieder länger werdenden, Haares zurück, um sein Sichtfeld davon zu befreien und lehnt sich rücklings bei einem Baumstamm an ehe er für die Elfe mit rauer Stimme fortsetzt:,,...Träume. Über Tod, Unglück und all diese Sachen. Sie hat sie für Visionen oder so etwas gehalten und ich habe mich schlussendlich dazu breit schlagen lassen den Unterschlupf zu verlassen und der Sache nachzugehen.... tut mir leid."Dabei gibt er nicht einmal Karalya die Schuld sondern einfach nur seiner Nachgiebigkeit.


    Fireshifter Tianura hebt beide Augenbrauen. "Aha. Nun gut, passiert ist passiert. Ich schlage vor, wir suchen gemeinsam ein neues Versteck auf und besprechen unsere weitere Vorgehensweise."


    Es raschelt erneut im Gebüsch und ein kleines gezeichnetes Häschen springt heraus. Es richtet sich auf die Hinterbeine auf und rümpft das gezeichnete Näschen in Richtung der Gruppe. "Meine Güte, was für ein trauriger Haufen..." spricht es spöttisch.


    Nightshifter Abel wirbelt herum und greift nach dem Schwert....als er erkennt, WAS da zu ihnen spricht. Dann weicht seine entschlossene Miene eher einem "....was zum Geier ist DAS??" und er mustert das....Ding....


    Klingensturm Jadiens Hand ist ebenfalls zu ihrem Schwertgriff gewichen, aber sie kann sich Abels Verwunderung nur anschließen, "E-Ein Karnickel?" fragt sie erstaunt, wenn das Ding nun anfängt etwas davon zu labern es sei 'zu spät' bekommt sie vermutlich Assoziationen zu ihrer Kindheit... Dennoch, ihr Hand bleibt wo sie ist.


    Drachenritterin Karalya ist weniger über die Erscheinung erstaunt, eher darüber wie rasch sie gefunden wurden... sie kennt... diese Tricks ja schon, "Syas!" zischt sie unterdrückt und verflucht ihren Zustand im Geheimen...


    Schattenläufer Syas reißt ebenfalls die Augen auf. Wie hatten die sie so schnell finden können? Und wie konnte ihm das entgangen sein? Statt jedoch wie die anderen das Kaninchen zu fixieren suchen seine Augen schon die Büsche und Baumkronen ringsum ab: ,,Vorsicht!"zischt er ehe er sich erklärt: ,,Das bedeutet, dass zumindest der Typ der die fliegenden Waffen lenkt in Sichtweite sein muss."Während seine rechte Hand bereits am Griff der Machete liegt, greift er mit der linken hinter sich um sich vom Baum abzustoßen. Eine automatische Bewegung, in dem Fall aber eine schlechte Wahl. Dies wird ihm klar als eine Woge des Schmerzes ausgehend von seinem linken Unterarm durch seinen Körper fährt.


    Nightshifter Abel wollte grade einwenden, dass er sich ziemlich sicher ist, dass DAS nicht Syas ist, da geht dieser auch schon in Verteidigungsstellung "Na toll..." knurrt er daher und behält ebenfalls die Umgebung im Auge.


    Das Kaninchen schüttelt den Kopf. "Nein, ich bin nicht Syas", antwortet es kichernd. Das süße kleine Puschelhäschen lässt sich wieder auf die gezeichneten Pfoten herabsinken. "Ihr habt gedacht, ihr könnt uns entkommen, ja? Falsch gedacht." Es fletscht die Nagerzähne. "Wir wissen immer, wo ihr seid! Und nuuuun..." Seine Stimme wird zu einem heiseren Fauchen. "...nun werdet ihr alle STERBEN!"


    Fireshifter Tianura zeigt sich unbeeindruckt von dem Comic-Kaninchen. "Okay... du fängst an..." Und schon fliegt ein fingernagelgroßes Feuerbällchen auf das Papierhäschen zu. Das Häschen wird getroffen und vergeht funkenstiebend - aber nicht ohne noch einen lästerlichen Fluch auszustoßen. "ALLE! STERBEN!"


    Nightshifter Abel kratzt sich am Kopf "Mich hat ja im Leben schon so einiges bedroht, aber ein gezeichnetes Häschen mit schlechten Manieren?! Das ist neu....." dann zieht er das Schwert und brummt unheilschwanger "Zeit zum Tanzen...."


    Klingensturm Jadien ist zumindest davon überzeugt, dass der Puschelhase es ernst gemeint hat, "Dann schick nur mehr von der Sorte... denen ziehen wir ebenfalls das Fell ab!" erklärt sie dem Häufchen Asche während ihre Augen die Umgebung absuchen. Wenn der Magier welcher dieses Häschen erschaffen hat, auch Syas und ihre Schwester so zugerichtet hat, ist mit ihm nicht gut Kirschen essen...


    Drachenritterin Karalya tastet nach ihrer Tasche nach irgendeinem Aufputschtrank... sie weiß, dass sie im Moment mehr denn je nur eine Gefahrenquelle für ihre Gefährten ist, doch wird sie sich hüten zu früh weitere Elixiere zu sich zu nehmen, wenn es sich vermeiden lässt, die Nebenwirkungen sind wie man merkt, ja sehr unschön.

    Syas bleibt noch ein Weilchen stehen und sieht den Drachen und ihren Reitern hinterher ehe er die Landkarte die er immernoch in der rechten Hand hält, ausbreitet. Linkerhand im Tal befindet sich ein See. Dahinter eine Hügelkette die es zu überqueren gilt bis er ins wahrhaftige Gebirge kommt. Und genau das ist sein Weg. Gelassen, steckt der Mensch die Karte weg und bringt stattdessen seine Pfeife und einen Beutel Tabak zum Vorschein... die Reise beginnt.

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  • Schattenläufer Syas macht einige Schritte vorwärts. Weg von den Bäumen. Vielleicht kann er aus etwas weiterer Entfernung mehr ausmachen. Wenn der Typ sie sehen kann, muss auch er auffindbar sein. Und vielleicht entscheidet er sich dann zum Angriff auf Syas was ihn genug ablenken könnte, dass die anderen ihn während dessen ausfindig machen können...oder einer der Anderen Hoereskrieger greift an. Der Zeichner wird wohl nicht alleine gekommen sein.


    Fireshifter Tianura schiebt ihren Ärmel zurück und legt den Reif frei, der um ihr Handgelenk liegt. Dann lässt sie die Hand einmal kreisen. Das grünkupferne Metall verformt sich, fließt von ihrem Arm, wächst in die Länge und wird zu einem schulterhohen Stab, der gekrönt wird von einem hellgelben Kristall. Den Kristall umgibt, fast schützend, eine halbmondförmige Klinge - der Armreif wurde zu einer Hellebarde. "Fein, fein, fein, dann darf ich auch mal mitspielen!" gibt sie vor, sich zu freuen.


    Der nächste Akt des Spieles beginnt so unvermittelt, wie unspektakulär. Grauer, zäher Nebel schiebt sich aus dem Wald und den Büschen und beginnt langsam, sich im Garten auszubreiten. So plötzlich wie er kam - und noch dazu wo es gar keine passenden Wetterbedingungen dafür gibt - ist diese Nebelwand mehr als verdächtig. Wer weiß, wer oder was sich alles darin verbergen kann?


    Vom Häschen bleibt nichts als eine kleine Aschewolke übrig. Aber das macht nichts - nahezu lautlos hat sich ein Ring aus Wesen um die Helden geschlossen. Schauen sie näher hin, werden sie feststellen, dass hier auf dem Gras, dort hinter einem Gebüsch, da hinten auf einem Baum mehrere dunkel gekleidete Gestalten aufgetaucht sind. Sie geben sich nicht viel Mühe, sich zu verstecken, und noch stehen sie mehr abwartend in einem lockeren Ring um die Gruppe herum. Hier und da kann man im Mondlicht erahnen, dass sie Hände auf den Waffen liegen haben.


    Die dunkel gekleideten Personen lassen sich kurz sehen... dann beginnt Nebel aufzuwallen und die Konturen zu verschleiern. Nun ist nicht mehr klar, wie viele Personen es gibt, noch wo sie stehen...


    Klingensturm Jadien stellt sich so gut es geht schützend vor ihre Schwester, als sie eines ihrer Schwerter zieht, "Bleib zurück..." flüstert sie leise, während ihre Augen durch die scheinbar undurchdringliche Nebelwand wandern... nun, wenn das ein Versteckspiel wird, werden sie mitspielen. Mit einem kurzen Zug gleitet die Klinge in ihrer Hand durch die Luft, und von der Richtung in welcher der Teich liegt, verdichtet sich der Nebelvorhang nochmal. "Verteilt euch... wenn wir schon nichts sehen sollen, so darf es für sie genauso gelten." beschließt die Elfe, welche zumindest ihren Teil der Wetterfront durchsehen kann, ebenso wieder jeder andere welcher mit ihrer Klinge in direkten Kontakt kommt.


    Drachenritterin Karalya nimmt einen kleinen Schluck aus ihrer Phiole. Es wird reichen, sich ordentlich bewegen zu können, wenn auch nicht für viel mehr...


    Doch da der Nebel dummerweise kein Nebel IST, ist nun der einzige Nebel der die Angreifer behindert, der Nebel, den Jadien produziert hat. Ein leises Kicher geistert durch den falschen Nebel "Na hoppala!"


    Nightshifter Abel kneift die Augen zusammen....schaut hin.....kneift nochmal....schaut nochmal genau hin und schüttelt den Kopf "Da stimmt doch was nicht.....und wer ist DAS nun schon wieder?!" das Gekicher kennt er nicht, aber er hatte das Vergnügen mit Bengi ja auch noch nicht.


    Schattenläufer Syas bewegt sich weiter vorwärts auf die Gestalten zu. Entweder er hat eine Idee oder er ist einfach blöd...oder er möchte lediglich sehen wie die Gestalten darauf reagieren, in der Hoffnung sie zu aus dem Konzept zu bringen. Oder etwas ganz anderes. Sein Gesichtsausdruck zeugt jedenfalls bereits wieder von Entschlossenheit die in dem Moment wieder voll da war wie er Bengi's Stimme vernommen hat. Er wird noch Rache nehmen, das steht für ihn fest.


    Fireshifter Tianura runzelt die Stirn. "Nebel?" Dann beschwört auch Jade Nebel. "Doppelnebel?" Das Stirnrunzeln vertieft sich. Dann hebt sie ihren Stab etwas an und bringt den Kristall heller zum Leuchten. "Konnte jemand sehen, wie viele Gegner dort standen, bevor uns die Sicht vernebelt wurde?" fragt sie in die Runde und dreht sich leicht. Die Angreifer standen in einem lockeren Kreis um die Helden. Da macht es nur Sinn, wenn diese sich ebenfalls ähnlich gruppieren, Rücken an Rücken.


    Sind da leise Schritte auf dem Gras zu hören? Raschelt der Baum nur, weil der Wind ihn bewegt, oder hat es einen anderen Grund? Unvermittelt steht vor Syas ein Strichmännchen. "Du schon wieder!" knirscht es.


    Drachenritterin Karalya schüttelt nur - im Nebel ungesehen den Kopf - "Nein." antwortet sie leise, während sie ihre Sichel zieht, und die Phiole griffbereit in ihren Gürtel steckt, es gäbe Methoden es herauszufinden aber... sie weiß nicht, ob sie bereit so weit ist, ihre Kräfte wieder zu verwenden. Sie ist nicht wie Tia und Abel, ihre Fähigkeit basiert nicht auf Magie sondern purer physischer Energie und Willenskraft. Ersteres ist recht verbraucht...


    Klingensturm Jadien späht durch den für sie feinen Dunst, sie sieht inzwischen mehr als ihre Kameraden, wenn auch nicht alles, "Wenn ich mich nicht täusche... mehr als wir, aber eine überschaubare Menge... vergesst nur nicht, es kann sich um Illosionen handeln..." sprich 'Alle Angaben ohne Gewähr.' Reden wird jedenfalls die Anzahl nicht dezimieren, irgendwo hat sich eben etwas bewegt, und die Elfe beschließt, dass die Defensive hier nicht weiter hilft, und steuert mit ein paar raschen Laufschritten direkt auf den Punkt zu, an dem sie zuletzt noch eine Gestalt ausmachen konnte, das Risiko in die Luft zu schlagen, wird in Kauf genommen.


    Erneut erklingt das entnervende, schrille Kichern aus dem falschen Nebel "IHIHIHIHI! Schon Scheiße wenn man nicht weiß woran man ist, was? Bengi! Bengi! Bengi!"


    Jadiens Ziel löst sich in nichts auf, das war leider nichts. Gleichzeitig ertönt von irgendwo "vorne" ein feines, metallisches Sirren, fast wie Bogensehnen. Etwas schießt aus dem Nebel auf die Verteidiger zu. Drähte...dutzende von dünnen Drähten die mit tückischen Widerhaken gekrönt sind, schlagen nach den Verteidigern wie die Tentakel einer äußerst übelgelaunten Kreatur."


    Schattenläufer Syas hört die neue Gefahr lange bevor er sie ausmachen kann. Wobei "sehen" vielleicht ein bisschen hoch gestochen wäre. Er kann in diesem Nebel und bei der Dünnheit der Drähte gerad mal erahnen wo die ..Dinger.. sich befinden. Und beinahe hätte er schon dem ersten Angriff nicht ausweichen können. Eine akrobatische Drehbewegung später befindet er sich zwei Meter weit weg von der Position auf der er eben noch war. Was ist mit dem Strichmännchen? Hat es das Teil beim Angriff zerlegt?


    Das Strichmännchen schimpft etwas, als die Drähte, besetzt mit Rasierklingen, es zerfetzen. Doch die eigentliche Gefahr für Syas ist nicht das unbewaffnete Strichmännchen gewesen. Hinter ihm materialisiert sich ein unterarmlanger Dolch, dessen Spitze lautlos und bedrohlich auf seinen Rücken zusticht...


    Fireshifter Tianura versucht mit ihrem Kristall für mehr Licht zu sorgen. "Was ist das? Draht? Au!" Schon streift der erste Draht Tianuras ledergerüsteten Arm. "Öi!" schimpft sie und wirbelt ihre Hellebarde herum, um den Draht zu durchschneiden.


    Nightshifter Abel wirbelt ebenfalls zur seite, als die drähte angeschossen kommen, doch auch seine Rüstung leidet - wieder mal. Die Drahtklingen fetzen durch das zähe leder und die haut darunter wie sägen "Vorsicht, die Dinger sind scharf!" warnt er vermutlich unnötigerweise. Dann schlägt er ebenfalls auf die Drähte ein. Das einzige Ergebnis ist allerdings, dass sich 2 oder drei davon um seine Klingen wickeln und versuchen, sie Abel zu entreißen.


    Drachenritterin Karalya stürzt reflexartig zu Boden, die Klingen wirbeln großteils über sie hinwegen, auch wenn sie spürt, dass einige noch Kerben in die von Syas geborgte Lederrüstung reißen, was war das? Wieder gezeichnete Objekte?


    Klingensturm Jadien sieht die Klinge noch eher als ihre Kameraden. Um sie zu warnen hatte die Zeit nicht mehr ausgereicht, aber offenbar hatten diese die Gefahr schnell genug bemerkt. Auch sie versucht mit ihrer Klinge die Schläge der Metaltentakel zu parieren, aber die dünnen biegsamen Drähte sind anders als die Schneiden von Waffen, sie wickeln sich lieber um Genius-Caligo als sich wegschlagen zu lassen, "Verdammt!" zischt sie leise, und greift nach dem nächsten Schwert, ohne jenes, um welches sich nun die Drähte geschlungen haben loszulassen. Der Nebel würde sich auflösen, sobald sie es frei gibt, und noch weiß sie nicht, ob der Gegner nur blind zuschlägt oder sich wirklich nicht beirren lässt von ihrer Magie...

    Syas bleibt noch ein Weilchen stehen und sieht den Drachen und ihren Reitern hinterher ehe er die Landkarte die er immernoch in der rechten Hand hält, ausbreitet. Linkerhand im Tal befindet sich ein See. Dahinter eine Hügelkette die es zu überqueren gilt bis er ins wahrhaftige Gebirge kommt. Und genau das ist sein Weg. Gelassen, steckt der Mensch die Karte weg und bringt stattdessen seine Pfeife und einen Beutel Tabak zum Vorschein... die Reise beginnt.

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  • Mit dem Kampfschrei auf den Lippen...


    Schattenläufer Syas ist sich jedoch darüber im Klaren, dass er wahrscheinlich nicht von einem Strichmännchen attackiert wird. Halb erwartet er sich einer auf ihn zu rasenden Zweihandaxt gegenüber zu sehen die ihn mit einem Schlag enthaupten will, als er sich umdreht, doch dann handelt es sich "nur" um eine relativ kleine Stichwaffe. Statt wieder mit der freien Hand nach dem Griff der Waffe zu greifen pariert er die Attacke mit seiner eigenen Klinge, ganz wie er es bei einem normalen Gegner tun würde.


    Der alte, bucklige Heiler entblößt seinen faltigen aber muskulösen Körper und watet völlig nackt durchs Wasser.


    Zum Glück verbirgt der Nebel den Heiler....Mit hässlichem "PLÄNG!" müssen einige Drähte vor Tianuras Hellebarde und Abels Schwert kapitulieren. Dann werden die restlichen Drähte so schnell zurückgezogen, wie sie erschienen und eine Gestalt schiebt sich aus dem Fake-Nebel. Hochgewachsen und....Dürr geradezu...erinnert sie selbst ein wenig an Draht. Der Mann mit dem auffallend spitzem Gesicht (und den dazu passenden spitzen Ohren) ist in ein fließendes weißes Gewand gekleidet, welches mit langen Ärmeln ausgestatten ist. Schlanke Hände mit langen, dürren Fingern vervollständigen den ungefügten Eindruck des Mannes. Dieser mustert die Verteidiger knapp, dann verbeugt er sich andeutungsweiße "Gestatten? Caliostro" dann spreizt er die Hände und aus jedem Finger fährt einer der Drähte und peitscht erwartungsvoll umher "Wen darf ich die Ehre eines äußerst schmerzhaften Todes erweisen?"


    Stichangriffe sind hinterhältig und schwer zu parieren, aber Syas gelingt es, den Dolch - oder ist es schon ein Kurzschwert - beiseite zu schlagen. Doch die Waffe gibt nicht klein bei, und so entspinnt sich ein heftiger Tanz aus Hieben, Stößen, Schlägen und Stichen. Gleichzeitig und vom Kampflärm übertönt raschelt es wieder einmal in einem Gebüsch nahe Karalyas. Durch den Nebel ist schwer zu erkennen, was sich dort tut, aber die am Boden liegende Elfe spürt plötzlich, wie kleine pelzige Pfoten nach ihr greifen, sie anheben und auf ebenso pelzige Schultern heben - Karalya ist umringt von 10 Teddybären, die sie davontragen wollen...


    Fireshifter Tianura ist hingegen vollauf mit dem Stacheldraht beschäftigt. Dann stellt sich der Drahtmann vor. "Wie wärs mit dir selber? Erhäng dich in deinem eigenen Draht..." schlägt die Elfe vor und richtet den klingenbewehrten Stab auf das dürre Hemdchen. Dann faucht eine Feuerlanze aus der Spitze und leckt nach Drähten wie Angreifer.


    Nightshifter Abel ächzt leise " Was kommt als nächstes....." der Drahtmann ist ja schon mal ein Anblick...
    Drachenritterin Karalya spürt plötzlich die pelzigen Tatzen, welche sie anheben und erkennt... ähm, den Feind. Die Elfe ist erst einmal sprachlos. Sprachloser als sonst. Auf jeden Fall lässt sie sich sicher nicht von diesen Stofftieren entführen! Sie sticht reflexartig mit ihrer Sichel nach dem Pelztier, welches sie an der Schulter hebt...


    Klingensturm Jadien gibt das Aufrechterhalten ihrer Nebelwand vorerst auf, und lässt den Schwertgriff los, welcher unter dem Zug des Drahtes erstmal im Dunklen verschwindet, dann greift sie nach ihrer nächsten Waffe, und geht erstmal, wo sich der Nebel lichtet, ebenso wie Tianura auf den Stacheldrahtkerl a.k.a. Caliostro los, jemand der so weitläufige Angriffe austeilen kann, wird als erstes eliminiert!


    Caliostro richtet die Fingerspitzen ruckartig nach oben und baut aus wirbelnden Drahtenden einen Schrim vor sich auf, in dem Tianuras Feuerattacke wirkungslos verpufft. Dann schüttelt er langsam dem Kopf "Ich fürchte, dieses Ansinnen muss ich ablehnen...."


    Schattenläufer Syas hat keine Zeit sich mit dieser fliegenden Klinge herum zu ärgern und es macht auch keinen Sinn dies länger zu versuchen da er keine Gegenangriffe starten kann. Und so lenkt er die nächste tiefe Stichattacke um, Richtung Boden. Wenn alles glatt läuft sollte die Klinge in das Erdreich fahren und wenn dies der Fall ist, kann man immernoch mit dem Fuß hinterher treten und zusehen, dass das Ding bis zum Heft im erdigen Boden fest steckt. Das wiederrum würde Syas einige Sekunden Zeit verschaffen die er....hoffentlich auch nutzen kann.


    Fireshifter Tianura schnaubt empört, als ihr Feuerstrahl sauber zerschnipselt wird. "Hey! Das... das geht doch nicht!" Sie setzt ab... und zieht dann erneut, diesmal auf den Boden unter den Füßen Caliostros. Mal sehen, ob der da noch stehenbleibt, wenn ihm das Gras um die Füße in Flammen steht...


    Das lange Messer schwankt und kommt mit der Klingenspitze dem Boden gefährlich nah, doch dann biegt es sich aufwärts und saust dicht über dem Boden dahin. Dabei fallen die Grashalme links und rechts zur Seite. "So, wie diese Halme fallen, fallt auch ihr!" erklingt es diesmal aus einem gezeichneten Hündchen.


