Beiträge von Eriawen

    War es früher nicht möglich - also bei den alten RPCs - dass man den Titel soweit wählen konnte wie ihn der Grundchar erarbeitet hatte? Wäre das nicht eine Option? (Ich kenn mich mit den neuen RPC nicht aus, falls deren Titel mit der Zeit steigen sollte vergesst das, aber wäre es alternativ möglich, dass der Titel durch viel Rollenspielen steigerbar ist?)


    Also, ich bin Vegetarier und ess' kein Fleisch.


    Cool. Ich bin vegan. Also würd ich sagen wir sorgen dann einfach für tierfreie Alternativen, vielleicht lassen sich dann ja auch andere zum zumindest temporären Fleischverzicht hinreißen.

    Aber das Geld ist zumindest sinnvoll investiert :) da freuen sich sicher so einige, das find ich voll nett von dir. Halt mich am Laufenden falls und ob du wiederkommst!

    Arathea ohne unseren geliebten Hausmann und leider schließlich Witwer o.O Schade! Gut, dass ich auch nicht mehr spiele, sonst würd ichs gleich noch trauriger finden.
    Ich wünsch dir ganz viel Liebes für die Zukunft!

    In Ösiland hats was gebracht (ich hab jetzt grad keine genauen Daten zur Hand, kann ich nachreichen). Allein durch beharrliche, regelmäßige, friedliche (!!!) Demostrationen haben einige Geschäftsketten den Pelzverkauf eingestellt. Ausnahme: Kleiderbauer. Da gibts immer noch wöchentliche Themen.


    Nun, die Kehrseite der Medaille: 10 Tierrechtsaktivisten(innen) wurden grundlos eingesperrt und sitzen derzeit in U-Haft. Gründe darf man in der Wirtschaft suchen.


    Mehr Infos: Antirep2008


    (Bevor der Vorwürf einseitiger Berichterstattung erfolgt: Ich finde die Seite so gut, weil sie einen umfassenden (!!!) Pressespiegel hat, dort dürfen alle Seiten "bewundert" werden.

    Lesen, weiterleiten an alle Leute (in neue Mail kopieren, Kontakte unter BCC), Organisationen, Presse/Medien, Promis etc. die ihr kennt und Petition (http://antirep2008.lnxnt.org/?page_id=9) unterschreiben, Leserbriefe und Protestmails schreiben, Protestanrufe tätigen, Soliaktionen durchführen, spenden!
    Aktiv werden – solidarisch zeigen
    §278a (D:§129a) kann jeden treffen


    Kriminalisierung von Tierrechts-Aktivist_innen


    Am 21. Mai 2008 kam es österreichweit zu Hausdurchsuchungen in insgesamt 23 Wohnungen, Häusern und Büros. Spezialeinheiten der Polizei stürmten ab ca. 6 Uhr morgens mehrere Wohnungen von Tierrechts-Aktivist_innen. Einige von den Betroffenen wurden mit gezogenen Waffen aus dem Schlaf gerissen, Wohnungen wurden verwüstet, irrelevantes Material (z.B. Hundespielzeug) willkürlich entwendet.


    Wie in schlechten Action-Filmen wurden einige Türen eingetreten und die Wohnungen von Einsatzeinheiten gestürmt. Erst nachdem die Bewohner_innen eingeschüchtert, "gesichert" an die Wand gestellt bzw. mit Handschellen gefesselt waren, begannen Beamt_innen der Kripo mit den Durchsuchungen. Dem Großteil der Betroffenen wurde das Recht auf einen Anruf bei einer Vertrauensperson oder einer_einem Rechtsvertreter_in verwehrt. Auch Freund_innen, die nach dem Rechten sehen wollten, wurde ein Gespräch mit den betroffenen Tierrechts-Aktivist_innen verweigert.