    Einer der kuscheligen Teddys, die Karalya davon schleppen, quiekt empört auf. "Ginnik!" Andere der Teddies fallen ein: "Ginnik, Ginnik! Ginnikginnikginnik!" Der, den Karalya getroffen hat, lässt einen Arm hängen. Füllwatte quillt heraus. Aber die anderen neun, die sich ringsum verteilt haben, sind noch in der Lage, die Elfe zu verschleppen. Schon sind ihre Füße in einem Gebüsch verschwunden... und es scheint, von den anderen Kämpfern hat das noch niemand bemerkt.


    Nightshifter Abel weiß nicht so recht, wem er gegen wen oder was helfen soll. Das Ganze ist mehr als surreal! "Fressbrett zu!" schnauft er schließlich und lässt sein Schwert auf den großmäuligen Zeichen-Köter hinab sausen. Dann wirft er einen wilden Blick in den falschen Nebel und meint grimmig "...und diesere Nebel regt mich auch auf!" Und um daran was zu ändern hebt er die frei Hand und meint mit rasant schwarz werdenden Augen "Köpfe runter....."


    Drachenritterin Karalya erschrickt fast als sie bemerkt, dass sie es wirklich mit Puppen zu tun hat.. sie kann sich ohnehin kaum rühren, aber Puppen kann man nicht mal vergiften, da hört sie Abels Stimme... runter... ist grad suboptimal, "Wie weit ist 'runter'?!" schreit sie so laut sie es kann, als sie weiter gegen den Griff der Plüschtierchen ankämpft und dabei mit den Beinen welche langsam im Gebüsch verschwinden strampelt...


    Klingensturm Jadien weiß zwar nicht was Abel plant, aber sie lässt sich instinktiv in die Knie fallen, was ohnehin nicht schlecht ist... mehr bodenkontakt, und der Typ mit dem Stacheldrahttentakeln nervt, "Und weg vom Draht!" schiebt sie den nächsten Ratschlag hinterher, als sie mit ihrer Klinge in die Richtung von einem der Drähte ausschlägt... dabei... scheint das Metall Funken zu schlagen, denn der Plan ist einfach: Draht = Metall = leitet Strom.


    Schattenläufer Syas muss weiterhin über eine Möglichkeit nachdenken diese Waffe von sich fern zu halten, denn es hat anscheinend etwas dagegen den "Kopf in den Sand zu stecken". Mit einem Seitwärtsschritt gelingt ihm die Flucht aus der niedrigen Flugbahn der Klinge. Zeit zum verschnaufen bleibt aber nicht. Von Drähten fern halten, den Kopf runter. Sonst noch was? Jedoch lässt er sich ohne zu zögern auf ein Knie sinken. Hoffentlich tief genug.


    Caliostro rammt die Drähte in den Boden, als der selbiger etwas heiß zu werden droht, und stößt sich dadurch einige Meter in die Luft. Dort versteift er die etwa 1m langen Drahtstücke die ihm aus den Fingern wachsen zu starren Dornen, mit denen er dann im Herabfallen wieder anzugreifen gedenkt.


    Fireshifter Tianura hört Abels Anweisung und Karalyas seltsame Antwort. Sie erhitzt weiter den Boden unter Caliostro, sinkt dabei aber auch auf ein Knie und schaut sich nach der Weißhaarigen um. "Äh...?" entkommt ihr ein fragender Laut, als sie die Elfe etwa 20 cm über dem Boden dahinschweben sieht... getragen von... "Teddybären?! Jetzt hört sich aber doch alles auf..."


    Nightshifter Abel verliert fast die Konezntrration, als er was von Teddybären hört. WIE JETZT?! Geschissen drauf! Gerade rechtzeitig fängt er sich wieder und dann löst sich mit einem dumpfen grollen und einem lautem Krachen ein purpurfarbener Fächerblitz aus seiner gehobenen Hand, welcher mit hässlichem Knistern durch den Nebel leckt und dabei gut einen Bereich von 100Schritt um Abel herum abdeckt "Fresst das!" lautet Abels knapper (aber nicht minder gehässiger) Kommentar dazu.


    Über die Teddys mit Karalya fegt die Blitzattacke hinweg. Nicht aber über Arti, der in einer Baumkrone sitzt, sowie einigen anderen, die bisher im Nebel versteckt waren. Ächzen und Fluchen erklingt, gefolgt von einem deutlich hörbaren 'Plumps'. Das Messer, das Syas angegriffen hatte und gerade wieder auf dem Weg zurück zum Schattenläufer war, löst sich in vielen kleinen Papierfetzen auf, ebenso das niedliche kleine Hündchen, das noch einmal quietschend winselt, bevor es vergeht.


    Aber es gibt andere Hoeres-Angreifer, die Abels Hinweis gehört haben und geistesgegenwärtig ebenfalls den Kopf eingezogen haben. Eine davon ist eine dunkel gekleidete Frau mit einem Bogen. Sobald das Blitzgewitter verloschen ist, richtet sie sich mit einer geschmeidigen Bewegung auf, legt einen Pfeil an und schießt - direkt auf den Nightshifter.

    Syas bleibt noch ein Weilchen stehen und sieht den Drachen und ihren Reitern hinterher ehe er die Landkarte die er immernoch in der rechten Hand hält, ausbreitet. Linkerhand im Tal befindet sich ein See. Dahinter eine Hügelkette die es zu überqueren gilt bis er ins wahrhaftige Gebirge kommt. Und genau das ist sein Weg. Gelassen, steckt der Mensch die Karte weg und bringt stattdessen seine Pfeife und einen Beutel Tabak zum Vorschein... die Reise beginnt.

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  • Auch der Nebel löst sich mit einem fast hörbarem "Plopp" auf. Dann fängt ein....Baum...am Rande des Gartens zu fluchen und schimpfen an "Auauaua! Verfluchte Axt! Hundertausend neungeschwänzte Höllenhunde....sowas macht man doch nicht!" dann verschwimmt der Baum und verwandelt sich in Bengi, in all seiner „Pracht“....


    Caliostro kommt mit einem blauen Auge davon. Zwar taucht er durch das Minigewitter hindurch - und seine Drähte sind hervorragende Blitzableiter - doch kommt er halbwegs geschmeidig wieder auf die Beine, auch wenn er seinen Angriff abbrechen muss.


    Nur müssen Blitzableitern, wenn sie direkt getroffen werden... ableiten. Als Jadiens Klinge einen der Drähte trifft, ist der Garten für den Bruchteil einer Sekunde taghell erleuchtet, also ein Blitz wie er sonst nur bei Stürmen von gewaltigen Ausmaß vorkommen in den Metall fährt. Der Kerl nervt ebenso wie der Nebel, da reicht für sie kein abgebrochener Angriff... ein in der Mitte abgebrochener Caliostro wäre besser.


    Drachenritterin Karalya zuckt leicht zusammen als über sie hinweg der Blitz von Abel durch den Garten fährt, ebenso wie die kurze Erleuchtung eben dieses, aber die Teddy lassen sich kaum von ihren Gezappel stören, da hilft wohl alles nichts... nun bleibt nur noch... "Hiiiiiiiiilfeeeee!"


    Eine Gruppe Kinder aus dem Waisenhaus tollt ausgelassen durch die Gärten.


    Schattenläufer Syas hat aus dem Augenwinkel gesehen wie etwas oder jemand aus einer Baumkrone gekippt ist. Aus der knienden Position legt er einen Katapultstart hin und sprintet auf eben jene Stelle zu als er in etwas weitere Entfernung eine nervtötende, jedoch bekannte, Stimme vernimmt. Einen Augenblick lang überlegt er sich lieber Bengi vorzunehmen, doch der ist jetzt zu weit weg. Mit einem Hechtsprung setzt er über ein Gebüsch hinweg zu der Stelle an der der Hoeres - krieger niedergegangen sein muss, die Machete im Umkehrgriff bereit zuzuschlagen.


    Fireshifter Tianura schaut Caliostros Zaubertrick entgeistert an. "Nett", entfährt es ihr - dann schreit Karalya um Hilfe und die Elfe eilt ihr zur selbigen. "Nehmt eure felligen Pfoten da weg!" schnaubt sie und begrüßt den ersten Bären mit einem Fußtritt, der ihn von Karalyas Schulter wegschleudert. Den nächsten halbiert sie mit ihrer Hellebarde, und einen dritten steckt sie in Brand.


    Die flauschigen niedlichen Teddys finden diese Einmischung alles andere als amüsant. Sie beginnen wie angriffslustige Hunde dumpf zu knurren und lassen Karalya halb im Gebüsch, halb draußen zu Boden fallen. Stattdessen beginnen die verbliebenen sechseinhalb Bären - der eine zieht seinen von Karalya halb abgetrennten Arm hinter sich her, ist aber noch gut zu Fuß - auf Tianura zuzuschwärmen. Und die niedlichen kleinen Münder öffnen sich und entblößen scharfe Zähne, mit denen sie beginnen, sich an Tianuras Beinen zu verbeißen...


    Nightshifter Abel schlägt den anfliegenden Pfeil mit einer flirrenden Bewegung seines Schwertes zur Seite und mustert die Absenderin. Dann schüttelt er den Kopf "Nein Nein, so leicht ist das nicht" und sprintet unvermittelt auf sie zu. Bogenschützen zwingt man am besten in den Nahkampf.


    Arti liegt fluchend am Boden, ähnlich wie sein Kollege. Seine dürren Muskeln zittern und zucken ohne Kontrolle, der Notizblock liegt neben ihm, darauf eine angefangene Skizze eines dornenbesetzten Streitkolbens. "Himmelherrgottsakramentnocheinmal!" faucht er - und da bricht irgend... etwas... wie eine Wildsau durchs Gebüsch. Metall blitzt unheilvoll, und Artis Augen weiten sich erschrocken. "Zefix! Zur Hülf!" japst er und rollt sich hektisch zur Seite - zum Glück über seinen Malblock, den er im Rollen an sich presst wie eine Mutter ihr Kind.


    Ganz so leicht ist Caliostro nicht zu schlagen. Kaum dass er von dem Elektroschlag getroffen wird, streckt er die andere Hand ruckartig in Richtung Syas aus, leitet die Energie durch seinen Körper hindurch und schickt den Stromschlag über seine Drähte in Richtung des Schattenläufers. Dann krümmt er die Finger zu klauen, und greift Jadien mit zischenden Sägedrähten an. "Absolut ungebührlich!" befindet er dabei.


    Uffza. Landet die Elfe erstmal im Dreck. Das restliche Kampfgeschehen hat sie nicht mehr im Überblick, was mit Tia passiert aber sehr wohl. Die Bärchen sind offenbar gefährlicher als sie aussehen, nun hilft nichts mehr, die Phiole am Gürtel wird entkorkt, und die Flüssigkeit in den Rachen geleert ehe die Elfe sich auf die Beine kämpft. Das Mittel wird nicht sofort wirken, aber sie kann nicht still da liegen und zusehen, während um sie herum die Hölle los ist. Mit vorgestreckter Sichel versucht sie den nächststehenden Bären zu attackieren, diesmal zielt sie auf den plüschigen Kopf...


    Bengi rappelt sich beim Geschrei seines Kameraden mühsam wieder auf und huscht in grotesk anmutenden Sprüngen zu ihm und Syas hinüber. Er ist zwar klein...aber gemein!


    Klingensturm Jadien kämpft sich wieder auf die Beine, ihre Haare scheinen fast noch zu knistern durch die Blitzattacke, jedoch stürzt auch sie sich weiter in das Kampfgetummel, und sucht ihren nächsten Gegner...


    Jade findet mehr Gegner, als ihr lieb ist... Bengis Nebel hat sich verzogen, aber aus ihrem eigenen, vorhin erzeugten, schälen sich plötzlich drei dunkle Gestalten, die im Halbkreis auf sie zustürmen, allesamt mit Schwertern bewaffnet...


    Schattenläufer Syas denkt aber gar nicht daran den Zeichner so einfach entkommen zu lassen und packt ihn mit der freien, linken Hand am Kragen mit der er ihn nach oben wuchtet, die, durch das Adrenalin abgeschwächten Schmerzen, ignorierend. ,,Oh, nein du bleibst da!"knurrt er ihn an und hält ihm die eigene Klinge vors Gesicht. Was im nächsten Moment passiert, kommt total unerwartet. Ein Blitzschlag trifft Arti der als unfreiwilliges Schutzschild für den Schattenläufer agiert. Die Wucht wirft jedoch beide um und selbst Syas der nicht getroffen wird, stellen sich die Haare leicht auf. Uff!"macht er als er zu Boden geht.


    Die Bogenschützin zeigt sich nicht beeindruckt von Abels Schwertkunst, der ihren Pfeil beiseite schlägt. Schon fliegt der nächste auf Abel zu, und ein dritter ist schon an der Sehne, noch während der zweite fliegt. Worte dagegen spart sie sich, sie konzentriert sich voll aufs Schießen. Einer der Pfeile muss den heranstürmenden Mann treffen und wenigstens behindern. Besser töten.


    Fireshifter Tianura läßt ihre Klinge wirbeln und schlitzt beißende Bärchen auf. Karalya kommt ihr zur Hilfe, als nochmal fünf Bären aus den Büschen auf die beiden kämpfenden Frauen zustürmen. "Hah, zum Glück beißt ihr euch am Leder die Zähne aus..." Hier geht ein Teddy in Flammen auf, dort wird einer zerschlitzt... Tianura macht sich trotz der Übermacht aus 11 Bären keine großen Sorgen.


    Arti wird erneut von einem Stromschlag getroffen und bringt noch ein ersticktes Keuchen hervor. Dann erschlafft er erst einmal. Tot ist er nicht, aber erst einmal außer Gefecht gesetzt.


    Nightshifter Abel springt im Lauf nach Links um dem nächsten Pfeil auszuweichen und setzt dann sofort einen Haken nach rechts um dem nächsten drohendem Geschoss auszuweichen. Lustig, aber nicht wirklich herausfordernd....
    Bengi verfolgt in hilfloser Wut, wie sein Partner erneut geröstet wird. Dann ist er jedoch endlich nahe genug an Syas heran. Mit einem empörten "Du dreckiger, kleiner.....!" zieht er ein gekrümmtes, fies aussehndes Messer und springt Syas damit an. Hossa, scheinbar will es die kleine Ratte diesmal aber wissen!


    Caliostro hingegen schaut ein wenig indigniert auf seine Drähte, die scheinbar keine Wirkung zeigen. Dann schüttelt er etwas misstrausich die Hände und schickt sich dann in aller seelenruhe an, Jadien zu folgen.


    Klingensturm Jadien sieht sich drei Schwertkämpfern gegenüber, für einen Moment hatte sie sich auch gefragt ob man ihr nur Magier hinterher geschickt hatte, und die Kunst mit Waffen in einen Kampf zu ziehen in ihrer Heimat vergessen worden sind, aber offenbar ist dem nicht so. Ohne großes Zögern geht die tätowierte Frau auf den ihr am nächsten stehen den Gegner zu, ein direkter Stich ihrer Waffe sucht ein Loch in seiner Deckung und zielt auf dessen Seite... scheinbar will die Frau kurzen Prozess mit ihren früheren Verbündeten machen, dass Caliostro noch auf den Beinen ist bemerkt sie in diesem Kampfesrausch nicht.


    Drachenritterin Karalya mag keine Kämpferin sein wie Tianura - und lange nicht so ausgeruht wie sie - aber mit einem Bärchen kommt sie offenbar gut klar, wie ihre Sichel welche den Bärenkopf der Länge nach aufschlitzt beweist. Die raschen Bewegungen zu welcher die Elfe dabei gezwungen ist, hat zumindest auch einen Vorteil - ihr Herz pumpt schneller Blut durch den dünnen Körper sprich, verschnellert die Verteilung ihrer Elixiere in jenem, und steigert ihre Wirkung...


    Schattenläufer Syas rollt den Bewusstlosen Arti von sich herunter als er Bengis schrille Stimme vernimmt und sieht gerade noch rechtzeitig wie der hässliche Zwerg auf ihn zu springt. Ohne auch nur einen Augenblick darüber nachzudenken hält er die Machetenspitze dem heranfliegenden Kleinwuchs entgegen. Mit etwas Pech hat er sich gerade selbst besiegt und spießt sich in der nächsten Sekunde selbst auf.

    Syas bleibt noch ein Weilchen stehen und sieht den Drachen und ihren Reitern hinterher ehe er die Landkarte die er immernoch in der rechten Hand hält, ausbreitet. Linkerhand im Tal befindet sich ein See. Dahinter eine Hügelkette die es zu überqueren gilt bis er ins wahrhaftige Gebirge kommt. Und genau das ist sein Weg. Gelassen, steckt der Mensch die Karte weg und bringt stattdessen seine Pfeife und einen Beutel Tabak zum Vorschein... die Reise beginnt.

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  • Fireshifter Tianura hilft Karalya, sie von den Teddys zu befreien. Füllmaterial und Ascheflöckchen stieben, und das empörte Gequiek und Geknurr wird immer geringer. "Na kommt nur her, ihr..." schnauft sie und zertritt einen weiteren Bären. "Noch drei... schaffst du die allein? Ich glaub, Jade hat vielleicht ein Problem..."


    Arti rührt sich nicht. Er ist vorerst völlig außer Gefecht gesetzt.


    Die Schützin schafft es noch, einen vierten Pfeil auf Abel abzuschießen, doch dann ist ihr Gegner endgültig heran. Sie lässt ihren Bogen fallen und duckt sich unter der Klinge hinweg. Dann zieht sie zwei Saigabeln aus dem Gürtel und sticht mit der ersten nach Abel, während sie die zweite am Unterarm entlang zum Blocken benutzt.


    Nightshifter Abel grunzt ein wenig enttäuscht, als sich die Bogenschützin offenbar auch im Nahkampf auskennt. Kein schneller S....hoppala! Klirrend landet sein Schwert in der blockenden Saigabel und die andere sticht auf ihn zu! Kurzerhand benutzt er seinen Fuß, um die Hand samt Gabel profan zur Seite zu treten und dann mit dem Selben Fuß einen entgegengesetzt gerichtet Tritt zur Brust der Ex-Bogenschützin zu führen.


    Bengi ist aber allen Unkenrufen zum Trotz, auch nicht auf der Brennsuppe daher geschwommen! Mit seinem Messer (oder für ihn Kurzschwert schlägt er Syas Machete grade weit genug zur Seite, nutzt den Impuls dann um sich zu drehen und rammt dem Schattenläufer beide Füße gen Gesicht. Und dann - sollte er treffen - diesen Impuls wieder zu nutzen um nach hinten zurückzuspringen und den nächsten Angriff einzuleiten.


    Caliostro hat sich inzwischen Jadien bis auf 2m genähert und hebt ohne viel Federless die Hände um die Schwertkämpferin von hinten mit 10 Stacheldrähten bekannt zu machen.


    Drachenritterin Karalya nickt leicht als sie die Worte der Rothaarige vernimmt, "Ja, mach nur." meint sie lediglich, ehe sie zu einem Tritt ausholt, und ein Bärchen einfach auf diese Weise auf Abstand hält und auf ein anderes erneut mit der Sichel einsticht, die Bewegungen sind inzwischen wieder richtig flüssig.


    Klingensturm Jadien trifft ihren Gegner in der Seite, doch da hört sie ein von zuvor bekanntes Zischen... die Drähte welche durch die Luft auf sie zubewegen. Die Elfe stürzt sich einfach zur Seite, dass das Schwert dabei dem Kämpfer welchen sie eben an der Seite getroffen hatte mitreißt und wohl somit den 'Rest' gibt, war zwar so nicht geplant aber nicht zu bedauern... dass so ein Schwert sich gerne mal beim frontalen Aufeinandertreffen mit halbfesten Substanzen wie Fleisch verharkt ist da eher ein Problem, so gibt die Elfe beim Zusammenprall mit dem Erdreich auch ihre zweite Klinge ab, und greift zu ihrer dritten und letzten, schließlich hat sie nicht vergessen, dass der Mann welcher neben ihrer Tod zusammengesunken ist, zwei Mitstreiter hatte... und Caliostro ist sie auch nur ausgewichen.


    Schattenläufer Syas reißt den Kopf zur Seite und die Füße des Zwerges verfehlen ihn nur um Millimeter. Sattdessen treffen sie auf das unnachgiebige Material: Holz. Es handelt sich um einen Baumstamm. Die Zeit nutzend rollt sich Syas zur Seite und befindet sich sogleich in einer hockenden Position, die Machete in Abwehrhaltung vor sich gehalten.


    Fireshifter Tianura ruft eine Warnung. "Jade, hinter dir!" Damit hat sie leider Caliostro verraten, dass sie nun auch hinter ihm steht, aber das ist nicht zu ändern. Hoffentlich bevor er sich umdrehen kann, feuert die Elfe eine Salve aus faustgroßen Feuerbällen auf seinen Rücken ab.


    Die Bogenschützin schafft es nicht mehr, sich vollständig zu drehen. Abels Fuß streift sie an der Brust und versetzt sie in eine Drehung. Doch die geübte Kämpferin schafft es, den Schwung, den Abels Fuß ihr verleiht, zu nutzen. Sie reißt einen Arm hoch, lässt die Saigabel herumwirbeln, dass die lange Klinge an ihrem Unterarm anliegt, und stößt mit dem beschwerten Griff nach Abels Kopf. Vielleicht trifft sie seinen Nacken oder seine Schläfe?


    Die jetzt nur noch zwei Schwertkämpfer beachten den Tod ihres Kameraden kaum. Stattdessen stürzen sie sich beide gleichzeitig auf Jade, und zwar von links wie rechts. Das dürfte auch eine fähige Kriegerin wie Jade ordentlich ins Schwitzen bringen.


    Nightshifter Abel hat bis dahin sein Gleichgewicht wieder erlangt und weicht dem Stoß seitlich aus. Dann lässt er seine Schwerthand unter ihrem Schlagarm hindurchswitchen und versucht ihr den schwertgriff ins Gesicht zu hämmern.


    # Bengì trifft zwar leider nicht wie gehofft die Nase Syas, aber immerhin hilft ihm auch der Baum bei seinem Rückwärtsüberschlag. So kommt er gleichzeitig mit Syas wieder auf die Beine - und sogar auf Augenhöhe, wie praktisch! - und greif wieder an. Er fintiert zum Kopf....dann fintiert Bengi zu den Rippen des Schattenläufers, bevor dann der eigentliche Angriff in flachem Bogen zu dessen Hals erfolgt.


    Caliostro wird - schon wieder - von Tianura bei der Ausübung seiner Arbeit behindert! Mit leisem Fauchen fährt er herum und schlägt die Feuerbälle mit den Drähten der linken Hand zur Seite. Dann schickt er mit die der rechten Hand auf die Reise und lässt sie auf Tianura zupeitschen "ABSOLUT ungebührlich!" zischt er dabei giftig und scheint nun allmählich ernsthaft ungehalten.


    Klingensturm Jadien ist über Tianuras Einmischung tatsächlich nicht unglücklich, im Kampf mit den Attentätern merkt man, dass Jade und sie ähnliche Ausbildungen genossen haben, immer drauf ohne Rücksicht auf Verluste. Die Elfe muss sich so auch erstmal in die Defensive drängen lassen, auch die Kräfte von Ventus helfen ihr hier wenig, da der Abstand zu den Gegner für keinen Angriff groß genug ist, und so ist sie gezwungen die Schwertstreiche von Kämpfer 1 und Kämpfer 2 (wie sie kurzfristig in Jades Kopf getauft wurden) zu parieren... "Schön, dass man daheim noch was dazu lernt." zischt die Elfe, als sie versucht einen Schwertstreich zu kontern.


    Drachenritterin Karalya trifft nun auch den vorletzten Teddybären, und auch dem letzten Stofftier welches sie zuvor mit dem Tritt auf Abstand gehalten hatte, rückt sie mit der Sichel zu Leibe. Der Boden um die Elfe ist schließlich nicht Plüschteilen bedeckt als sie kurz Zeit findet Atem zu holen und ihre Tasche zu greifen... ohne Magie wird sie hier nicht weiter kommen.


    Aus dem See in der Mitte der Gärten steigen blubbernd Luftblasen empor.


    Schattenläufer Syas lässt sich von den Finten nicht überraschen, sondern streicht die Attacke heftig zur Seite während er mitten in der Aufstehbewegung zu einem kräftigen Tritt ansetzt der, wenn er trifft, zumindest eine Nase brechen wird. Mit etwas Glück, entscheidet dies auch gleich den Kampf, indem es den Zwerg das Bewusstsein raubt. Doch Syas rechnet nicht damit.


    Fireshifter Tianura wirft einen Blick hinüber zu Karalya. Sie scheint sich befreit zu haben - gut! Dann wendet sie sich wieder nach vorn - und wird von Caliostro etwas überrascht, der schon wieder rasiermesserscharfe Drähte auf sie zuschleudert. "Huch!" keucht sie und wirft sich mit einem Hechtsprung ins nächste Gebüsch. Die Drähte erwischen sie dabei noch an einem Bein und fügen ihr einen tiefen Schnitt zu, aber immerhin wird sie nicht darin eingewickelt und zerschnitten.


    Die Kämpfer sind geübt und arbeiten zusammen. Während Jade auf den einen zuwirbelt, sticht der andere von hinten zu, nur um blitzschnell wieder zurückzuweichen, als Jade sich ihm zuwendet. Im gleichen Moment kommt der erste wieder auf Jade zu, und sie bemühen sich redlich, sie zu verletzen - besser noch zu töten."


    Die Schützin zieht rasch ihren Kopf zurück. Trotzdem knirscht es, als Abels Schwertgriff ihre Nase streift. Blut schießt heraus, doch die Kämpferin zeigt sich davon unbeeindruckt. Sie lässt ihre Saigabeln herumwirbeln und sticht nach Abel, der ihr gerade so schön nah steht.


    Bengi huscht einen Schritt zurück und bekommt noch den Luftzug des Trittes ab "GRRR! Du hast es aber mit meiner Frisur!" faucht er Syas an, dann rollt er sich über den Boden auf ihn zu und versucht dabei mit wiederholten Attacken dessen Beine zu treffen.


    Caliostro schüttelt kurz die Handgelenke aus und setzt dann Tianura nach "Oh holde Maid, folge ich euch ins Gebüsch....welch süßer Schmerz erwartet...." säuselt er dabei. Die klirrenden, sich windenden Drähte lassen seine Worte dabei noch verdrehter wirken, während er ebenfalls im Unterholz verschwindet "...wie lange ist das nun her, dass ich hasch-mich gespielt habe? Ach...die Zeit, Die Zeit...."

    Syas bleibt noch ein Weilchen stehen und sieht den Drachen und ihren Reitern hinterher ehe er die Landkarte die er immernoch in der rechten Hand hält, ausbreitet. Linkerhand im Tal befindet sich ein See. Dahinter eine Hügelkette die es zu überqueren gilt bis er ins wahrhaftige Gebirge kommt. Und genau das ist sein Weg. Gelassen, steckt der Mensch die Karte weg und bringt stattdessen seine Pfeife und einen Beutel Tabak zum Vorschein... die Reise beginnt.

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  • Nightshifter Abel flucht zwischen zusammengebissenen Zähnen, als ihm die Saigabel über die Rippen fetzt. Autsch, das tut doch weh! Wirklich keine angenehme Dame! Allerdings noch eher handhabbar als der schwafel-draht-heini! "Verzeihung, ich muss unser Techtelmechtel mal kurz unterbrechen!" entschuldigt er sich knapp. Dann dreht er sich um die Attentäterin herum (ohne sich von er Saigabel zu lösen, was ihm noch einen weiteren schmerzhaften Schnitt einbtingt) und rammt ihr dann von hinten den Ellbogen gegen den Hinterkopf.


    Klingensturm Jadien muss sich von den Kämpfern ein wenig zurück drängen lassen, die Jungs sind nicht übel. Sie hat hier eindeutig Nachteile, auch durch ihr Langschwert, welches in einem engen Radius keine großen Hiebe zulässt. Dennoch scheint die Elfe nicht so einfach aufgeben zu wollen, so nutzt sie nun das Schwert vor allem zum Blocken der gegnerischen Angriffe, und versucht mit gezielten Tritten welche sie sich in den letzten Jahren von Syas abgesehen hat, die Angreifer aus dem Gleichgewicht zu bringen. Auch wenn die Kämpfer aus Hoeres ihren Stil mit dem Schwert umzugehen in und auswendig kennen müssen, so hat sie dennoch auch in ihrer Zeit in Arathea dazugelernt...


    Drachenritterin Karalya zieht einige Tränke aus ihrer Tasche, und entkorkt sie, ehe sie sie alle aufeinmal zu sich nimmt. Eine letzte Phiole steckt sie sich in den Gürtel, bevor sie ihre eher hindliche Tasche einfach fallen lässt, da sind keine weiteren Mittel mehr drin, die ihr helfen können. Mit einem kurzen Blick über das Schlachtfeld beschließt sie dann, solange kein Blick eines Angreifer auf ihr liegt, ihrer Schwester zu Hilfe zu kommen, welche augenscheinlich als einzige im Moment einer Überzahl ins Auge blickt...


    Schattenläufer Syas macht einen beiläufigen Seitwärtsschritt als der Zwerg zum Rollmops mutiert und wischt die anschließenden Attacken mühelos beiseite. Zeit für einen Konter. Während er den Zwerg mit einer Finte abzulenken versucht, fährt sein bestiefelter rechter Fuß auf einen Treter des Zwerges hernieder mit dem Ziel ihn somit für einen Moment festzunageln und da kommt wieder die Klinge ins Spiel die plötzlich wieder todernst (mit Betonung auf Tod) auf den Hoeresianer von unten zuschießt mit dem Ziel ihm die Machete durch das Unterkiefer in den Schädel zu rammen.


    Fireshifter Tianura zischt. Ihr Unterschenkel schmerzt und ist auf einer Länge von zwei Händen zerschnitten. Eine hübsche Mischung aus Blut, Fleisch und Lederfitzeln, aber dafür hat sie gerade keine Zeit, denn ihr Verfolger kommt ihr nach und die Elfe krabbelt eilig weiter durch das Unterholz, wobei sie sich bemüht, möglichst wenig Geräusche zu machen.


    Einen der Krieger trifft Jade mit einem glücklichen Tritt in den Magen. Das lässt ihn einige Schritte zurücktaumeln. Für einen Moment sieht sich die Weißhaarige nur einem einzelnen Gegner gegenüber, der aber darauf achtet, ihr stets nahezubleiben. Zu seinem Schwert zieht er nun noch einen Dolch und bedrängt Jade - einen Dolch, der es in sich hat, denn sollte er Jade berühren, dürfte sie einen unangenehmen Stromschlag erfahren.


    Die Bogenschützin wird getroffen und bricht wortlos zusammen. Die Saigabel entgleitet ihrem Griff und fällt zu Boden.


    Bengi grunzt schmerzhaft auf - das alte Hühnerauge! - biegt sich dann aber geschickt zur Seite, als Syas Waffe angepfiffen kommt....und folgt der Angriffsrichtung, indem er sein eigenes Messer hinterherschickt und mit einem Aufwärtsstoß auf Syas Waffenarm zielt.


    Caliostro ist derweil irgendwo im Gebüsch verschwunden und man kann ihn leicht indigniert hören "Die Szenerie ist nicht tragbar" dann erklingt das schwirren der Drähten und Blätter und Äste beginnen zu fliegen, als ob jemand mit einem großen Häcksler durch die Büsche geht. Der Drahtmann scheint für bessere Sicht sorgen zu wollen "Komm raus, komm raus, wo immer du steeeeckst...."


    Nightshifter Abel atmet kurz durch, wenn auch nicht zu tief, das tut weh, und schickt sich an, in richtung des Landschaftsgärtners zu sprinten. Ein kurzer Blick bestätigt: Jadien kommt zurecht, Karalya ist vorerst außer gefahr und Syas kümmert sich um...das Ding da. Arti hat er gar nicht richtig bemerkt. Damit bleibt Caliostro als übelster Gegner vorerst. um den wird sich also gekümmert. Mit einem halbersticktem Angriffsjodler wirft Abel sich ins Gebüsch "....hier, du Tucke..."


    Schattenläufer Syas zieht den Waffenarm gerade noch rechtzeitig ein und tut das was er eigentlich vermeiden wollte. Er setzt den linken Arm ein und lässt die geballte linke Faust nach vorne schnellen, auf Bengis Schläfe zu. Wenn alles glatt läuft, werden gleich beide schmerzen haben, wenn es nicht glatt läuft wird nur Syas die Schmerzen haben und wenn alles miserabel verläuft muss er sich bald schon keine Sorgen mehr über Schmerzen jeglicher Art machen.


    Drachenritterin Karalya sieht ihre Chance als einer der Gegner zurück stolpert, und greift diesen von hinten mit ihrer Sichel an, dabei zielt sie auf seine Schulter, mit etwas Glück hat ihr früherer Verbündeter gleich ein Loch in selbiger, und ein Problem damit sein Schwert zu halten...


    Klingensturm Jadien erkennt jedoch die Magie von Hoeres wenn sie diese sieht, und weicht dem Dolch so gut es ihr möglich ist aus, "Und?! Welchen Fehler hat dieses Schätzchen hier?! Meine Schwerter zu kopieren wird den Alten nie gelingen, wann begreifen sie das!" bemerkt die Elfe fast höhnisch ehe sie kurz ihre Chance sieht, einen Angriff mit Ventus auf die Seite des Krieger zu vollführen!


    Karalya trifft, wenn auch nur in einem Streifschnitt. Doch es reicht, damit der Angreifer seinen nächsten Hieb auf Jade nicht vollständig durchziehen kann. Der andere kneift die Augen halb zusammen und zischt Jade ins Gesicht: "Die Dinge haben sich geändert, seid du davongelaufen bist. Verräterin!" Treten? Kann auch er! Ein Kick gegen Jades Schienbein, gefolgt von einem Ellenbogenstoß gen ihr Gesicht und dann einem Stich mit dem hässlich summenden Dolch. Das Summen klingt wie das einer großen Wespe, aber etwas unruhig und stockend. Kampflustig?


    Bengi beißt die schiefen Zähne zusammen und steckt den Hieb ein. Zum Glück sind Zwergen-rüben hart! Dennoch hat er durch den hieb ein sehr unschönes Klingeln im Ohr. Doch dafür gedenkt er sich sofort zu revanchieren....da er grade auf der richtigen Höhe ist, versucht er ganz profan einen Kopfstoß in Syas Kronjuwelen. Man(n) kann froh sein, dass er nicht auch noch versucht zu beißen!


    Caliostro am besten zu orten durch das fliegende Kleinholz, wendet sich entrüstet ans den eingreifenden Abel "Was ficht mich an? Spitzbube!" und empfängt Abel mit einem scharfen Gruß der Drähte "Wohlan, galan, auf zum Tanz!"


    Nightshifter Abel wirft sich zur Seite, als nun aus dem Gebüsch Drähte in seine Richtung schießen. Allerdings ist die Reaktionszeit zu kurz um dem heimtückischen Angriff ganz zu entkommen. Ein Draht schabt über seine Stirn und Abel sieht für einen Augenbglick rot - im wahrsten Sinne des Wortes! "Dein....Geschwafel....nervt!" faucht er dann noch, dann ist auch er im Gebüsch verschwunden.


    Drachenritterin Karalya bemerkt dass sie nicht so viel Schaden angerichtet hat wie gehofft, und versucht durch ein paar Schritte auf Abstand zu gehen, da der Krieger sie nun wohl mindestens bemerkt haben muss. Durch Waffengewalt alleine zeichnet sich die Elfe nun auch nicht unbedingt aus, und so beeilt sie sich, ehe der Kerl sich ganz zu ihr wenden kann, dass zu tun was sie nun einmal kann. Efeuranken versuchen sich so gleich um die Beine des Attentäters zu schlingen...


    Schattenläufer Syas beißt die Zähne fest zusammen als sein Schlag trifft und sein linker Unterarm wie erwartet, "aufschreit". Es wäre gar nicht verwunderlich wenn unter dem provisorischen Ex-Stirnband-verband gleich wieder Blut hervor rinnen würde. Doch Zeit genauer nachzusehen hat er nicht. Wo jeder andere bewusstlos geworden wäre hält der Zwerg es anscheinend für eine gute Idee den Kopf stattdessen wo anders dagegen zu werfen. Und zwar dorthin wo Syas ziemlich was dagegen hat. So reißt er schnell noch ein Knie hoch um den Kopfstoß abzufangen bevor es… nunja zu spät ist.


    Der Tritt gegen Jades Schienbein trifft zumindest, jedoch knickt sie nur leicht ein, so dass der Ellbogenstoss sie mehr unglücklich an der Brust trifft, und ihr kurz den Atem raubt, ehe durch zufall kann sie ehr oder minder noch den Stich parieren, und doch die Klinge streift sie dennoch, und verpasst der Elfe wohl die gewünschte Ladung...


    Krieger 1 ist in der Tat durch die angriffslustige Karalya-Mücke verärgert. Er will sich zu ihr wenden, da spürt er Bewegung an den Beinen - irgendetwas umschlingt ihn, hält ihn fest, und er kommt nicht so rasch vorwärts wie gehofft. So geht auch sein nächster Streich - diesmal gegen Karalya - daneben. Hätte er getroffen, hätte er vermutlich die Schulter der Elfe aufgeschlitzt."


    Krieger 2 lacht triumphierend auf, als seine Klinge Jade trifft. Es blitzt, es brutzelt, und es riecht verschmort... und dann lässt der Krieger selbst die Klinge fallen, denn der Schlag hat Jade zwar getroffen... aber zum größten Teil den Krieger selbst. "Verflucht!" Seine Dolchhand ist kribbelig und taub, der Dolch entgleitet ihm. Aber er hat noch ein Schwert, und mit dessen Griff zielt er jetzt auf Jades Kopf oder Nacken oder Stirn - es ist ihm ziemlich egal, was er bei seinem wilden Umherschlagen überhaupt trifft.

    Syas bleibt noch ein Weilchen stehen und sieht den Drachen und ihren Reitern hinterher ehe er die Landkarte die er immernoch in der rechten Hand hält, ausbreitet. Linkerhand im Tal befindet sich ein See. Dahinter eine Hügelkette die es zu überqueren gilt bis er ins wahrhaftige Gebirge kommt. Und genau das ist sein Weg. Gelassen, steckt der Mensch die Karte weg und bringt stattdessen seine Pfeife und einen Beutel Tabak zum Vorschein... die Reise beginnt.

  • Irgendwo unter einem Baum rührt sich eine der Gestalten, die vorhin zu Boden ging, doch es ist gerade mal ein schwaches Zucken.


    Bengie presst die kiefer zusammen als das Knie trifft. Nicht noch mehr Zähne verlieren. Dabei ändert er die Stoßrichtung (nicht ganz freiweillig), so dass sein Kopf nun mehr gegen den Solarplexus von Syas krachen sollte. Und weil ihm nun Schmerzen eh schon egal sind, stampft er mit seinem Fuß noch auf den Fuß von Syas, der wiederrum auf seinem Fuß (immer noch?) steht. Füße-Sandwich!


    Im Gebüsch geht es derweil zwischen Caliostro, Tianura und Abel wohl ziemlich heftig zur Sache. Gefluche, Geschimpfe, das Geklirre von Metall auf Metall....hier und da wird die Nacht durch den Schein eines Feuerballes erhellt....scheint sich um die reinste Halligallidrecksauparty zu handeln!


    Schattenläufer Syas wird auf einen Schlag alle Luft aus den Lungen getrieben als das zwergische Torpedo mit seinem Brustkorb kollidiert. Der Fluchtschritt nach hinten verwandelt sich auch mehr in ein rückwärts stolpern da Bengi seinen eigenen Trick gegen ihn anwendet und seinen Fuß mit einem seiner Treter am Boden festnagelt jedoch stürzt er nicht ganz, hält sich so gerade noch auf zwei Beinen, wenn auch ziemlich verkrümmt. Ganz ohne jegliche Raffinesse stößt er nun hastig die Klinge nach vorne, jedoch mehr um Bengie dran zu hindern ihm den Rest zu geben statt um zu treffen.


    Klingensturm Jadien hätte wenn sie nicht gerade nach Luft schnappen müsste, und ihren leicht verkohlten Unterarm nahe an den Körper drücken würde ja, da sie wohl doch recht behalten was, was die Fehleranfälligkeit der Runenwaffen betrifft, aufgelacht. Dem Schlag gegen ihren Kopf kann die Elfe aus dem Weg torkeln - wohlgemerkt torkeln! Nun gut, aber Verzweiflungsschläge treffen auch selten. Die Elfe bemüht sich, nun da der Gegner offenbar auch ein wenig betäubt ist, um Abstand, auch damit sie wieder Atem schöpfen kann...


    Drachenritterin Karalya kann leider weder auf die verwundete Jade, noch auf Syas, oder die bald brennenden Büsche achten, ihre Konzentration gilt dem Zauber welches den herannahenden Krieger immer weiter versucht einzuspinnen, und ihr Bemühen aus ihm eine nette Heckenskulptur für den Garten zu machen unterstreicht. Gleichzeitig versucht sie sich auf etwas anderes zu konzentrieren... aus dem Boden zu erspüren ob noch mehr als nur die in Aktion getretenen Gegner anwesend sind...


    Krieger 2 spürt leider keinen befriedigenden Treffer. Er torkelt ebenfalls etwas zurück und hält sich den gefühllosen Arm. Seine Augen tränen, doch verbissen tastet er nach der nächsten Waffe an seinem Gürtel, ein kleineres Messer, das gut ausbalanciert ist. Sobald er wieder sehen kann, beabsichtigt er auf Jade zu werfen.


    Krieger 1 reißt einen Fuß vom Boden und zerreißt die Dornenranken, die ihn da halten wollen, setzt ihn vor, reißt unter größerer Anstrengung den zweiten Fuß empor und setzt ihn ab... da umschlingen die Ranken schon wieder sein erstes Bein und fesseln ihn, bringen ihn zum Stolpern. Er schlägt lang hin und wird sofort eingewickelt und an den Boden gedrückt und ist damit vorerst außer Gefecht.


    Eine Hand tastet nach einem Stift und einem Block...


    Bengi nutzt die Gunst der Stunde erstmal um sich etwas zurück zu ziehen. Dann schüttelt er den dröhnenden Kopf und meint mit widerwilligem Respekt zu Syas "Du bist ein ganz schön harter Hurensohn...."Dann strafft er sich wieder und seine Umrisse beginnen zu verschwimmen. Er bereitet wohl eine neue Illusion vor.


    Nightshifter Abel kracht mit lautem "SCH....." durch ein Gebüsch wieder auf die Lichtung, inzwischen doch etwas arg zerkratzt. Ein kurzer Blick in die Runde - ok, es leben noch alle! Dann kommt unvermittelt auch schon ein Draht aus dem Unterholz geschossen und wickelt sich um seine Leibesmitte "VERDAMMTE SCH....!!" kann er noch schimpfen, dann wird er auch schon schmerzhaft zurück ins Holz gerissen "Nein Nein Nein, Flucht ist keine Option!"` vermerkt Caliostro dabei. Was Abel zu einem empörten "Was heißt hier Flucht?! DU hast mich doch r....." der Rest geht im Klirren von Draht auf Schwert unter...


    Klingensturm Jadien nutzt jedoch den Abstand, um mit Ventus welchen sie immer noch umklammert hält einen kraftvollen (oder zumindest für ihren abgekämpfen Zustand kraftvollen) Schlag durch die Luft zu vollführen und ein wenig Wind zu machen, welcher ihren Gegner nur treffen kann.. oder zumindest das Entgegenwerfen von beliebigen Gegenständen und seien es Messer recht unmöglich gestaltet...