    Die Durchsuchungen wurden mit §278a, der Bildung einer „kriminellen Vereinigung“ begründet, „einem Passus des Strafrechts, der auf Mafia, Schlepperbanden und ähnliches ausgerichtet ist“. (Presseaussendung der Grünen-Parlamentarierin Brigid Weinzinger, 26.05.08)


    Zehn Tierrechts-Aktivist_innen sitzen seitdem ohne konkrete Begründung in U-Haft. Die Verhaftungen wurden durchgeführt, da die Aktivist_innen für ihre E-Mail-Kommunikation standardisierte PGP- Verschlüsselung verwendet hätten (was nicht verboten ist und z.B. auch bei Firmen und Konzernen üblich ist) und daher „Verdunkelungsgefahr“ bestehe. Weiters bestehe „Tatbegehungsgefahr“, da die Betroffenen teilweise „seit langem“ politisch aktiv seien. Beide Begründungen sind politische Willkür und widersprechen der Unschuldsvermutung.


    „[...] Es entsteht ganz der Eindruck, als würden hier einzelne in der Vergangenheit begangene Straftaten willkürlich zusammengefasst, ohne konkreten Tatverdacht den Beschuldigten 'zugeordnet' und daraus der Vorwurf einer kriminellen Organisation konstruiert. [...] Die bloße 'Zuordnung' auf Grund eines (vermuteten) inhaltlichen Zusammenhangs und ohne konkrete Beweise von strafbaren Handlungen zu Personen oder Organisationen ist grob unzulässig. [...]“
    (Presseaussendung der Grünen-Parlamentarierin Brigid Weinzinger, 26.05.08)


    Der Staat versucht linke Aktivist_innen, Gruppen und Strukturen durch den auf alle, alles und jede_n anwendbaren §278 StGB zu kriminalisieren. Dadurch sollen Teile der Linken, und schlussendlich alle, mundtot gemacht werden.


    Wir rufen zur Solidarität mit den Betroffenen auf. Unabhängig davon, ob du vegan, feministisch, antifaschistisch, „unpolitisch“, gegen Atomkraft, Überwachung, Gentechnik oder Gewalt bist: Getroffen hat es Tierrechts-Aktivist_innen - gemeint sind wir alle!


    Die Gefangenen sollen wissen, dass niemand vergessen wird und unsere Solidarität keine Gefängnismauern kennt.


    Solidarität ist eine Waffe!


    Aktuelle Informationen der Rechtshilfe: http://antirep2008.lnxnt.org


    Anwält_innen sind teuer – spendet Geld und/oder organisiert Benefizveranstaltungen:
    Kontonr.: 01920013682, BLZ: 14 000, Empfängerin: „GAJ Wien“, Zweck: „Antirep 2008“. (International: IBAN AT551400001920013682 BIC BAWAATWW)
    Impressum: S. Reicht, 1010 Wien


    Am 28. wurden einige der Betroffenen in die Justizanstalt Josefstadt sowie in die Justizanstalt Eisenstadt vollkommen unbegründet und ohne Mitteilung an die RechtsanwältInnen verlegt. Über die Gründe dafür können wir nur spekulieren, die Staatsanwaltschaft schwaffelt über das ewig gleiche Argument der "Verdunkelungsgefahr", wir aber nehmen an, dass die Intention dahinter ua die Zerstreuung und Aufsplittung der Proteste und Demos vorm Knast in Wiener Neustadt ist.


    Zeigt euch solidarisch und veranstaltet Demos/Kundgebungen/Soliaktionen - gerade auch vor den Knästen!



    Nächste Termine:
    28 Mai:
    Leipzig: Solidemo für Repressionsopfer (17:00) Marktplatz
    29 Mai:
    Wien: Demo vor dem Innen(!)ministerium (09:45)
    Wien: Repression can`t get us down - Solidarität mit den inhaftierten Tierrechtsaktivist_innen (17:00) Schottentor
    30 Mai:
    Zürich: Protest gegen die Verhaftungen und Hausdurchsuchungen (10:00) österreichisches konsulat, seestrasse 161
    Helsinki/Finland Demo outside Austrian Embassy (10:00)
    Salzburg: Gegen Kleiderbauer und seine UnterstützerInnen aus dem Innenministerium / für die Freilassung unserer GenossInnen!! (14:00) Platzl (vor Kleiderbauer)
    Wiener Neustadt: Demonstration um den Knast (16:30) Bahnhof Wr