    Drachenritterin Karalya geht für einen Moment noch sicher, dass der Krieger wirklich schön eingewickelt und festgezurrt ist, ehe sie ihm das Schwert noch versucht aus der Hand zu treten (vorsichtshalber quasi.) Dann blickt die Elfe sich nochmals um, besonders in die Richtung in welcher Abel soeben verschwunden ist, kann sie helfen? Dann bemerkt sie etwas ganz anderes... eben besagte Hand die da nach Stift und Block grapscht...


    Schattenläufer Syas hält sich gar nicht erst damit auf sich eine Antwort einfallen zu lassen. Wieso reden eigentlich alle während dem Schlagabtausch immer so viel? Das geht ihm nicht ein. Stattdessen sieht er zu, dass sein Stand wieder sicher ist und wirft im nächsten Moment auch schon ein Wurfmesser auf den sich auflösenden Zwerg. Eines von zwei Wurfmessern die er nach dem letzten Kampf wieder gefunden hat. Durch den geringen Abstand dürfte es dem Zwerg schwer fallen auszuweichen. Und mit etwas Glück hat sein Gegner dieses Mal mehr als nur herunter gelassene Hosen...


    Ein junger Mann entblößt sich im Schutze eines Baumes und geht schwimmen ...

    Krieger 2 blinzelt heftig, um die Augen freizubekommen - da trifft ihn der Windstoß und wirft ihn zurück. Und dabei stolpert er über seinen eingerankten Kollegen und schlägt zu Boden. Hart kommt er auf und japst nach Luft.


    Fireshifter Tianura fliegt hinter dem jungen Mann hinterher und rollt über den Strand. Ihre Lederkleidung ist inzwischen an einigen Stellen mehr zerfetzt. Darunter ist die helle Haut zu sehen, gesprenkelt mit roten Blutspritzern. Und jetzt kommt noch eine Sandpanade dazu... das wird weh tun beim Reinigen! Immer vorausgesetzt, sie überlebt diese Auseinandersetzung überhaupt. "Ich will nicht mehr mitspielen!" japst sie und bleibt schwer atmend auf dem Sand liegen.


    Arti hat seine fünf Sinne wieder beisammen. Noch bevor er sich völlig aufgerichtet hat, huscht sein Stift über den Block und zeichnet... und über Karalyas Kopf materialisiert sich... ein Amboß?!


    Bengi kichert leise, als der Wurfdolch durch sein geflimmer einfach durchfliegt. Dann verformtt er sich, seine Gestalt verfestigt sich....und es steht Syas sein exaktes Ebenbild gegenüber. Vielleicht hat er ja was dagegen, sich selbst anzugreifen? So manch einen Gegner hat das schon so verwirrt, dass der Illusions-Zwerg einen Sieg erringen konnte.


    Nightshifter Abel kommt kurz nach Tianura ebenfalls wieder aus dem Busch geschossen und schlägt lang neben ihr hin "Ich auch nicht...." japst er keuchend und versucht sich aufzurichten. "Was für ein widerlicher Kerl!"


    Caliostro ist aber scheinbar nicht geneigt, seine Opfer so leicht entkommen zu lassen. Schmerzhaft winden sich zwei Drähte um die Füße der Shfiter "Auf Auf ihr Zwei.....der Runde drei!" gibt er bekannt und schleift die beiden kurzerhand wieder hinter die Büsche.


    Mit leisem Quietschen, es mag in dem allgemeinem Schlachtenlärm untergehen, öffnet sich die Gartentüre die vom Gemeindeplatz her in die Gärten führt. Eine große, massige Gestalt schiebt sich hindurch und scheint sich kurz zu orientieren. Dann bewegt sie sich gemächlich auf den Ort des Gemetzels zu. Scharf glitzert die Axt im Mondlicht.


    Drachenritterin Karalya hechtet gerade so zur Seite, als sie spürt, dass die Kontrolle nun gefestigt ist. Die Tränke haben ihre volle Wirkung entfacht, "Das bereust du..." flüstert die zierliche Elfe. Sie ist nicht mehr der zögerliche Schwächling von früher, sie streckt eine Hand in Richtung Wäldchen, und ballt sie zur einer Faust... gleichzeitig wiederholt sich das Schauspiel von vor wenigen Stunden im Wald... jedoch mehrfach, die dünneren Bäume des Gärten beginnen mit den fingerdicken Ästen auf den Boden zu schlagen, wie Peitschenhiebe sausen sie auf Arti herunter.


    Klingensturm Jadien wartet nicht lange bis sich der Krieger erholen kann, ohne zu zögern stürmt sie nach vorne und zielt mit einem Stoß ihres Schwertes auf das Herz des Kriegers, Zeit zu Töten...

    Syas bleibt noch ein Weilchen stehen und sieht den Drachen und ihren Reitern hinterher ehe er die Landkarte die er immernoch in der rechten Hand hält, ausbreitet. Linkerhand im Tal befindet sich ein See. Dahinter eine Hügelkette die es zu überqueren gilt bis er ins wahrhaftige Gebirge kommt. Und genau das ist sein Weg. Gelassen, steckt der Mensch die Karte weg und bringt stattdessen seine Pfeife und einen Beutel Tabak zum Vorschein... die Reise beginnt.

  • Schattenläufer Syas betrachtet seinen Klon eingehend, reibt sich über das Kinn und murmelt:,,Ich muss mich mal wieder rasieren."Verdammt jetzt ist ihm selbst so ein blöder Spruch über die Lippen gekommen. Dann scheint er etwas zu bemerken und...nimmt reiß aus. Hat er etwa angst gegen jemanden zu kämpfen der aussieht wie er selbst? Nein aber ihm ist aufgefallen, dass ein gewisser Herr wieder am zeichnen ist. Und dieser liegt nur wenige Schritte von ihm und Bengi entfernt. Mit einem raschen Schritt setzt er sich in Bewegung....und hält dann inne. Okay sieht so aus als hätte Karalya das ganze unter Kontrolle. Ziemlich beeindruckend muss er zugeben. Jedoch ist nun nicht der geeignete Zeitpunkt um sie zu loben, stattdessen wendet er sich wieder um, rechtzeitig bevor "er selbst" sich angreifen kann.


    Krieger 1 versucht verzweifelt sich aus den Ranken zu befreien. Und als er Jade ankommen sieht werden seine Bemühungen noch hektischer...


    Krieger 2 will sich grade wieder berappeln, da durchbohrt ihn Jades Schwert und fährt hinter ihm noch in den Boden. Er stößt ein unterdrücktes Röcheln aus und bäumt sich krampfhaft auf. Blanker Hass steht in seinen Augen, als er noch einmal alle verbliebene Kraft aufbringt und Jade einen Schwall Blut entgegenspuckt "...Verräter..." dann zuckt er noch einmal und erschlafft dann.


    Arti blinzelt kurz, denkt aber nicht ans Ausweichen oder Fliehen. Stattdessen fliegt sein Stift über das Papier und über seinem Kopf erscheinen zwei große Krummsäbel, Diese beginnen sich mit heulendem Surren um sich selbst zu drehen, bis sie fast wie Kreissägen wirken...und die aufdringlichen Äste in Kleinholz verwandeln.


    Syas-Bengi findet es nicht sehr nett, so einfach stehen gelassen zu werden. Mit einem "Hey, hier spielt die Musik!" wirft er dem Original-Syas unversehens ein Messer hinterher....das diesem, da er sich freundlicherweise nun doch umdreht, aus brusthöhe entgegenfliegt.


    Hinter den Büschen geht derweil das Gemurkse weiter, unterbrochen von allerlei Gefluche und bedenklichen aussagen alla "ARGH! DA WILL ICH KEINEN DRAHT HABEN!!" und ähnlichem.


    Scharfrichter Tanatos hat sich inzwischen bis auf etwas 50m dem Kampfgeschehen genähert, macht aber keine Anstalten, sich auf wessen Seite auch immer einzumischen. Stattdessen stellt er seine Axt im Gras ab und beobachtet schweigend.


    Klingensturm Jadien zieht ihr Schwert zurück, "Ein freier Verräter." zischt sie, ehe sie ansetzt auch in das Pflanzengetümmelt zu stechen, ehe sich Krieger 1 doch noch befreien kann.... der Kampf ist hektisch genug, sie macht sich Sorgen um die Shifter welche mit dem Drahtkämpfer deutliche Probleme zu haben scheinen, und auch ihre Schwester hat sie kurz aus den Augen verloren, während sie sich hier, auf den Schwerkämpfer konzentrieren musste, auch wenn der eingewickelte Krieger 1 deutlich ihre Handschrift trägt...


    Drachenritterin Karalya unterdrückt kurz aufkeimendes Mitleid... für sie sind die Pflanzen verbündete, und durch ihre Kontrolle spürt sie fast so etwas wie das Leid des Gewächses, doch dafür ist nun keine Zeit, als sie die Hände hebt, und unter Arti sich nun auch die Wurzeln zu regen beginnen, aus der Erde hervorkriechen... alles um ihn scheint lebendiger und beweglicher zu werden. Die Gärten sind ebenso wie der Wald das ideale Kampfgebiet für die Elfe....


    Schattenläufer Syas lässt sich rücklings fallen. Das Wurfmesser segelt nur zwei Millimeter über seine Nasenspitzte hinweg, mehr als knapp genug. Statt jedoch einfach plump nach hinten zu plumpsen macht er sobald er den Boden berührt eine Rückwertsrolle (verehrter Purzelbaum)und einen Augenblick später ist er wieder auf den Beinen, wenn auch noch in einer hockenden Position. Aus dieser stößt er sich ab und vollführt einen Katapultstart um entschlossen und mit erhobener Klinge im Rückwertsgriff auf seinen Doppelgänger zu zusprinten.


    Aus dem Gebüsch erklingt ein diesmal ziemlich schmerzlich klingender Schrei - das Gefluch hat aufgehört. Entweder Schweigen oder verbissenes Keuchen - die Shifter sind anscheinend in die nächste Runde gegangen. Und noch hat niemand gewonnen, es tobt und raschelt und fetzt, was das Zeug hält.


    Arti zeichnet so hektisch wie wohl noch nie in seinem Leben. Syas springt und rollt sich ab, dann eilt er zurück. In seinem Weg entstehen handlange harte spitze Dornen. Es wäre möglich, mit einigen Sprüngen darum herumzukommen, aber das kostet Zeit und Geschicklichkeit. Und auch der Schattenläufer muss doch mal irgendwann müde werden! Dann spürt Arti, wie etwas nach ihm greift. "Häh?!" Eine Wurzel? Und noch eine?! Wie frech! "Na warte..." Unter seinem Stift entsteht einen riesigen Käfer mit großen Beißzangen, die beginnt, die rankenden Wurzeln kurzerhand durchzubeißen.


    Syas-Bengi bremst grade noch rechtzeitig als Arti sich wieder einmischt. Dann nutzt er die Gunst der Stunde und vervielfältigt sich augenblicklich....so dass sich nun 10 weitere Syase anschicken, das Original zu umstellen.


    Nightshifter Abel lässt sich hinter dem Busch vernehmen "Der Kerl muss doch kleinzukriegen sein! Tia, Manöver 08/15!" das wird wohl noch ein Weilchen dauern.


    Caliostro scheint darüber eher die Nase zu rümpfen "Du meine Güte, wie ordinär..." und das charakeristische Zischen der Drähte wird noch eine Nuance schärfer.


    Scharfrichter Tanatos bleibt immer noch stumm und starr und besieht sich das Ganze leidenschaftslos. Dann jedoch legt er plötzlich den Kopf etwas schief und scheint zu lauschen. Dann erscheint tief in seiner Kapuze verborgen, ein feines, dünnes Lächeln...


    Schattenläufer Syas bremst ab und kommt auf dem feuchten Gras leicht rutschend zu stehen. Na toll. ,,Natürlich.", seufzt er. ,,Die Welt ist nicht groß genug für elf von uns."Sie reicht gerade mal für einen. In, nun gemächlichem Tempo, umrundet er die Dornen und bewegt sich auf seine ganzen "Kameraden" zu. Zeit sich auf die anderen Sinne zu verlassen.


    Klingensturm Jadien bohrt die silberne Klinge schließlich in das Gestrüpp aus welchem sofort Blut fließt, da konnte der Krieger noch so sehr versuchen sich zu befreien, es war zu spät... Kurz wirft sie einen Blick um sich, Karalya scheint zumindest nicht direkt in Angriffe verwickelt zu sein, Tianura und Abel hört sie nur, sieht sie aber nicht, und Syas... ähm, so viele Freunde hat Jade sonst nicht... dann bleibt ihr Blick auf dem Beobachtet hängen, für einen Moment hält sie ihn im dunklen für einen weiteren Hoeresianer, dann erkennt sie die massige Gestalt... was tut er hier?


    Drachenritterin Karalya verzieht leicht das Gesicht, als die Pflanzen weiter in Mitleidenschaft gezogen werden, doch nun hat sie die 'Waffe' des Zeichenkünstlers erkannt, und versucht mit einer nicht angeknabberten Wurzel eben auf den Block zu schlagen... ohne Medium gibt es vielleicht auch keine weiteren Käfer und ähnliches?


    Syas-Bengi scheint sich nicht so wohl in seiner Haut zu fühlen. Während er - oder eher sie - Syas umkreisen, wirft er einen Blick zu Arti und brummt "Arti, weißt du noch, wovon wir letztens geredet haben...." dann springen zwei der Bengi-Syase auf eben jenen los...


    Arti bekommt einen unsanften Patscher auf seinen Block. "He! Wurzeln weg!" Und er schubst das aufdringliche Pflänzchen beiseite. Doch das ist hartnäckig und grabscht wieder nach seinem Block, umschlingt ihn und versucht ihn zu entreißen. "Bengi? Ja... wie wärs mit... jetzt?" Von hinten hat sich eine weitere Wurzel angeschlichen und umschlingt plötzlich seinen Oberkörper, hält ihn fest. Mit Panik in der Stimme kreischt er: "Bengi!" Der Käfer zerbeißt die Wurzel, die Arti umschlungen hält, aber die andere Wurzel schlägt dem Künstler den Block aus der Hand... er ist ohne seine Waffe... sein Element... seine Existenzgrundlage...


    Schattenläufer Syas duckt sich unter dem ersten Hieb Weg und fegt dem falschen Syas die Beine weg...oder besser gesagt, fährt er durch dessen Beine hindurch. Illusion. Den Angriff des zweiten entgeht er mit einem Hopser zur Seite und versucht ihm die Klinge in den Oberkörper zu rammen. Genau dort wo bei Bengi der Kopf sein sollte. Jedoch handelt es sich wohl erst wieder um eine Illusion.


    Die Pflanzen kümmern sich kaum um den Käfer oder das Geschrei des Zeichners, stattdessen beginnen Wurzeln und Schlingpflanzen den Block zu verschleppen, ob dabei Erde auf die Seiten kommt oder das ganze genickt und gefleddert wird kümmert sie offenbar auch nicht, Hauptsache: Karalyas Wunsch ausführen, und die böse Waffe wegschaffen...


    Klingensturm Jadien beschließt, dass es nun wichtigeres gibt, die aktuelle Situation zum Beispiel, Tia und Abel tauchen aus dem Gebüsch gar nicht mehr auf, also sprintet die etwas angeschlagene Elfe nun ebenfalls in das Blätterwerk... Karalya scheint schließlich gut mit dem verkappten Maler klar zu kommen, und Syas wirkt - so gut kennt Jade ihn - als wollte er hier lieber selbst Blut vergießen...


    Caliostro meint just in dem Augenblick "...und nun raus mit euch, ihr kleinen Racker!" und schon kommen Tianura und Abel wieder aus dem Gebüsch geflogen und direkt auf Jadien zu.


    Drachenritterin Karalya holt tief Luft, als der Zeichenblock außer Reichweite ist, schlingt sich eine lange Ranke weiter um den gefangene Zeichner, "Ihr hättet nicht.. hier her kommen sollen." flüstert sie, als die Pflanzen sich enger ziehen und dem Mann die Luft rauben, sie spürt fast was das Gewächs vernimmt, schließlich ist ihre Lebenskraft es, die durch die Pflanzen dringt, und ihnen die Bewegungen ermöglicht... und Artis Leben, ist nun vorbei, als die Schlinge aus Botanik sich mit einem Ruck festigt...

    Syas bleibt noch ein Weilchen stehen und sieht den Drachen und ihren Reitern hinterher ehe er die Landkarte die er immernoch in der rechten Hand hält, ausbreitet. Linkerhand im Tal befindet sich ein See. Dahinter eine Hügelkette die es zu überqueren gilt bis er ins wahrhaftige Gebirge kommt. Und genau das ist sein Weg. Gelassen, steckt der Mensch die Karte weg und bringt stattdessen seine Pfeife und einen Beutel Tabak zum Vorschein... die Reise beginnt.

  • Eine Biene verschwindet hinter Schattenläufer Syas's Kragen!


    Klingensturm Jadien bremst schlitternd ab, als ihr plötzlich die Shifter entgegen fliegen, gerade so kann sie einen leichten Schwertschwung durch die Luft vollziehen, welcher bewirkt, dass Tia und Abel gegen seine sanfte Luftbarikade fliegen, welche die beiden eher sanft zu Boden plumsen lässt, anstatt dass sie in Jade hinein krachen oder einfach weiter durch den Garten segeln, aber was war das? Caliostro kann doch nicht so stark sein oder?


    Bengi verfolgt mit Entsetzen, wie sein Kumpel zerquetscht wird "Aaaaarti!!!" kommt es unison von den 9 Trugbildern. Dann ertönt ein dumpfes Knirschen, als Syas Angriff auf Widerstand trifft. Sein Ebenbild schaut ihn ziemlich verdutzt an. Dann beginnt es zu flimmern und zu verschwimmen und Bengi steht vor dem Schattenläufer, die Klinge sauber in der Stirn. "...das war....ziemlich gut....für so...nen kleinen....." das letzte Schimpfwort bringt der Illusionist nicht mehr hervor. Seine Augne rollen in den Kopf und er erschlafft....


    Scharfrichter Tanatos stößt beinahe sowas wie ein Kichern aus, als er das Ende des Rumeplzwerges mitverfolgt "....autsch...."


    Fireshifter Tianura liegt vor Karalyas Füßen und regt sich im ersten Moment nicht. Dann rollt sie sich schwerfällig auf den Rücken und hustet Blut. "...total unfair..." nuschelt sie und kämpft um ihr Bewusstsein.


    Nightshifter Abel sieht nicht viel besser aus, als er röchelt "...der....hat uns....umzingelt!"


    Schattenläufer Syas setzt mit dem Fuß am Brustkorb des sterbenden Zwerges an und gibt ihm mit der Fußsohle einen Schubs. Mit einem ekelerregenden Geräusch rutscht die Klinge aus dem Schädel und erst dann fällt die Leiche des Zwerges.. Wie ein Stück Holz kippt sie um und landet mit einem Dumpfen Geräusch. Einen Moment starrt Syas den Toten missmutig an, dann hebt er den rechten Fuß und verpasst dessen Gesicht eine gewaltsame Umgestaltung. Der Schattenläufer hätte sich für den Hoeresianer einen langsameren Tod gewunschen. Nunja man kann nicht alles haben. Mit einer Wischbewegung vertreibt er die Biene von seinem Kragen, dann wendet er sich in Richtung Jadien. Es ist noch nicht vorbei.


    Drachenritterin Karalya erschrickt als Tia, welche vor ihre Füße gefallen ist, sich kurz nicht regt, erst als diese beginnt zu husten kommt Leben in die jüngere Weißhaarige und sie kniet sich neben die Feuermagiern, "Nicht sprechen... i-ich kann das heilen." flüstert sie auf zweifache Art beunruhigt. Zum einen wirkt der Zustand der beiden Shifter nun mehr als nur angeschlagen, zum zweiten: Was für eine Angreifer kann diese beiden Magier auf einmal so zurichten? Tianura und Abel sind ein eingespieltes Team, und auch so sehr stark...


    Klingensturm Jadien schiebt sich mit einer fließenden Bewegung vor die Shifter und ihre Schwester. In ihrem Kopf tummeln sich ähnliche Gedanken, wie in dem ihrer Schwester... die beiden Magier hinter ihr sind keine leichten Gegner und dennoch... in ihrer Errinnerung sind nur eine Hand voll Leute welche damals ebenso stark wie sie gewesen waren, zu ihrer Zeit im Dorf, dieser Kerl mit seinen Drähten war ihr aber unbekannt... "Syas... pass auf sie auf." weist sie ungewöhnlich forsch ihren Freund, welcher nun auch sich seines Gegners entledigt hat, an.


    Und daran tut Jadien gut. Lautlos schieben sich mehrere Schatten aus dem Gebüsch, aus dem Tianura und Abel geflogen kamen. Krieger, nachtblau gekleidet, bewaffnet mit einem Krummsäbel und Pfeil und Bogen. Die Kleidung eng anliegend, die Gesichter verhüllt. Namenlose, Gesichtslose Killer. 5...10....15?! Auf jeden Fall mehr als 1 Dutzend, die sich rund um das Schlachtfeld aus den Büschen schieben, wo sie sich versteckt und den bisherigen Kampf tatenlos verfolgt haben. In Windeseile haben sie Jadien und ihre Crew umstellt. Wortlos legen sie Pfeile ein, heben die Bögen und spannen die Sehnen...."


    Schattenläufer Syas positioniert sich nahe seiner zu Boden gegangenen Kameraden und wirft auf dem Weg dorthin Tanatos einen finsteren Blick zu. Was will der Scharfrichter hier? Nun zumindest sieht er nicht so aus als wolle er eingreifen. Ganz im Gegensatz zu den Personen die sich nun aus ihren Verstecken wagen. ,,Sag mir bitte, dass du für so einen Fall etwas geplant hast.", murmelt er, laut genug, dass Jadien ihn hören kann. So ruhig er äußerlich auch scheinen mag, so..."nervös" ist er innen drin. Es sieht gerade gar nicht gut aus.


    Klingensturm Jadien schüttelt leicht den Kopf, "Mein Plan war so viele zu töten wie möglich." Die Truppe war eindeutig größer als geahnt, "Verdammt... pass einfach gut auf meine kleine Schwester auf." zischt sie, dann geht sie zum Angriff über, es hilft ja schließlich alles nichts. Zudem war es die Elfe gewöhnt auch gegen eine Überzahl an Gegner zu kämpfen... nur hatte diese Überzahl selten die gleiche Ausbildung wie sie genossen.


    Drachenritterin Karalya drückt Tianura leicht an sich, "N-nicht schlapp machen!" bittet sie leise, denn sie wusste, als Beschützerin war sie sicherlich nicht geeignet, sie mussten hier weg! Alle!


    Nightshifter Abel brummt leise in sich hinein und rappelt sich dabei wieder auf "...spickbraten auch noch...." hossa! Er hat ja schon öfter doppelt gesehen, aber gleich fünfzehnfach? "Nuja....auf jeden Fall sind genug für alle da...."


    Fireshifter Tianura seufzt tief und wischt sich den Mundwinkel ab. Dann versucht sie sich aufzurichten. "Ach menno..." Das Spiel macht immer weniger Spaß! "Na gut. Jeder drei? Dann sind wir zum Abendessen wieder zuhause..."


    Unbemerkt von dem ganzen Trubel schleicht sich Caliostro seitlich durch die Büsche, die dünnen Lippen zu einem hämischen Grinsen verzogen.


    Kaum das Jadien sich bewegt, lassen die Schützen die Sehnen schnellen und ein Pfeilhagel geht auf die Verteidiger nieder.


    Schattenläufer Syas gibt Jade darauf keine Antwort, sie würde diese ohnehin nicht mehr hören da sie ja die Rolle der Einmann..äh der Einfrauarmee übernimmt und auf ihre ehemaligen Kameraden zustürmt wie eine..nunja lassen wir das. Blöderweise kann aber nicht jeder Sturmschwerter oder dergleichen haben und der Schattenläufer fragt sich wie zum Teufel er Karalya vor einem Pfeilhagel beschützen soll. Als eben jener beginnt ist er trotzdem bereits bei der Elfte und reißt sie komplett zu Boden irgend einen unverständlichen Fluch auf den Lippen.



    Kritische Situation


    Klingensturm Jadien vollführt eine Drehung, als der Pfeilhagel losgelassen wird, ihr Schwert gleitet dabei kraftvoll durch die Luft. Ein starker Wind breitet sich im Garten von ihrer Position ausgehend aus. Die Geschosse werden, hingegen Syas Sorgen, abgetrieben und schlagen in einem weitem Kreis um die Gruppe herum im grasigen Boden auf, "So nicht..." haucht die Elfe und greift aus der leicht drehenden Position bereits mit einem weiten - energischeren und schnelleren - Windschlag einige der Hoerisianer an. Die Shifter mögen vielleicht hier noch Witze machen, aber Jade ist klar, dass die Lage ernst ist, sie können unmöglich lange so weiter machen...


    Drachenritterin Karalya wird von Syas mit zu Boden gerissen, sie kneift die Augen zusammen, doch der erwarte Pfeilhagel kommt nicht.


    Nightshifter Abel zuckt mit den Schultern "Erstmal sehen was übrig bleibt" dann schickt er sich an, einen Gegner zu separieren und beginnt einen flotten Klingentanz mit dem Ninja-Verschnitt.


    Fireshifter Tianura rappelt sich auf und stürzt sich auf einen anderen Gegner. "Wettbewerb - wer schafft am meisten?" fordert sie die anderen heraus und rückt ihrem Gegner mit der Hellebarde zu Leibe.


    Die Hoeres haben scheinbar nicht wirklich damit gerechnet, zu treffen. War wohl eher als Störaktion gedacht. Nachdem ihre Pfeilattacke abgewehrt wurde, lassen sie die Bögen fallen und ziehen die Schwerter. Als der zweite Windschlag angepfiffen kommt, gehen sie in die Knie, rammen die Schwerter in den Boden und halten Stand. Dann springen 10 von ihnen auf und stürzen sich mit blitzenden Klingen auf Jadien. Eine Wand aus funkelndem, rasiermesserscharfem Stahl, der auf sie einstürmt.


    Die übrigen fünf stemmen sich zwar ebenfalls in den Wind, gehen jedoch nicht weiter zum Angriff über, sondern ziehen sich etwas zurück. Sie bleiben bei ihren Bögen und legen erneut an. Die Sehnen schwirren, und Syas, Karalya, Abel und Tianura müssen sich vorsehen, nicht erschossen zu werden. Um Jade ist der Ring aus Mitstreitern zu dicht, dorthin wird vorerst nicht geschossen. Die Bogenschützen haben offenbar die Aufgabe, möglichst viel zu stören und ihre Gegner beschäftigt zu halten, und schießen mal hier, mal dort, je nachdem wie es sich ergibt."

    Syas bleibt noch ein Weilchen stehen und sieht den Drachen und ihren Reitern hinterher ehe er die Landkarte die er immernoch in der rechten Hand hält, ausbreitet. Linkerhand im Tal befindet sich ein See. Dahinter eine Hügelkette die es zu überqueren gilt bis er ins wahrhaftige Gebirge kommt. Und genau das ist sein Weg. Gelassen, steckt der Mensch die Karte weg und bringt stattdessen seine Pfeife und einen Beutel Tabak zum Vorschein... die Reise beginnt.

  • Schattenläufer Syas war gerade dabei sich wieder aufzurappeln, da geht erneut ein Pfeilhagel auf die Gruppe hernieder. Er schubst Karalya die auch noch nicht ganz auf den Beinen ist und lässt sich selbst in die andere Richtung plumpsen bevor ein Pfeil genau zwischen ihnen hindurch fliegt. Mit wütend funkelnden Augen greift er an seine Schulter wo nur noch eine einzige Wurfklinge ruht. Rotierend fliegt die Waffe auch schon auf einen der Schützen zu während er sich vollends erhebt und die Augen nach jemanden offen hält der irgendwie plötzlich weg ist...Caliastro.


    Drachenritterin Karalya muss sich wiederum von Syas in Sicherheit bringen lassen, aber wenn sie schon so nah am Erdboden ist, vergräbt die Elfe ihre Hand im Wurzelwerk, woraufhin selbiges sich aufstemmt und sich zu einer Art Mauer verformt, so etwas wie eine kleine Barikade hinter welcher sie knieend vor den Pfeilen geschützt ist, dann bleibt ihren Mitstreiten wenigstens eine Sorge weniger... Karalya selbst hat jedoch genug Sorgen, zehn Kämpfer, um sie beim Namen zu nennen, welche auf ihre Schwester zustürmen...


    Klingensturm Jadien sieht in dem Moment des Angriffes, dass sie wenig Chancen hat, es sind zu viele, und sie sind zu nah, Ventus funktioniert nicht auf kurze Distanzen dennoch... beide Fronten haben gelernt, zu kämpfen bis zum bitteren Ende. Jade wird nicht zurück weichen, sie besitzen vielleicht die gleiche Ausbildung... doch Jadien hat 300 Jahre als Attentäterin des Dorfes überlebt... "Euch bring ich noch was bei!" faucht die tätowierte Frau, als sie eine der Klingen zur Seite stößt, und einer anderen ausweicht, weitere zwei Schwerter schlitzen ihre Haut nahe der Schulter auf, doch das will nun egal sein, so viele mitnehmen wie es möglich ist, anders geht es nicht...


    Die Hoeres beginnen Katz und Maus zu spielen. Sie wissen, dass Jadien den Erfahrungsvorteil auf ihrer Seite hat. Aber sie hat schon einen Kampf in den Knochen, während sie noch frisch sind. Also versuchen sie sie müde zu machen. Sie greifen blitzschnell an, ziehen sich rechtzeitig wieder zurück, umkreisen Jadien, greifen wieder an, fintieren, täuschen, attackieren....immer sind mindesten 2 oder 3 von ihnen am angreifen. Und wenn Jade erst einmal ausgeschaltet ist, ist der nächste dran...


    Die Bogenschützen haben es sich gemütlich gemacht. Sie wissen sich in Sicherheit vor einem spontanen Angriff und haben sich rund um die Kampffläche verteilt, sie hocken nicht auf einem Haufen. Immer wieder lassen sie einen Pfeil los auf die Shifter, auf Syas und sie versuchen es auch einige Male bei Karalya mit gezielten Bogenschüssen, die das Wurzelmäuerchen überfliegen und ihr Opfer vielleicht dahinter erwischen. Ein Schütze zielt auf Jade, doch es herrscht noch immer zu viel Klingengewirbel. Er wagt es nicht. Stattdessen zieht er rasch den Kopf ein, als Syas' Wurfmesser auf ihn zuwirbelt. Kaum ist die Klinge über ihn hinweggeflogen, richtet er sich wieder auf und schickt dem Schattenläufer einen netten Gruß mit Widerhaken...


    Caliostro hält sich weiterhin raus und umschleicht das Kampfgeschehen, scheint auf eine passende Gelegenheit zu warten.


    Scharfrichter Tanatos scheint ebenfalls zu warten, wenn auch nur Ramius allein wissen mag, worauf. Ungerührt verfolgt er das Kampfgeschehen und macht sich vermutlich seine Gedanken dazu.


    Schattenläufer Syas sieht, dass er Karalya fürs erste nicht mehr durch die Gegend schubsen wird müssen und geht, den Anflug eines finsteren Lächelns auf den Lippen zum Gegenangriff über. Er duckt sich akrobatisch unter dem Pfeil hinweg den ihm einer der Schützen gerade entgegen geschickt hat und nutzt den Schwung den er dabei aufbaut gleich um auf diesen loszusprinten. Zeit Jade unter die Arme zu greifen.


    Klingensturm Jadien muss sich eigentlich in die Defensive drängen lassen, wenn sie nicht ordentlich einstecken will, doch ihr ist klar, dass dies auf die Ausdauer beider Fronten hinaus laufen soll, und ihr Gegner vermutet richtig, sie ist bereits nicht mehr gut bei Puste, deshalb die Elfe immer wieder vorprescht um ihre Gegner zu treffen, und damit ihre Deckung vernachlässigt. So kommt es dass die Elfe immer wieder Schnitte und - um Glück - kleinere Wunden einstecken muss...


    Drachenritterin Karalya sieht welche Probleme Jadien im Moment hat, doch sie kann aus ihrem Versteck nicht heraus, solange sie so unter Beschuss steht. Eher im Gegenteil, sie muss sich fest an das Wurzelwerk pressen, um auf den Pfeilen zu entgehen die knapp dahinter aufschlagen... dennoch vielleicht kann sie...? Feine Spuren an Kraft fließen von der Elfe aus in den Boden... in Jadiens Nähe sprießen Wurzeln und Schlingpflanzen zwischen ihr und den Gegnern wie kleine Stolperfallen aus dem Boden...


    Die Angreifer verständigen sich mit einigen kurzen Gesten, dann scheren mitten im Kampf 5 von ihnen aus und stellen sich Syas, während die anderen 5 sich weiterhin "liebevoll" um Jadien kümmern, da sie nun allerdings nur noch halb so viele sind, werden ihre Angriffsmuster durchlässiger und geben Jadien mehr Möglichkeit, sich zu entfalten. Vor allem, da sie nun auch noch über die Stolperfallen hüpfen müssen.


    Für einen Moment hat Fireshifter Tianura den Eindruck, Tha an einem Baum gesehen zu haben ...


    Die Schüsse lassen nach, aber noch immer nutzen die Bogenschützen jede Gelegenheit, die sich ihnen bietet, um einen Treffer anzubringen.


    Fireshifter Tianura hat noch ganz andere Eindrücke! Unter anderem der von einem harten Stück Stahl, das sie gerade mit der Breitseite auf dem Rücken trifft...


    Nightshifter Abel ist derweil mit seinem Gegner im seichten Wasser des Sees gelandet und veranstaltet da in Ufernähe mit ihm eine wilde Wasserschlacht-


    Schattenläufer Syas muss wohl oder übel seinen Laufschritt abbrechen...warum tut er das dann nicht? Stattdessen hält er im selben Tempo auf die fünf Krieger zu und duckt sich unter dem ersten, horizontal geführten, Hieb hinweg, nur um den nächsten Angreifer mit beiden Füßen voran gegen den Brustkorb zu springen. Er weiß genau, dass er es im direkten Kampf nicht lange überleben würde gegen solch eine Übermacht. Stattdessen muss er für ein bisschen Chaos sorgen und auf sein Tempo bauen.


    Klingensturm Jadien weiß diese neu gewonnen Bewegungsfreiheit auch zu nutzen, ihre Schläge werden nun kontrollierter und gezielter, ihr Ziel ist eindeutig ein wenig mehr Oberwasser unter den Kämpfern zu bekommen, sie der Reihe nach zu töten...


    Drachenritterin Karalya spürt zwar ein wenig Erschöpfung doch sie bemerkt eine zweite Mitstreiterin in Schwierigkeiten, Tianura... für einen Moment zögert sie dann taucht sie die zweite Hand in die Erde...


    Caliostro hat nun endlich freie Bahn, da Syas sich anderen Aufgaben widmet. Flugs schiebt er sich hinter Karalya und da die gerade nach Tianura schaut, streck er die Hand aus und feuert einen einzigen Draht ab. Diesen jedoch nicht wie einen Speer um sie zu durchbohren, sondern in Form einer Schlinge, die sich um ihren Hals legen soll.


    Die Hoeres die von Syas überrannt werden, brauchen einen Moment um sich zu fangen. Vor allem der, der vom Doppeltritt gertroffen über den Boden rollt. Doch dann haben die anderen 4 ihre Sinne wieder beisammen und versuchen den Schattenläufer abzudrängen.


    Jadiens Attentäter müssen sich nun ebenfalls zum Kampf stellen und versuchen Jadiens Deckung zu durchbrechen.


    Die Bogenschützen haben offensichtlich einen reichen Pfeilvorrat mitgebracht, denn noch immer beharken sie die Kämpfer. Inzwischen ist der ganze zerwühlte und zertretene Kampfplatz mit abgebrochenen Pfeilen gespickt, die teilweise auch noch im Ganzen im Boden stecken. Und einer hat sich sogar in Tianuras Haar verfangen, das eigentlich ordentlich am Hinterkopf verflochten war, sich nun aber immer mehr auflöst. Die Bewegungen der Feuerelfe sind angestrengt - sie ist müde. Ein einzelner Kämpfer ist reichlich genug, um sie zu beschäftigen. Es reicht nicht einmal für einen Blick über die Schulter, wie es um die anderen steht.


    Nightshifter Abel ist mit seinem Gegner auch noch am planschen, oder eher am "sich im uferschlamm wälzen". Scheinbar haben beide ihre Waffen verloren und versuchen sich nun gegenseitig zu ersäufen...


    Schattenläufer Syas bekommt nichts von Abels Schlammschlacht mit, genauso wenig sieht er Karlyas neue Halskette oder Tianuras Notsituation. Er hat momentan andere Probleme, um genau zu sein ganze fünf Stück. Während er akrobatisch dem ein oder anderen Schwertstreich ausweicht, setzt er zu Stich und Trittattacken gegen die fünf Hoeresianer an die vorwiegend auf die Beine abzielen.

    Syas bleibt noch ein Weilchen stehen und sieht den Drachen und ihren Reitern hinterher ehe er die Landkarte die er immernoch in der rechten Hand hält, ausbreitet. Linkerhand im Tal befindet sich ein See. Dahinter eine Hügelkette die es zu überqueren gilt bis er ins wahrhaftige Gebirge kommt. Und genau das ist sein Weg. Gelassen, steckt der Mensch die Karte weg und bringt stattdessen seine Pfeife und einen Beutel Tabak zum Vorschein... die Reise beginnt.

  • Drachenritterin Karalya bekommt die Halskette dafür umso schmerzhafter mit, und zwar in jenem Moment als sie sich festzieht, "Wa-h" versucht sie sich noch zu artikulieren ehe ihr die Luft abgeschnürrt wird und sich ihre Finger aus dem Erdreich lösen, um sich an die Kehle zu greifen...


    Klingensturm Jadien versucht die Deckung so dicht wie möglich zu halten, dennoch hat sie nicht verhindern können, inzwischen ziemlich zugerichtet zu sein, auch wenn sie den ein oder anderen schlag ebenfalls hatte landen können, von der Situation ihrer Schwester bekommt sie zunächst nichts mit, außer dass die magische Unterstützung von ihrer plötzlich nachlässt und verschwindet...


    Caliostro zieht die Schlinge gnadenlos zu, die klingen des Drahtes graben sich schmerzhaft in die weiche Haut. Na zum Glück scheint er keine Intention zu haben, "Kreissäge" zu spielen sonder verlegt sich auf das Würgen. Was an sich schlimm genug ist. Mit einem bösen kichern zieht er die Schlinge noch ein wenig fester zu und summt leise "Schlaf Kindlein schlaf....du warst doch sonst so brav...doch dies Theater heute Nacht.....das hätt ich nicht von dir gedacht.....schlaf Kindlein schlaaaaf....."


    Jadiens Gegner beginnen nun doch langsam etwas außer atmen zu kommen. Das hohe Tempo fordert ihren Preis. Schon geht einer mit einem leisen Schrei - und einer klaffenden Wunde in der Seite - zu Boden. Dafür springt sein Kollege Jadien an und versucht ihr das Schwert in den Bauch zu rammen.


    Syas Gegner geht es ähnlich. Der Kerl ist schnell....und flink! Unangenhehme Mischung! Da müssen sie aufpassen, dass sie sich nicht gegenseitig abstechen. Noch können sie das vermeiden, aber manchmal ist es schon ziemlich knapp.


    Das Feuer der Bogenschützen lässt allmählich nach. Die Chancen, einen Gegner - und nicht die eigenen Leute! - zu treffen, werden immer geringer, auch und gerade weil das Tempo nachlässt. Abel und sein Gegner werden am wenigsten beschossen bei ihrem wässrig-schlammigem Ringkampf, die Krieger scheinen sich vornehmlich auf Jade zu konzentrieren. Aber auch auf Syas, so gut es geht - bei dem hohen Tempo können sie nicht mithalten, aber als er langsamer wird, bohren sich die Pfeile immer dichter neben ihm in den Boden. Vielleicht auch mal in ein Bein?


    Schattenläufer Syas saust ein Pfeil zwei Millimeter an der Stirn vorbei und säbelt auf seinem Weg eine verschwitzte Strähne in zwei Hälften. Das fällt dann wohl in die Kategorie "viel zu knapp". oder aber auch in "Mehr Glück als Verstand". Auf jeden Fall sorgt es dafür, dass der junge Mann erschrocken einen Schritt rückwärts stolpert und sich gerade noch auf den Beinen halten kann. Nicht gut während einem Unterzahlkampf. So richtig wird seine Konzentration aber erst gebrochen als er den abgehackten Schrei von Karalya vernimmt und wider jeder Logik mit groß gewordenen Augen in ihre Richtung schaut. Nur einen Moment lang in dem er sich bereits selbst dafür verflucht.


    Klingensturm Jadien wechselt ihre Position als sie die Klinge auf sich zukommen sieht, jedoch hält sie bei der halben Bewegung inne... ihre Schwester lag nun in ihrem Blickfeld. Ungünstiger Weise muss man sagen, denn die Klinge welche ihre rechte Seite aufreißt bemerkt sie zu spät. Schmerzhaft aufkeuchend taumelt die Elfe ein paar Schritte zurück von ihren Gegnern, doch sie ist nicht konzentriert... man merkt auch warum, die klaren eisblauen Augen flitzen für einen Sekundenbruchteil zu Karalya, ihr eigener Kampf wird nebensächlich...


    Drachenritterin Karalya schnappt nach Luft, welche ihr schmerzhaft abgedrückt wird... sie spürt warme Flüssigkeit ihre Schultern hinab laufen und bemerkt erst eine Sekunde später, dass es sich dabei um das eigene Blut handeln muss, sie bekommt kein Wort heraus, außer leichtes Krächzen. Dieser Verrückte wird sie umbringen, daran besteht kein Zweifel, doch die Kräuterfrau kann nichts tun, ihr Kopf ist wie leer gefegt...


    Caliostro bemerkt sehr wohl, dass er etwas Aufmerksamkeit auf sich zieht. Doch das scheint ihn nicht weiter zu kümmern "Nun hab ich den Fisch an der Angel....und was wollt ihr dagegen tun?" meint er leise, während er die Drähte auf Spannung hält. Tianura ist beschäftigt, Abel ist am Schlammringen und Syas und Jadien haben es mit jeweils 4 oder 5 geschulten Assasinen zu tun. Schlechte Karten...


    Scharfrichter Tanatos' s Stimme schleicht sich plötzlich in Jadiens Ohr. Hat er wirklich was gesagt? Niemand sonst scheint die sonore Stimme zu hören, die nur 3 Worte sagt "Mein....Angebot.....steht" dabei klopft er einmal mit dem Stiel der Axt auf den Boden, was trotzt des weichen Untergrundes wie Donnerhall über die Gärten fegt.


    Jadiens Angreifer nutzen die kurze Ablenkung sofort und kreisen Jadien erneut ein. 4 stehen noch, der 5. hält sich die blutende Seite und steht mehr schlecht als recht.


    Syas Angreifer nutzen die Gunst der Stunde ebenfalls um sich neu zu formieren. Wenn der Kerl schon Löcher in die Luft starrt...dann greift der erste von hinten an und zielt mit dem Schwertfgriff auf den Hinterkopf des Schattenläufers.


    Nightshifter Abel hat gerade die Augen, die Ohren und auch den Mund voller Schlamm und kriegt daher nichts davon mit. Er muss erst mal um seinen nächsten Atemzug kämpfen.


    Fireshifter Tianura wird von ihrem Gegner im Schwitzkasten gehalten und bringt ihn ihrerseits zum Schwitzen, indem sie Hitze abstrahlt. Mal sehen, wer eher nachgeben muss - der Krieger, weil ihm die Finger verbrennen, oder die Elfe, weil er ihr die Luft abdrückt... Von der Stimme und der Gesamtsituation bekommt sie nichts mit. Aber das seltsam laut-leise Pochen dringt bis zu ihr vor - und jagt ihr eine Gänsehaut über den Rücken. Die Feuerelfe mobilisiert noch einmal versteckte Kraftreserven und versucht sich loszureißen oder ihren Gegner zu töten, der Ringkampf wird heftiger.


    Schattenläufer Syas wendet sich mit erhobener Waffe wieder um und..sieht nur noch für den Bruchteil einer Sekunde eine Faust und dann trifft der Schwertgriff auch schon seine Schläfe.
    Der Schattenläufer lässt die Machete fallen, taumelt drei Schritte zurück und einen vorwärts, dann fällt er auf die Knie. Einen Moment verharrt er so mit seltsam leerem Blick, dann kippt er zur Seite um und bleibt schlaff liegen. Sein letzter Gedanke:,,...Versagt..."


    Drachenritterin Karalya nimmt das Dröhnen der Axt nur als entfernten Klang war, sie kratzt mit blossen Fingern an ihren Hals, um den Draht zu packen, doch dafür ist er zu dünn, sie schabt sich nur selbst die Haut auf... offenbar ist die Elfe nur Augenblicke davon entfernt, das Bewusstsein zu verlieren, die Bewegungen werden langsamer...


    Klingensturm Jadien nimmt die Angreifer nur verschwommen war, die Stimme von Tanatos jedoch deutlich, ihr Blick liegt auf Karalya. Sie ist sich komplett bewusst worin das Angebot Tanatos besteht. Sie hat es nicht vergessen. Die Augen der Elfe blitzend wütend auf, als sie ihr Schwert fester packt, "Der Handel gilt!" schallt ihre Stimme durch den verwüsteten Garten...


    Scharfrichter Tanatos lächelt unter der Kapuze und nickt bedächtig "Dann ist es besiegelt" Dann hebt er die Axt, holt mächtig aus und schleudert das Mordwerkzeug in Richtung Caliostro.


    Caliostro kneift die Augen zusammen, Irgendwas geht da vor! Irgendwas, dass er nicht einschätzen kann! "Absolut inakzeptabel..." murmelt er daher und setzt an, Karalya den Rest zu geben und sich dann dem Kampf wieder anzuschließen. Doch gerade als er die Drähte zuziehen will, saust etwas Großes, rotglühendes zwischen ihm und Karalya hindurch. Wie eine rotleuchtende Mondsichel und durchtrennt mit hellem Klirren die Drähte die Karalya würgen. Das geschieht so unvermittelt, dass Caliostro von der Drahtspannung glatt auf den Hosenboden geschleudert wird.


    Nightshifter Abel kämpft grade wieder den Kopf aus dem Schlamm und hört nur was von einem Handel "Blubb??" bringt er hervor, spuckt eine Mund voll Schlamm aus und tastet dann im Ufersand nach einem passend großen Stein...


    Nun ist es an den Hoeres, ein wenig unsicher dreinzuschauen. Wer zum Teufel ist das nun? Und warum.....heiligescheißenochmawaswirftderda?! Schon hockt Caliostro auf dem Boden und es ist klar, dass ein neuer Gegner hinzugekommen ist! Aber die Attentäter müssen sich um Jade kümmern, wo man sie grade mal in der Zange hat. Und das tun sie dann auch eifrig.


    Syas angreifer scheinen kurz zu überlegen, ob sie es sich leisten können, dem Schattenläufer den gar aus zu machen. Oder sich doch um die anderen Gegner kümmern?


    Die Bogenschützen werden vom allgemeinen Zweifel angesteckt. Sollen sie den neuen Mitspieler abschießen oder nicht? Einer versucht es - seine Devise scheint zu sein 'erst schießen, später fragen'. Er richtet sich aus seiner Deckung auf und feuert einen Pfeil auf den Kapuzenmann ab.


    Drachenritterin Karalya fällt als der Draht durchtrennt wird, erst mal hustend auf die Knie, Blut fließt über die schmalen Lippen als sie sich mit brennenden Augen und leicht vernebelten Sinnen an den Hals greift, was war das?


    Klingensturm Jadien bemerkt nur, dass ihre Schwester in Sicherheit ist, und wendet sich so mit grimmiger Entschlossenheit ihren Gegner zu, die Klinge fliegt nun mit deutlicher Wut durch die Luft, so dass die Luft um die Elfe wieder geladen wirkt. Sie hätten um ein Haar ihre Schwester getötet, und wenn Jadien zuvor nicht entschlossen war, dem hier eine Ende zu setzen, dann ist sie es nun, da können die Angreifer versuchen Jadien in die Zange zu nehmen, wie sie wollen...

    Syas bleibt noch ein Weilchen stehen und sieht den Drachen und ihren Reitern hinterher ehe er die Landkarte die er immernoch in der rechten Hand hält, ausbreitet. Linkerhand im Tal befindet sich ein See. Dahinter eine Hügelkette die es zu überqueren gilt bis er ins wahrhaftige Gebirge kommt. Und genau das ist sein Weg. Gelassen, steckt der Mensch die Karte weg und bringt stattdessen seine Pfeife und einen Beutel Tabak zum Vorschein... die Reise beginnt.

  • Scharfrichter Tanatos fängt die Axt die in weitem Bogen zu ihm zurückkehrt wieder auf und schlägt damit den Pfeil fast achtlos zur Seite. Die Bogenschützen scheinen ihn nicht weiter zu interessieren, solang sie Karalya nicht bedrohen. Sein Augenmerk gilt Caliostro, der Karalya am nähesten und somit die größte Gefahr für sie darstellt. Schneller als man es von Tanatos erwaten würde, oder gewohnt ist, verringert er die Distanz zu dem Drahtkünstler und lässt dabei die Axt wirbeln.


    Caliostro scheint ein wenig nervös angesichts der Kapuzengestalt. Dennoch rappelt er sich wieder auf die Beine und lässt seine Drähte nachwachsen "Wer hat Angst vorm schwarzen Mann? Ich nicht....." scheint er sich selber Mut machen zu wollen, dann stürmt er auf Tanatos los, die Drähte peitschen kampflustig "ICH NIIIIIIICHT!!!"


    Nightshifter Abel hat endlich einen passenden Stein gefunden und krampft die Hände darum. Dann wuchtet er sich unvermittelt herum und drückt seinen Gegner zu Boden "Ich...hab....die Nase....voll....von.....dir!" schnauft er dann derangiert und begleitet jedes Wort mit einem Schlag mit dem Stein gegen den Kopf des Hoeres....


    Syas Gegner haben sich dann doch entschieden, ihren Kameraden bei Jade zu helfen. Was einmal gut klappt, klappt auch noch einmal. Also schicken sie sich an, zu ihr zurückzukehren, und lassen Syas liegen, wo er grade liegt.


    Jades Angreifer tun sich derweil sichtlich schwer mit selbiger. Jeder von ihnen blutet schon aus mindestens einer schweren Wunde. Trotzdem denken sie nicht ans lockerlassen, sondern greifen eher noch verbissener an.


    Der Bogenschütze guckt verblüfft, als Tanatos seinen Pfeil einfach so abwehrt und sich dann unvermittelt - und mit erstaunlicher Geschwindigkeit! - in den Kampf stürzt. Drei von ihnen schwenken ihre Bögen herum und feuern auf die massige Gestalt - ein schön großes Ziel. Die anderen beiden mischen sich wieder in das allgemeine Kampfgetümmel und versuchen Jade, Tianura und Abel zu spicken. Karalya und Syas bleiben vorerst ziemlich unbeachtet.


    Fireshifter Tianura bekommt kaum noch Luft in der Umklammerung ihres Gegners. Der ist gut! Und anscheinend recht ordentlich gepanzert - oder schlicht und einfach stur, denn er weigert sich, Tianura freizugeben. Auch als seine dicke Kleidung bereits zu schwelen beginnt. Tianura spürt, daß sie den Ringkampf verlieren wird. Sie geht in Flammen auf. Für einen Moment hat ihr Gegner nur eine feurige Elfe im Arm - und dann greift er hindurch, als die Flammensäule zusammenschrumpft und zu einer kleinen Ratte mit rotem Pelz wird. Das Nagetier sieht übel zugerichtet aus und beginnt hakenschlagend davonzulaufen. Als der Krieger sich von seiner Überraschung erholt, beginnt er die Ratte mit gezielten Fußtritten zu verfolgen. Der Gestaltwandel hat ihn nur kurz abgelenkt.


    Drachenritterin Karalya richtet zittrig wieder so weit auf, dass sie sich umsehen kann, wobei ihr Blick zuerst an Syas hängen bleibt, welcher ohnmächtig am Boden liegt, und dann auf Jadien welche immer noch in arger Bedrängnis ist... erst dann erblickt sie ihren Retter, welche bereits mit Caliostro beschäftigt ist, doch viel tun kann die Elfe nicht, außer gierig weiter nach Sauerstoff zu hecheln...


    Klingensturm Jadien bemerkt, dass es bald kritischer wird, weitere Kämpfer haben sich ihr zugewandt, jedoch bevor die Attentäter sich neu formieren können, schafft sie es einen, mit einem gezielten Stoß auf die Kehle niederzustrecken, und einem zweiten mit einem weiteren Hieb, die Brust aufzureißen, selbst wenn beide die Angriffe überleben sollten, sie sind erst mal kampfunfähig... jedoch gleich darauf, muss auch die Elfe weiter auf ihre Deckung achten, es sind nach wie vor zu viele...


    Scharfrichter Tanatos zuckt kurz dreimal, als ihm die Pfeile in den Rücken fahren, doch wird keine Spur langsamer. Fast könnte man meinen ein ärgerliches - oder her genervtes - Grunzen unter der Kapuze zu vernehmen. Dann treffen er und Caliostro aufeinander. Eine Axt wirbelt, Drähte singen....und die beiden sind aneinander vorbei und bleiben stehen.


    Caliostro kommt mit einem schrillen Wutschrei zum Stehen, als er scheinbar verfehlt hat. Aber Tanatos auch "Auf ein neues, auf auf!" knirscht der Assassine mit heiserer Stimme....dreht sich schwungvoll zu Tanatos um.....doch sein Unterkörper dreht sich irgendwie....nicht mit?! Einen Moment starrt Caliostro entgeistert auf seinen eigenen Hintern, bevor er einen schrillen, ohrenbetäubenden Schmerzschrei ausstößt und seine beiden Körperhälften, sauber an der Hüfte getrennt, in einer roten Fontäne zur Seite kippen. Arme und Beine zappel und zucken noch einige Sekunden wie von Sinnen, dann hat Caliostro, der Herr der Drähte, es überstanden.


    Nightshifter Abel erhebt sich derweil schwankend und gönnt dem blutigen Matsch der einmal der Kopf seines Gegners war, einen kurzen Blick. Dann alarmiert ihn das schrille Pfeifen und Quietschen einer nur zu bekannten Ratte. Er lässt den Stein fallen und wirbelt mit blitzenden Augen zu dem anderen Hoeres herum. Ein Blick erfasst die Situation, dann sprintet Abel auch schon los "Lass die Rrrrrratte in rrrrrruheeee......" brüllt er noch, wobei die letzen Worte in einem Knurren untergehen und er im Lauf seine Form zum Wolf ändert. Zähnefletschend wirft das Ungeheuer sich auf den Hoeres und reißt ihn zu Boden....


    Die Finger einer behandschuhten Hand zucken kurz...oder war das eben nur Einbildung? Nein da! Schon wieder...


    Fireshifter Tianura würde dem Vogel einen Vogel zeigen, wenn sie könnte. Sicher?! Der spinnt ja... Aber sie ist gerade mit etwas anderem beschäftigt, nämlich mit Überleben. Der Krieger scheint erpicht darauf, die Ratte zu zerquetschen, und seine Tritte und Stampfer kommen dem Nager bedrohlich nah. Hektisch huscht die Ratte über das Gras und sucht nach einem Loch, in dem sie verschwinden kann, doch da ist nichts! Stampf, der Stiefel des Hoeres trifft ihren Schwanz. Die Ratte fiept und macht einen Satz zur Seite. Dumpf rauscht es in ihren Ohren... oder ist das ein Knurren? Sie ändert erneut die Richtung und wetzt, so schnell sie noch kann, in einem Bogen zurück zum Strand.


    Die drei Bogenschützen, die auf Tanatos geschossen haben, gucken irritiert. Alle drei Pfeile haben ihr Ziel getroffen, aber der Riese ist einfach weitergestürmt... und er hat Caliostro erwischt! Einer der Schützen zerbeißt einen Fluch, dann heben alle drei erneut die Bögen, und wieder fliegen drei Pfeile auf den Scharfrichter zu.


    Inzwischen haben sich die Reihen der Hoeres doch etwas gelichtet und zumindest die "Hauptmänner" scheinen alle erledigt. Bleiben noch 6 Angreifer die Jadien beharken, 5 Bogenschützen die Tanatos in einen Spickbraten verwandeln wollen, und ein Angreifer, der grade von einem großen schwarzen Wolf in Fetzen gerissen wird..."


    Klingensturm Jadien lässt sich nicht so einfach töten, dass hat sie in dieser Nacht mehrmals gezeigt, und auch jetzt noch, ist sie zwar blutüberströmt, doch das alles sind nur kleine Wunden. Kratzer im Vergleich dazu, was sie nun einem weiteren gegnerischen Schwertkämpfer zufügt. Der Kampf ist mittlerweile jedoch wieder auf eine Geschwindigkeitsniveau, dass keine Zeit bleibt über kleine Siege zu triumphieren...


    Drachenritterin Karalya hat nun etwas mehr Atem, auch wenn sie inzwischen schwer angeschlagen ist, aus den Wunden an ihren Hals blutet es nicht wenig. Dennoch kämpft die Elfe sich noch einmal auf die Beine, solange ihre Tränke wirken, will sie nicht nachgeben, jedoch... kann sie nicht viel tun, außer sich zu Syas hinüber zu schleppen, und zu versuchen ihn wieder auf die Beine zu bekommen...


    Scharfrichter Tanatos hatte sich grade umgedreht, so dass ihm die drei Pfeile diesmal in die Brust fahren und einer sogar zielsicher IN die Kapuze rauscht. "So allmählich....werdet ihr.....lästig...." grollt er daraufhin unbeeindruckt und setzt sich in Richtung der Bogenschützen in Bewegung. Dabei pflückt er sich gelassen die Pfeile aus dem Leib. Nur der, der ihm scheinbar im Kopf steckt, bereit etwas mehr Mühe. Deutlich ist ein Knirschen zu vernehmen, als er ihn schließlich herauszieht und achtlos zur Seite wirft.


    Nightshifter Abel-Wolf hat derweil sein Opfer niedergerungen und schließt die mächtigen Kiefer um die Kehle des bemitleidenswerten Mannes. Kräftig ruckt der Raubtierschädel hin und her, das knacken, und feuchte knirschen hallt durch die ganzen Gärten. Erst als der Mann nicht mehr zuckt, lässt der Wolf von ihm ab und wirft aus getrübten Augen einen gefährlichen Blick auf die anderen Zweibeiner. Mehr....Futter?


    Die Finger der behandschuhten Hand graben sich in die Erde als sich der Besitzer unvermittelt aufrichtet. An der Schläfe, wo der Schwertknauf getroffen hat, befindet sich jetzt eine unschöne Platzwunde aus der bereits ein stetes Blutrinnsal hervor fließt. Das Ganze hat zur Folge, dass Syas linkes Auge blutverklebt ist und das schränkt die Sicht dann doch ein. Hastig sieht er sich nach seiner Waffe um aber kann sie nicht entdecken. Egal, Jadien braucht, wie er soeben sieht, jetzt Hilfe und so wuchtet sich der junge Mann hoch und verfällt quasie sogleich in einen Sprint. Beachtlich wenn man bedenkt, dass er bis vor wenigen Sekunden noch bewusstlos war. Einige Augenblicke später hat er den Kampfort erreicht. Seine Hände bekommen eine Stirn und ein Unterkiefer zu <
    #fassen und eine brutale Handbewegung später hört man ein lautes Knacken als das Genick eines Attentäters bricht. Bevor jemand anderes reagieren kann, hat sich der Schattenläufer der Klinge seines eben getöteten Feindes bemächtigt und sticht auch schon auf den Kehlkopf eines weiteren zu.

    Syas bleibt noch ein Weilchen stehen und sieht den Drachen und ihren Reitern hinterher ehe er die Landkarte die er immernoch in der rechten Hand hält, ausbreitet. Linkerhand im Tal befindet sich ein See. Dahinter eine Hügelkette die es zu überqueren gilt bis er ins wahrhaftige Gebirge kommt. Und genau das ist sein Weg. Gelassen, steckt der Mensch die Karte weg und bringt stattdessen seine Pfeife und einen Beutel Tabak zum Vorschein... die Reise beginnt.

  • Die Ratte spürt mehr als das sie hört, wie ein mächtiger Wolf über sie hinwegspringt und ihrem Verfolger den Garaus macht. Zitternd und mit heftig bebenden Flanken bricht das Nagetier zusammen und schnappt pfeifend nach Luft. Dabei geht ihr jedoch der ganz unrättische Gedanke *Dafür ist jetzt keine Zeit!* im Kopf herum, und kaum dass sie etwas zu Atem gekommen ist, verschwimmt ihre Gestalt in einem kleinen flackernden Feuerchen. Es zieht sich ungewöhnlich langsam in die Länge und versengt - ebenfalls ungewöhnlich - das Gras um sie herum, doch schließlich liegt Tianura wieder in ihrer Elfengestalt am Boden. Sie wirft einen Blick über die Schulter. Wenige Schritte hinter ihr steht der riesenhafte schwarze Wolf mit bluttriefenden Fängen über seinem Opfer. "Geschieht dir recht", keucht sie, dann rappelt sie sich mit schmerzverzerrtem Gesicht auf und versucht das Kampfgeschehen auseinander zu sortieren. Karalya scheint verletzt, sie blutet aus einer - oder mehreren? - Wunden am Hals. Doch sie steht noch. Oder wieder. Syas ist wie eh und je mitten im Kampfgeschehen - von seiner kurzen Auszeit hatte Tianura nichts mitbekommen. Jade ist ebenfalls inzwischen etwas angeschlagen, aber die Leichen zu ihren Füßen sprechen Bände. Die Elfe gibt nicht klein bei, und auch wenn sie inzwischen erschöpft sein muss, fallen die Gegner vor ihr noch immer wie die Fliegen. "Pah! Wir gewinnen!" keucht Tianura gehässig - und entdeckt die Bogenschützen, die alle auf einen Gegner schießen... wer ist denn das...?!


    Die drei Schützen, die bisher Tanatos beharkt haben, werden allmählich mehr als nur unsicher. Sie ordern ihre verbliebenen beiden Kollegen, die sich hier und da mit einem Pfeil am allgemeinen Kampfgetümmel beteiligt haben, sich ebenfalls gegen den Henker zu stellen. "Dem macht das nichts aus!" japst einer erschrocken und zaudert, macht einen Schritt rückwärts. "Halt die Klappe und schieß!" kommt der harsche Gegenbefehl, und alle fünf legen ein Brikett auf - sie üben sich im Schnellschießen. Die Masse muss es machen, sie werden den Riesen aufhalten!


    Klingensturm Jadien ist über die Hilfe ihres Freundes mehr als Dankbar, sein plötzliches Auftauchen verwirrt die Gegner zusätzlich, und so fällt der ihr nächststehende unvorsichtige Attentäter der Klinge von Ventus zum Opfer. Er hat kaum Zeit sich zu wundern, der Schlag war gezielt, und beendet sein Leben auf der Stelle. Doch Jadien beachtet den zusammensinkenden Leichnam nicht, sie hat sich bereits dem nächsten und vorletzten Schwertkämper gewidmet, welche ebenfalls den raschen Schwerthieben, nun da er kaum noch Deckung erhält, nichts entgegen zu setzen hat...


    Nightshifter Abel Wolf scheint etwas Probleme zu haben, seine Instinkte im Zaum zu halten. Das Fell gesträubt, die Leftzen blutig, scheint er sich gefährlich nahe am Rande eines Blutrausches zu befinden, indem dann egal ist, Wen oder Was er zwischen die Fänge kriegt.


    Drachenritterin Karalya ist froh zu sehen, dass ihre Heilkräfte, nicht von Nöten sind, um den Schattenläufer wieder auf die Beine zu helfen, zittrig blickt sie sich um, die Bogenschützen sind noch am zahlreichsten, dich sie konzentrieren ihre Feuerkraft auf einen einzigen Mann, welcher der jungen Elfe aber vollkommen unbekannt ist. Er hat sie zuvor gerettet, oder zumindest kann es nur so sein, aber wer ist er? Weder Abel noch Tia, oder Syas hatten ihn erwähnt... oder?


    Scharfrichter Tanatos marschiert weiterhin ungerührt durch den Pfeilhagel, dabei beginnt seine Gestalt zu glühen und jeder Pfeil der sich ihm auf mehr als 10cm nähert verglüht einfach. Umso erstaunlicher, dass trotzdem eine eisige, alles durchdringende Kälte von dem Henker auszugehen scheint. Schließlich steht er praktisch direkt vor den Bogenschützen und scheint sie zu mustern "....das ist nun der Punkt, an dem ihr um Gnade winseln müsst" knirscht es kalt unter der Kapuze hervor und er hebt bedrohlich die Axt.


    Schattenläufer Syas trifft den Kehlkopf seines Gegners nicht, noch nicht. Sein Schlag wird zur Seite gelenkt aber der Attentäter taumelt daraufhin einen Schritt zurück. Der Schattenläufer setzt mit einem Tritt gegen dessen Knie nach und zwingt ihn damit endgültig in die eben jene. Mit der linken Hand packt er den Schwertarm seines Gegners, was eine Welle des Schmerzes durch seinen eigenen Körper jagt, drückt ihn zur Seite und schlitzt mit einem auf seltsame elegant aussehende Streich den Hals des Glücklosen Killers, horizontal auf. Dieser geht daraufhin gurgelnd zu Boden während aus seinem Hals ein Schwall Blut spritzt.


    Fireshifter Tianura wird durch das dumpfe Knurren hinter ihr von Tanatos abgelenkt. Auch wenn das ein beeindruckender Anblick ist, wie er glühend durch den Pfeilhagel schreitet und ihm keine der Spitzen gefährlich zu werden scheint! Sie dreht sich wieder herum und tritt in Abels Weg, versperrt ihm die Sicht auf das Schlachtfeld und die zappelnde Beute. "Danke. Aber es reicht jetzt", spricht sie sanft und bestimmt den Mensch im Wolfspelz an, vorbei an seinen Instinkten.


    Der jüngste der Schützen wird bleich wie eine Wand. Seine Blase entleert sich unkontrolliert - aber er bleibt im Glied, er schießt weiter, verbissen und entschlossen, dem unheimlichen Riesen doch noch einen tödlichen Pfeil zu schenken. Der Hauptmann der Schützen zielt mit einem Pfeil in die dunkle Kapuze. "Niemals", erklärt er entschlossen und lässt den Pfeil schwirren.


    Klingensturm Jadien töten den letzten der Schwertkämpfer mit einem Stich durch seine Brust. Der Mann geht in die Knie und packt dabei das Handgelenk der Elfe, seine glasigen Augen treffen die der hochgewachsenen Elfe, "V-Verräter- d-du wi-wirst... uns.. noch folgen." keucht er hasserfüllt ehe er zur Seite kippt. Die Elfe lässt den Schwertgriff frei, und nickt bedächtig, "Ja... vielleicht anders als du denkst. Als freie Frau." haucht sie nur leise.


    Nightshifter Abel Wolf knurrt einmal dumpf, dann verwandelt er sich zurück. Ähnlich wie Tianura fällt es ihm sichtlich schwer und ein oder zweimal scheint er gar in seine Wolfsform zurückfallen zu wollen. Doch schließlich und endlich hat er es geschafft und setzt sich neben Tianura erst mal auf den Hosenboden.


    Drachenritterin Karalya spürt langsam die Kälte welche von ihr Besitz ergreift... lange werden die Tränke nicht mehr halten, und sie selbst ist erschöpft. Doch noch bannt sie der Anblick des Fremden... nur vage bemerkt sie, dass er vor den einzigen Gegner steht, welche überlebt haben...


    Scharfrichter Tanatos brummt leise "Schade. Nimmt dem Ganzen etwas den Reiz" dann saust die Axt nach unten und kracht erneut mit dem Stielende auf den Boden....und schickt eine alles zermalmende Schockwelle durch den Boden und die Körper der Angreifer....


    Die Schützen erbeben. Es knackt und knirscht. Die fünf Bögen zerspringen - genau wie jeder Knochen im Leib der Hoeres-Krieger. Lautlos sacken alle fünf zusammen. Nur ihre Haut hält den nassen Sack aus pulverisierten Knochen und zermusten Organen zusammen.


    Nightshifter Abel zuckt merklich zusammen, als die "Geräusche" erklingen. Örks...das letzte Abendessen meldet sich, und das heißt was! "...uääärks, ich glaub mir wird schlecht...." na zum Glück scheint es das nun gewesen zu sein. Hier im Garten lebt nichts mehr, was Hoeres heißt...

    Syas bleibt noch ein Weilchen stehen und sieht den Drachen und ihren Reitern hinterher ehe er die Landkarte die er immernoch in der rechten Hand hält, ausbreitet. Linkerhand im Tal befindet sich ein See. Dahinter eine Hügelkette die es zu überqueren gilt bis er ins wahrhaftige Gebirge kommt. Und genau das ist sein Weg. Gelassen, steckt der Mensch die Karte weg und bringt stattdessen seine Pfeife und einen Beutel Tabak zum Vorschein... die Reise beginnt.

  • Der letzte Sonnenaufgang


    Fireshifter Tianura schaut sich müde auf dem Schlachtfeld um. Und das ist es wirklich - überall liegen Tote und Teile von Toten. Das Gras ist zertrampelt und gleich an einigen Stellen einem matschigen Schlammfeld, wo sich Erde, Blut und andere Körperflüssigkeiten miteinander vermischt haben. Und jetzt spürt Tianura auch wieder, was ihr alles weh tut. Sie sitzt nicht, sondern steht, ziemlich taumelig, aber Sitzen würde ihr jetzt noch mehr weh tun. Da war ihr vorhin jemand auf den Schwanz getreten, und eine Verwandlung heilt die Verletzung nicht, sie verschiebt sie nur in den Elfenkörper. Humpelnd sucht sie sich einen Weg zu Jade, Karalya und Syas, die einige Schritte entfernt stehen. "Geht... geht es euch gut?" krächzt sie. Dumme Frage eigentlich, niemandem hier geht es gut. Aber sie sind immerhin alle noch am Leben.


    Schattenläufer Syas weiß noch immer nicht was Tanatos dazu getrieben hat ihnen zu helfen. Er hätte ihn nicht für jemanden gehalten der mal eben so ein paar Wesen in Not hilft aber er ist momentan auch einfach zu erschöpft um sich darüber Gedanken zu machen. Und obwohl sein ganzer Körper schmerzt als hätte ihn eine Kutsche überfahren fühlt er sich...gut. Es..es ist vorbei. Mit einem Lächeln auf den Lippen wendet er sich zu Jade und sucht ihren Blick: ,,Wir habens geschafft.", stellt er abermals fest bevor ihm ein gelöstes kurzes Lachen der Erleichterung entfährt. Kumpelhaft, klopft er Jade auf die Schulter und schenkt ihr noch ein letztes Grinsen ehe er sich umwendet und zum Horizont blickt wo so eben die Sonne aufgeht. ,,Damit kann ein neuer Tag beginnen.", spricht er amüsiert. So kennen ihn nur die wenigsten. Erst dann dreht er sich von Jadien weg zu Tianura:,,Besser als gut."gibt er zurück.


    Drachenritterin Karalya tappst ebenfalls auf zittrigen Beinen zu der kleinen Gruppe welche sie ihre Freunde nennen darf, "Es ist vorbei..." flüster die Elfe. Und blickt sich unter den anderen um. Die Shifter wirken, als würden sie kaum noch weiter wollen, sie selbst fühlt sich schwach, Syas wirkt auch angeschlagen, und ihre Schwester ist von kleinen Wunden übersät... dennoch, sie darf ihr ruhiges Leben wieder haben. Endlich... sie hasst den Kampf einfach zu sehr.


    Klingensturm Jadien nickt leicht, als sie das Lächeln des Schattenläufers nur sanft erwidert. Sie bewundert ihren jungen Freund immer wieder, er ist so viel jünger als sie... und doch ebenso zäh. Zäh genug, um selbst jetzt noch zu stehen... zu laufen... zu kämpfen... "Es tut mir Leid..." flüstert die Elfe bedächtig, ehe sie mit einem schnellen Schlag ihres Ellbogens den Schattenläufer im Genick trifft, "Danke..." flüstert sie nur weiter mit fast ruhiger Stimme, ehe sie ihre erschrockene Schwester für einen Moment an sich drückt, "Danke... für alles."


    Scharfrichter Tanatos hat sich derweil zu der Gruppe umgedreht, die aufgehende Sonne im Rücken. Wortlos verfolgt er den Abschied. Man muss den Verdammten Zeit geben, ihren Frieden zu machen. Zumindest das gewährt er noch.


    Schattenläufer Syas kippt wie ein Stück Holz nach vorne um und bleibt reglos liegen...


    Nightshifter Abel hatte sich grade aufgerappelt und war Tianura gefolgt. Als Syas nun so...gefällt wird, verwandelt sich sein Gesicht in ein einziges Fragezeichen (also das von Abel, nicht das von Syas)


    Fireshifter Tianura bringt ein zittriges Lächeln zustande. "Ja, es ist vorbei... ein neuer Tag... ein neues Leben..." Erleichterung macht ihr die Knie wacklig, und schwer stützt sie sich auf ihren Stab, den sie aus dem matschigen Gras geklaubt hatte. Dann schlägt Jade Syas nieder, und wo Abel nur verwundert guckt, verleiht sie ihrer Verblüffung mit einem "Ähhh?" Ausdruck.


    Drachenritterin Karalya wird für einen Moment an ihre Schwester gedrückt, ehe sie dazu kommt, ihr in die Augen zu sehen, die gleiche verblüffte Verwunderung findet sich in ihnen wieder, wie auch die Shifter befallen hat, sie versteht es nicht... doch sie spürt Unruhe... als müsste sie etwas sagen, als wäre da etwas, das nun - nun wo der Feind besiegt ist - wichtig wäre... doch sie bleibt stumm. Als Jade sich an sie wendet...


    Klingensturm Jadien zeigt nur ein feines Lächeln, "Es ist niemand daran schuld... sag ihm das, und vergiss es selbst nicht, Karalya." bittet sie leise, ehe sie die jüngere Elfe aus ihrer Umarmung entlässt. Viel hat sie nicht gesagt, nicht ausgesprochen. Doch manche Worte müssen wohl auch nie gesagt werden, um Gehör zu erhalten. Über ihnen geht die Sonne auf, strahlend hell, wärmend.... und blutrot.


    Scharfrichter Tanatos klopft erneut mit der Axt auf den Boden, ein dumpfer, gnadenloser Laut. Dann meint er nüchtern "Hast du deinen Frieden gemacht? Dann ist es an der Zeit, die Schuld zu begleichen" und dabei streckt er langsam und auffordernd die Hand nach Jadien aus.


    Fireshifter Tianura versteht nur Bahnhof. "Wie jetzt, Schuld?" Niemand ist daran schuld, aber Jade hat eine Schuld zu begleichen? Die Sonne vermag die Elfe nicht wirklich zu wärmen. Sie fröstelt. "Frieden gemacht?" Wenn ihr Kopf doch nur nicht so dröhnen würde, dann würden die Worte Tanatos' und Jades viel mehr Sinn ergeben!


    Nightshifter Abel ist auch nicht ganz sicher, was das werden soll, aber gut klingt das alles nicht! "Ich glaub wir haben da was nicht mitgekriegt...." beschwert er sich schwach bei Jade.


    Drachenritterin Karalya ist geradezu besessen von dem klamme Gefühl in ihrer Brust, sie versucht Jade am Arm zu packen, ihre Schwester soll ihr das erklären! Jade soll nicht so reden als... als würde sie sich verabschieden... doch in diesem Moment setzt die Gegenwirkung ihrer Tränke ein, und die Elfe fällt schwer atmend auf die Knie, "J-jade...?" flüstert Karalya leise...


    Klingensturm Jadien wirft noch einen kurzen Blick über ihre Schulter, dann lächelt sie, nicht ihr melancholisches Lächeln von zuvor, sondern das was ihr offenes, freies Wesen, ihre Dickkopf und ihren unglaublichen Drang nach dem Leben immer schon verkörpert hat, "Passt auf euch auf!" dann geht sie ein paar Schritte auf Tanatos zu. Er weiß es. Und sie weiß es. Niemand hier hat noch die Kraft sich dem Henker entgegen zu stellen... es würde nur so enden, wie sie es niemals wollte. Auffordernd blickt sie in das dunkle der Kapuze, ihre Augen sprechen Bände "Vergiss dein Versprechen nicht."


    Scharfrichter Tanatos erwidert den Blick eine lange Sekunde lang, und diese Sekunde lang, vermag Jadien tatsächlich die Schatten der Kapuze zu durchdringen. "Ich nehme an, du bevorzugst es, zu stehen?"


    Klingensturm Jadien blickt nur ruhig weiter gerade aus, ehe sie ein feines Nicken von sich gibt. Und so albern es ist, an das denkt, was für sie in diesem Moment wichtig ist... Tianura und Abel, in welchen ihre Schwester gute Freunde gefunden hat. Syas, Isalith und andere Kampfgefährten, mit welchen sie sich eine kurze aber die erfüllteste Zeit ihres Lebens verbunden gefühlt hat. Ihre Schwester selbst... welche in ihren Augen schon früher eine besondere Art von Stärke in sich hatte, und welche sie innig liebte. Karalya war nun stark genug... um auf eigenen Beinen zu stehen...


    Scharfrichter Tanatos nickt bedächtigt und meint erstaunlicherweise beinahe sanft "So sei es" dann hebt er die Axt waagrecht über Jadiens Kopf. Die Waffe beginnt ihr unheiliges Licht zu verströmen, purpur-rot wie das Höllenfeuer selbst. Dann scheint etwas von der Axt aus nach Jadien zu greifen, als würde sie das unheilige Leuchten der Axt erfüllen. Und dann fließt das Leben aus ihr hinaus. Im wahrsten Sinne des Wortes. Aus Augen, Ohren, Mund und Nase, aus jedem noch so kleinem Schnitt und jeder noch so kleinen Verletzung strömt Blut aus ihrem Körper. Ein feiner Nebel der von der Axt aufgesogen zu werden scheint.


    Fireshifter Tianura hat den Gang Jades hin zu Tanatos wie durch einen dichten Nebel verfolgt. Irgendwo tief in ihr schrillt eine Warnglocke, doch noch immer bringt sie keinen Sinn in die Worte, in die Handlung. Doch jetzt, als der Henker seine Axt hebt und Tianura nicht nur sehen, sondern beinahe schon fühlen kann, wie die Lebenskraft Jades schwindet, sacken ihr fast die Beine durch. Eisige Kälte durchströmt sie, die Feuermagierin, als Jades letzte Worte und Gesten plötzlich einen Sinn ergeben. Kalte Klarheit erfüllt sie und zieht ihr beinahe erneut den Boden unter den Füßen weg. Doch kein Laut kommt über die Lippen der fassungslosen Elfe. Und so sehr sie sich bemüht, einen Arm zu heben und etwas - irgendetwas! - zu tun - ihr Körper verweigert sich ihr. Starr sieht sie mit an, was im Licht der aufgehenden Sonne vor sich geht.


    Drachenritterin Karalya hat bis eben noch still auf ihren Knie verweilt, doch nun scheint sie gegen alles anzukämpfen, was ihren Körper schwächt, um auf die Beine zu kommen, die Schreie der sonst um so viel ruhigeren jüngeren Schwester gellen durch den Garten, "Jade! Nicht! Bitte, bitte nicht... verlass mich nicht!" hört man sie trocken würgen, als sie kaum drei Schritte nach vorne stolpert... um sofort wieder auf die Knie zu fallen. Tränen fließen über die bleichen Wangen, vermischen sich mit Blut und Schmutz des Kampfes als die weitaufgerissenen, dunklen Augen das Spektakel wiederspiegeln.

    Syas bleibt noch ein Weilchen stehen und sieht den Drachen und ihren Reitern hinterher ehe er die Landkarte die er immernoch in der rechten Hand hält, ausbreitet. Linkerhand im Tal befindet sich ein See. Dahinter eine Hügelkette die es zu überqueren gilt bis er ins wahrhaftige Gebirge kommt. Und genau das ist sein Weg. Gelassen, steckt der Mensch die Karte weg und bringt stattdessen seine Pfeife und einen Beutel Tabak zum Vorschein... die Reise beginnt.

  • Nightshifter Abel hat das Gefühl in einem Alptraum zu stecken, aus dem er einfach nicht erwachen kann. Das...das kann doch nicht grade wirklich passieren?! Das Grauen ob der Szenerie schnürt ihm den Atem ab und quetscht ihm das Herz zusammen wie eine riesige, eiskalte Faust...


    Klingensturm Jadien spürt wie von weit entfernt die Schmerzen, welche durch ihren Körper toben... doch ihr Geist ist bereits ganz woanders... bei den Schreien, welche in ihren Ohren klingen... und bei anderen Tagen... vergangenen... bei einem zaghaften Elfenlächeln, der rauen ruhigen Stimme des Schattenläufers, dem Geruch der Freiheit des Waldes... und unvergesslichen Momenten... die für sie für immer andauern werden. Ihr letzter Gedanke gilt einer kleinen Raupe... welche nicht mehr ist... unversehens wurde sie zum Schmetterling, noch ehe das Herz der Schwertkämpferin, das letzten Mal schlägt...


    Scharfrichter Tanatos lässt die Axt mit dem letzen Herzschlag wieder sinken und das Leuchten der Waffe verblasst, während Jadien in Zeitlupe zur Seite kippt. Dann stellt er die Axt wieder ab und verkündet mit kalter Stimme "Das Geschäft ist abgeschlossen". dann wendet er sich wortlos zum Gehen. Seine Aufgabe ist erfüllt und er hat seinen Lohn erhalten.


    Nightshifter Abel schaut der massigen Gestalt des Scharfrichters hinterher, wie der da in Richtung Gemeindeplatz verschwindet. Da besteht....bei Zeiten mal noch Klärungsbedarf. Aber jetzt....gilt es wohl erst mal eine andere, ungleich schwerere Pflicht zu übernehmen. Er räuspert sich mühsam und meint dann leise zu Tianura "Komm. Wir..." es scheint ihm etwas schwer zu fallen, es auszusprechen "...müssen die letzten Riten vorbereiten" wobei er ja nicht weiß, wie das bei Jades Glauben gehandhabt wird. Aber ein Blick auf Karalya lässt ihn vermuten, dass sie da gerade auch keine Hilfe sein wird. " Verschwinden wir" schlägt er dann leise vor und blickt sich um "Dieses Schlachtfeld ist...kein würdiger Ort für die letzte Ruhe..."


    Fireshifter Tianura hilft Abel, die weinende und völlig aufgelöste Karalya von ihrer verstorbenen Schwester zu ziehen. Friedlich sieht Jade aus, gelöst, entspannt... fast als schlafe sie nur. Die schlimmen Verletzungen, die sie davongetragen hat, wirken im Licht der wärmenden Sonne gar nicht mehr so schlimm. Jade könnte wirklich beinahe schlafen... wenn sie es nicht alle besser wüssten. Gemeinsam mit Abel löst sie behutsam die Finger der weinenden und schreienden Karalya von Jade und führen sie aus dem Garten. Syas, der inzwischen sein Bewusstsein wiedererlangt hat, betrachtet schweigend die Szenerie. Was mag in ihm vorgehen? Auf seinem Gesicht spiegelt sich nichts, als er sich niederbeugt und Jade sanft auf die Arme hebt.


    Und so verlässt eine kleine, stille Prozession den Garten und das blutige Schlachtfeld - vorneweg Abel und Tianura, die zwischen sich Karalya stützen, und hintendrein Syas, der die Verstorbene auf den Armen davonträgt, hin zu ihrer letzten Ruhestätte, die an einem friedlicheren Ort als mitten unter ihren Feinden liegen soll.


    Epilog


    Mitten im Wald erstreckt sich eine grasige Wiesenfläche, welche oft von Rehen und anderem Wild genutzt wird um zu weiden... in dieser Nacht jedoch wird man keine Tiere sehen, eine kleine Gruppe von Gestalten verschiedener Herkunft stehen dicht beieinander... vor ihnen aufgeschichtet sind Äste und Holzblöcke, wie zu einem Bett, und in der Mitte liegt eine Frau, mit langem silberweißen Haar... für einen Moment will man meinen, die schläft. Doch dem ist nicht so...


    Nightshifter Abel hat die Zeit genutzt um sich um zu ziehen. Die verdreckte, zerfetzte und blutbesudelte Lederrüstung hat er mit einer schlichten, aber sauberen Tunika aus weißem Leinen vertauscht. Und oh wunder, sogar seine sonst wilden und wirren Haare sind gebürstet, gestriegelt und geölt. Da hat Tianura wohl Hand angelegt. Allein das "Herausputzen" an sich ist schon eine Ehrbezeugung an die Tote, genauso wie sein ernster Gesichtsausdruck.


    Fireshifter Tianura steht neben Abel. Auch sie hat ihre Verletzungen versorgt und frische Kleidung angelegt, ebenfalls in Weiß gehalten und von ähnlichem Schnitt wie Abels Gewand. Ein schmaler Gürtel aus weißem, geflochtenen Leder liegt um ihre Taille, das lange rote Haar ist gewaschen und zu einem einfachen Zopf geflochten, der über den Rücken baumelt. Ihr Gesichtsausdruck ist weniger ernst als mehr traurig, aber sie wirkt dennoch gefasst.


    Schattenläufer Syas hat es ebenfalls geschafft sich ein wenig den Umständen entsprechend zu kleiden. Hemd und Hose sind in schwarz gehalten, soweit fast schon Standard. Beide Kleidungsstücke sehen aber deutlich weniger abgetragen aus als seine sonstige Kleidung sondern eher wie frisch vom Schneider. Auch auf das Stück Stoff, dass ihm sonst als Stirnband dient sowie auf die Lederhandschuhe und Unterarmschütze hat er diesmal verzichtet. Stattdessen kann man auf seinem linken Unterarm und um seine Stirn gewickelt, Verbände sehen. Die einzigen Zeichen seiner Angeschlagenheit. Ansonsten ist für den Außenstehenden kaum ersichtlich, dass er in keiner guten Verfassung ist. Die Haltung ist aufrecht, vielleicht sogar ein wenig steif, und der Gesichtsausdruck nichtssagend. Die eiskalte Klaue die sein Herz fest zusammenpresst kann man nicht sehen. Ebenso wenig wie die kalte Wut auf Tanatos und sich selbst weil er das alles nicht verhindern hatte können.


    Drachenritterin Karalyas Gesichtsausdruck ist ebenso nichtssagend wie der von Syas... zumindest auf den ersten Blick, in ihren Augen lodert die Trauer. Ihr Blick ist wie festgehaftet auf dem Gesicht ihrer Schwester... Jadien. Der einzigen Person, welche sie von klein auf bewundert und geliebt hat. Sie hat ihr Leben gesteuert, bis zu diesem Punkt. Man sieht der jungen Elfe mehr als den anderen die Belastung der letzten Stunden an, dunkle Schatten liegen unter ihren Augen, und ihr Hals ist bandagiert, was auch das Kleid aus edlerem sandfarbenen Stoff mit goldenen Stickereien nicht überdecken kann. In den Händen der Elfe liegt eine einzelne Blume... eine schlichte, weiße Orchide...

    Syas bleibt noch ein Weilchen stehen und sieht den Drachen und ihren Reitern hinterher ehe er die Landkarte die er immernoch in der rechten Hand hält, ausbreitet. Linkerhand im Tal befindet sich ein See. Dahinter eine Hügelkette die es zu überqueren gilt bis er ins wahrhaftige Gebirge kommt. Und genau das ist sein Weg. Gelassen, steckt der Mensch die Karte weg und bringt stattdessen seine Pfeife und einen Beutel Tabak zum Vorschein... die Reise beginnt.

  • Nightshifter Abel durchbricht die Stille mit einem leisen Räuspern "Normalerweise ist es üblich, dass man einige Worte zum Abschied spricht. Aber um ehrlich zu sein....ich kannte Jadien nicht wirklich gut genug um etwas beredetes über sie zu sagen..."


    Fireshifter Tianura muss sich da mit einem leichten Nicken anschließen. "Jade. Sie wollte immer Jade genannt werden. Aber ihr kanntet sie..." 'Länger' wollte sie eigentlich sagen. Aber sie korrigiert sich und beendet den Satz fast ohne Pause mit "...besser."


    Schattenläufer Syas schluckt schwer herunter. ,, Ich bin nicht gut in solchen Dingen..."Erst jetzt als er spricht bekommt man eine Ahnung von seinem Kummer, denn "belegt" wäre beinahe noch untertrieben um seine Stimme zu beschreiben. ,,Ich kann bestenfalls...nunja...ich kann es versuchen.", fügt er dann mit etwas festerer Stimme hinzu.

    Drachenritterin Karalya nickt nur leicht, wie ein Zeichen, dass Syas fortfahren soll... Der Kräuterfrau ist es egal ob er gut oder schlecht in 'solchen Dingen' ist... sie weiß, dass er von allen Wesen, welche sie kennen gelernt hat, wohl Jade am besten kannte... neben ihr vielleicht. Die Elfe zittert leicht. Syas 'kannte' ihre Schwester... nie war es schmerzlicher sich zu erinnern, dass nun etwas der Vergangenheit angehört...


    Nightshifter Abel ist innerlich etwas erleichtert und gleichzeitig ein wenig betrübt, dass er nicht mehr dazu beitragen kann. Also lauscht er, was Syas zu sagen hat.


    Fireshifter Tianura hat den Impuls, Karalya mit einer Berührung zu trösten, aber sie weiß, dass jede Geste nutzlos ist. Also lässt sie ihre Hände, wo sie sind, und hört Syas zu.


    Schattenläufer Syas überlegt einen Moment was er sagen soll. Wo er anfangen soll. Nun am besten wohl ganz am Anfang:,, Jade, habe ich dadurch kennen gelernt, dass sie mich mit einem Schwertstreich von einem Baum geschleudert hat." leitet er die "Rede" ein und pausiert kurz bevor er fortfährt: ,,Keiner von uns war darauf aus nach der Aktion viel zu reden also haben wir stattdessen die Klingen gekreuzt und sie hat mich ganz schön vorgeführt. Ich war recht erleichtert zu merken, dass sie mich jedoch offensichtlich nicht umbringen wollte und so haben wir das Ganze noch einige Minuten fortgesetzt." Wie hatte das noch gleich geendet? Achja:,, Nach einiger Zeit hat sie ihr Schwert weg gesteckt und mir stattdessen die Hand hin gestreckt. Wir haben uns einander vorgestellt und danach...haben wir uns betrunken."


    Schattenläufer Syas muss weiter einen langen Moment nachdenken. Als Politiker würde er beinhart untergehen: ,,Ich bin ihr in den darauf folgenden Wochen und Monaten noch des öfteren begegnet. Wir beide wollten zu dieser Zeit der Stadt nicht allzu oft nahe kommen. Zwar war sie zu Beginn noch recht verschlossen was Informationen über sie selbst und den Grund ihres Hierseins anging aber...das war schon okay so. Ich hab ihr ebenfalls nicht mehr verraten."Einen Moment zögert er als er sich bewusst wird, dass Jade eine von nur ganz wenigen gewesen ist die mehr über ihn selbst und seine Vergangenheit gewusst hatte. Die Anwesenden Personen gehören allesamt nicht dazu. ,,Sie meinte nur immer sie wäre da um zu sehen ob es ihrer Raupe auch gut gehe. Erst viel später, als sie bereits eine geraume Zeit bei mir im Unterschlupf gewohnt hat, hat sie mir darüber mehr erzählt. Die Identität der Raupe, ihre mehr oder weniger gemeinsame Vergangenheit mit ihr und ihre Sorgen bezüglicher ihrer Sicherheit."In dem Fall erwähnt er nicht, dass sich die Elfe nicht nur sorgen bezüglich Hoeres gemacht hat. Er weiß nicht wie Karalya reagiert wenn er zur Sprache beginnt, dass Jade auch wegen Tanarot besorgt gewesen war. Besorgt genug um die Verfluchte anzugreifen. ,, Wie dem auch sei. In dieser Zeit ist sie für mich zu einer guten Freundin und äußerst anspruchsvollen Trainingspartnerin geworden."Bei dem letzten Satz stiehlt sich ein trauriges Lächeln auf sein Gesicht, nur für einen kurzen Moment. ,,Dann war ich für längere Zeit weg aus der Gegend und als ich zurück kam habe ich sofort gemerkt, dass irgendetwas anders war. Meine Vermutungen sind bestätigt worden. Sie hatte sich mit ihrer Raupe nunja...getroffen und in weiterer Folge ausgesprochen. Sie wirkte auf mich stolz und erleichtert. Ja erleichtert trifft es ganz gut..."bestätigt er sich selbst noch einmal. ,, Es folgte eine kurze Zeitspanne in der es einfach so gut wie keine Sorgen gab. Wir waren im Unterschlupf mittlerweile zu dritt und ..nunja nein zu viert, wenn man ihr eigenwilliges Haustier mit rechnet. Jedenfalls war das so ziemlich die schönste Zeit für uns alle damals...bis Isa und ich Mist gebaut haben."Nunja Mist gebaut...er würde es ohne zu zögern wieder tun aber die Folgen waren unschön damals. ,,Nach einem kleinen Aufeinandertreffen mit <
    Kommandantin Abendnebel, ihrem Mann und dem dazugehörigen Spähertrupp....sagen wir einfach wir waren danach in der Stadtnähe eine Zeit lang nicht mehr so gern gesehen. Hmm…nunja dann folgte nicht mehr sehr viel erzählenswertes für eine recht lange Zeit .,,Wir waren dann erst wieder nur zu zweit zuhause und es hat mir viel bedeutet, dass sie bei der Aktion am Platz und in der Zeit danach zu mir gehalten hat, zu uns....Etwas das ich ihr nie gesagt habe.", gibt er zu und beißt sich auf die Unterlippe. Es dauert wieder einen Moment ehe er fortfährt
    Danach folgte die erste Attacke der Attentäter und wir hatten danach nur noch einen einzigen ruhigen Moment in dem wir reden konnten. Das war unmittelbar bevor ihr angekommen seid. Sie sprach Worte des Trostes zu mit, Worte der Aufmunterung, Worte der Freundschaft. Ich wünschte ich hätte ihnen mehr Beachtung geschenkt damals denn es sollte das letzte Mal sein, dass wir die Chance auf so ein Gespräch hatten. Der Umstand, dass er sich nicht an den genauen Wortlaut erinnern kann, nagt schwer an ihm. ,,Ich weiß eigentlich gar nicht mehr was ich noch sagen soll", gibt er dann zu. ,,Ich weiß nicht mehr was ich euch sagen soll aber...ich weiß ganz genau was ich ihr noch zu sagen habe.", fügt er mit fester Stimme an und macht zwei entschlossene Schritte nach vorne und blickt in das Gesicht der Elfe als würde er zu ihr sprechen, als würde sie ihn hören können, als würde sie gleich die Augen aufschlagen und antworten: ,,Ich hab keine Ahnung wo du gerade bist. Ich weiß nicht ob du irgendwo da oben bist oder doch dort unten aber eines weiß ich."Eine Pause. ,,Du befindest dich in einer Schenke und trinkst dort die Vorräte weg. Ich würde dich bitten, dass du mir etwas übrig lässt, damit ich es dir gleich tun kann wenn ich dir eines Tages folge. Damit wir dann anstoßen können, auch wenn ich hoffe, dass es noch eine Weile hin ist bis zu unserem Wiedersehen. Aber gut, ich bin ein Mensch. Ich denke die paar Jahre kannst du dich schon gedulden."Seine Stimme klingt dabei seltsam heiter.,,Ich wollte dir nur sagen, dass du dir keine Sorgen um deine Raupe… ich meine deinen Schmetterling machen musst. Ich werde jedes verdammte Insekt, dass ihm etwas antun will zerquetschen und dir seine Überreste schicken. Du hast mir gelernt, noch härter zuzuschlagen und genau das werde ich tun wenn ich es muss. Also...danke und mach‘s gut."Der Schattenläufer scheint etwas im Auge zu haben, denn er wischt sich mit einem Finger etwas von dort weg ehe er sich zu den anderen umdreht:,,Nun...das wars von mir."

    Syas bleibt noch ein Weilchen stehen und sieht den Drachen und ihren Reitern hinterher ehe er die Landkarte die er immernoch in der rechten Hand hält, ausbreitet. Linkerhand im Tal befindet sich ein See. Dahinter eine Hügelkette die es zu überqueren gilt bis er ins wahrhaftige Gebirge kommt. Und genau das ist sein Weg. Gelassen, steckt der Mensch die Karte weg und bringt stattdessen seine Pfeife und einen Beutel Tabak zum Vorschein... die Reise beginnt.

  • Drachenritterin Karalya lächelt fast, als sie die Augen von Syas abwendet... bei den Worten "kleine Raupe" hatte sie nicht anders gekonnt, als sich von dem Anblick ihrer Schwester loszureißen, und ihm zu lauschen... und für einen Moment hatte sie ihre Schwester wieder anders gesehen, als nun... fröhlicher. Vorsichtig tritt nun jedoch die Elfe selbst wieder zur dem Leichnam, und legt vorsichtig die Orchide ihr in die Hände, "Tianura... sie wollte 'Jade' genannt werden... warum hat sie mir nicht selbst erklärt, doch ich weiß es dennoch... sie wollte nicht 'Jadien' sein. Das war der Name, den man ihr gab, und mit man sie ausbildete.... sie war vielleicht eine leidenschaftliche Kämpferin... vielleicht hat sie am Schlachtfeld getötet, ohne Reue... aber sie wollte nie eine Waffe sein...." In den Augen der Elfe glimmt es kurz auf, als sie an früher denkt, viel früher, "Wir waren immer unterschiedlich... und ich habe sie lange nicht verstanden, wie zuletzt... sie war für mich früher unerreichbar wie die Sterne... aber... sie war immer meine Stütze. Ich habe nur ein einziges Jahr mit ihr verbracht... wirklich verbracht, obwohl sie mein ganzes Leben wie ein Schatten vor mir lag, aber es war das schönste Jahr meines Lebens... und auch ihres." Sie wendet sich kurz zu Syas, Tianura und Abel um, "Ich... hasse es... dass ich nichts tun konnte... ich werde niemals sein wie sie... und inzwischen will ich es nicht mehr..." spricht die Elfe dann stockend weiter als sie sich wieder abwendet, "Aber... durch sie konnte ich stark werden, durch sie bin ich hier. Es ist nicht... wie früher... wie damals." Für einen Moment scheint Karalya wirklich mit ihrer Schwester zu reden, "Als ich dachte du seiest bereits tot... auch damals... gestorben wegen mir. Es ist nun anders... ich werde nicht anfangen zu trinken... zu weinen... und aufzugeben... mich zu verkriechen.... diesmal werde ich stark." ein leichtes Schluchzen kommt von der Weißhaarigen, "Du hast lieber... wenige Momente frei gelebt, als sein Leben lang eingesperrt zu sein. Ich werde das nie vergessen... ich werde dich nie vergessen, Jade." Dann bricht die Frau ab, zu viel hat sie gesagt, doch andere Worte müssen nicht mehr fallen... ihre Schwester wird sie auch so verstehen.


    Nightshifter Abel hat die Reden mit unbewegter Miene verfolgt. Viel wurde gesagt und er denkt nun zumindest ansatzweise zu verstehen, wer Jade war. Er wartet bis Karalya etwas zurückgetreten ist, dann nickt er Tianura leicht zu. Alle Worte wurden gesagt.


    Fireshifter Tianura geht es ähnlich wie Abel. Die bewegenden Worte Syas' und Karalyas haben das geschafft, wofür in all der Zeit nie Zeit war - Jade kennenzulernen. Mit einem Blick zu Karalya sucht sie deren Einverständnis, dann tritt sie an den Scheiterhaufen heran und legt beide Hände auf das Holz. Sanft, fast liebkosend streicht sie darüber, streichelt den Holzstoß einmal rundum, und an der Stelle, die sie berührt hat, wallen Flammen empor.


    Schattenläufer Syas ist froh, dass er nicht mehr reden muss aber irgendwo auch ganz glücklich, dass er etwas gesagt hat, dass er sich das alles vom Herz reden konnte. An der Trauer und der Wut ändert das natürlich nichts aber es war trotzdem...richtig. Sein Blick ist fest auf Jades Gesicht gerichtet als der Scheiterhaufen zu brennen beginnt. Sie sieht so...friedlich aus...


    Drachenritterin Karalya kann wie Syas auch, ihr Augen nicht von Jade abwenden... sie wirkt wie schlafend, so ruhig... für einen Moment, hat sie das Gefühl, jeden Moment könnte ihre Schwester aufspringen, und schimpfen wie man ihr nur so Feuer unterm A- aber das ist Unsinn... das wird nie mehr sein.


    Langsam schlagen die Flammen höher aus dem Holzstoß und verbergen die Gestalt Jades hinter ihrem feurigen Vorhang, so dass nur die Silhouette noch zu erahnen ist. Ein sanftes, fast überirdisches Licht geht von dem Scheiterhaufen aus und erhellt die einsam, stille Lichtung.


    Nightshifter Abel starrt eine kurze Weile ins Feuer, welches seltsame Reflexionen in seine Augne wirft. Dann erhebt sich unvermittelt seine Stimme. Leise zuerst, ein klagender Gesang in einer fremden Sprache. Und dennoch - mag es ein magischer trick sein, oder einfach nur gespür - dringen die Worte klar verständlich in den Geist der Anwesenden:


    Finsterer Donner rollt über das Land,...
    verkündet mein Ende, und wie ich es fand...
    Geboren zum Krieg, gelebt mit dem Schwert,...
    treib ich ins Vergessen, war es das wert?...


    Fireshifter Tianura setzt mit der zweiten Strophe fort:
    Einst ward vernichtet, was lieb mir und teuer....
    mein Herz ward´ geschmiedet im dunklen Feuer....
    Geformt in des Hasses brennender Glut....
    gehärtet in Tränen der rasenden Wut....


    Nightshifter Abel übernimmt die nächste Strophe ansatzlos. Die beiden Shifter harmonieren auch hierin perfekt.
    Meiner Hoffnung beraubt, meine Unschuld verloren,....
    so sind denn all' meine Träume erfroren....
    In der eisigen Kälte, der endlosen Nacht....
    zu der mein Dasein ward' gemacht....


    Verflucht war ich auf Lebenszeit,...
    bis dass nun der Tod mich vom Leben befreit....
    denn erst wenn beendet dieser Welt Pein....
    werde ich wieder in Freiheit sein....
    setzt Tianura das Lied mit getragener Stimme fort.


    So eile zu mir, Gevatter Tod....
    als einziger Freund, in der Stunde der Not....
    Führ' mich geschwind in das strahlende Licht....
    Ich erwarte dich sehnlichst, und fürchte mich nicht....
    führt Abel den Gesang fort, wobei sich die Stimmung des Gesangs von klagend zu friedvoller Aktzeptanz ändert.


    Fireshifter Tianuras Stimme klingt nun beinahe froh, als sie fortfährt:
    Denn dort herrscht die Ruh, die mir verwehrt....
    dort wird mein Geist wieder unversehrt...
    Nie mehr leiden, nie wieder hassen....
    all' dies werd' zurück ich lassen....


    Nightshifter Abel schließt mit seiner ruhigen, nun fast beschwingten Stimme
    Denn in des Lichtes hellem Schein....
    soll auch mein Schmerz vergessen sein...
    Die Qual vergehen, wie Rauch im Wind....
    so dass ich endlich Frieden find....


    Schattenläufer Syas lauscht dem Gesang andächtig. Er hätte den Shiftern um ehrlich zu sein nicht zugetraut so etwas....atmosphärisches zu erschaffen. Ein Lied, dass die Stimmung einfängt und aufsaugt wie ein trockener Schwamm das Wasser. Nun er kann auch nicht von sich behaupten die beiden gut zu kennen.


    Drachenritterin Karalya spürt wie Tränen über ihre Wangen laufen, als die Stimmen der beiden Shifter langsam verklingen... sie hatte Jade versprochen stark zu sein, und nicht mehr so zu weinen, doch sie weiß, wenn ihre Schwester hier wäre, würde sie sagen, dass es in Ordnung ist... das vielleicht sogar alles in Ordnung ist, aber vielleicht... war ihre Schwester ja wirklich irgendwie bei ihr... für immer. Das Holz knistert leise, verzehrt die sterblichen Überreste von Jadien Hoeres, welche lieber nur 'Jade' gerufen worden war, doch etwas... bleibt immer zurück.


    Nightshifter Abel wartet, nachedem Jade's Grabgesang verstummt ist, noch ein kleines Weilchen. Den Shiftern ist trotz allem die Trauer nicht fremd. Sie respektieren sie und wissen auch, dass man manchmal nicht mehr tun kann. Still und Leise zieht er sich darum dann in die Dunkelheit des Waldes zurück und verässt sie Trauerfeier. Manche Dinge müssen die Hinterbliebenden alleine bewältigen.


    Es ist nicht die erste Trauerfeier, die Tianura besucht hat, und es wird, so steht zu befürchten, auch nicht ihre letzte sein. Ihre Gedanken gelten Jade, soweit sie kann, und ihren Freunden und Angehörigen, allen voran Karalya. Dann tritt auch sie leise ins Dunkel der Nacht zurück, lässt die Trauernden allein.


    Schattenläufer Syas bleibt noch eine Weile länger als die Shifter aber irgendwann ist er einfach verschwunden. Ohne ein Wort, ohne einen Laut, einfach weg. Seine Gedanken zu dem Thema hat er heute ohnehin schon in voller Länge klar gemacht und es ändert auch nichts jetzt noch Stunden hier zu bleiben und einen abgebrannten Scheiterhaufen anzustarren. Von Dingen wie der Totenwache hat er wohl noch nie etwas gehört oder? Oder ist er doch noch da nur einfach für niemanden zu sehen. Vielleicht hält er die Totenwache einfach auf seine Art ab, wer weiß...


    Drachenritterin Karalya merkt irgendwann gar nicht mehr, dass sie allein ist... oder vielleicht auch nicht allein. Sie bleibt einfach stehen, ihre Gedanken kreisen um alles... alles und nichts... und irgendwann, als die Sonne bereits wieder aufgeht, ist auch sie verschwunden, zurück bleibt nur die Errinnerung an eine große Kämpferin... Jade.

    __________________________________________________________________________________________________________________


    ENDE

    Syas bleibt noch ein Weilchen stehen und sieht den Drachen und ihren Reitern hinterher ehe er die Landkarte die er immernoch in der rechten Hand hält, ausbreitet. Linkerhand im Tal befindet sich ein See. Dahinter eine Hügelkette die es zu überqueren gilt bis er ins wahrhaftige Gebirge kommt. Und genau das ist sein Weg. Gelassen, steckt der Mensch die Karte weg und bringt stattdessen seine Pfeife und einen Beutel Tabak zum Vorschein... die Reise beginnt.

  • Hach, es ist wundervoll geworden (also das Ende von meinem geliebten Char.)


    Jadien hat mich von meinem ersten Logd-Server 2004 an begleitet, und ihre Story ist nach wie vor wohl die komplexeste Geschichte, die je ein Char von mir gehabt hat (und vermutlich haben wird, wenn man ihre Schwester außen vor lässt, deren Geschichte ja fast die gleiche ist.) Sie hat mir sehr viel Freude bereitet, aber ich war an dem Maximum angelangt, was man mit seinem Char erleben kann, ohne ihn grundlegend zu verändern, an die Wand geplayt quasi... Ich hab sie quasi lieber umgebracht, als sie solange zu spielen, bis endgültig kein Interesse mehr für sie da war...


    An dieser Stelle vielen Dank an meine Mitspieler! Besonders natürlich an Tianura, Abel und Syas mit denen ich an ihrer Todesgeschichte nun seit August letzten Jahres playe. Ohne euch, hätte ich meiner Elfe nie so einen würdigen Abgang bescheren können ^^
    Ich war ja an dem Abend als wir das im Garten ausgespielt haben, wirklich schon nicht mehr nur nahe am Wasser, sondern bin sogar mit vollen Tempo reingeplumst... passiert mir selten, aber ja... ;(
    (Special thanx auch nochmals an Syas, der das ganze recht rasch korrekturgelesen (so gut es bei dieser Wucht an Text eben geht), formatiert und hochgeladen hat, bei mir hätte das noch ne Weile gebraucht, bis ich dazu gekommen wäre. :thumbsup: )


    "Arathea ist die Heimat jener, die keine Helden sind, und dennoch ihre Geschichte zu erzählen haben..."
    by Karalya



    R.I.P.
    Klingen[color=#a69521]sturm Jadien


  • Ich bin hin und weg. Wirklich ein großes RP ! =D

    Klassifizierung C, beginne mit Partieller Freisetzung meiner Fähigkeiten, bis zur völligen Eliminierung des Zielobjektes.
    :thumbsup::thumbsup: sau nice :thumbsup::thumbsup:



    Zitat von Mithrandir

    Viele, die leben, verdienen den Tod. Und manche, die sterben, verdienen das Leben. Kannst du es ihnen geben? Dann sei auch nicht so rasch mit einem Todesurteil bei der Hand.

    :!::!::!: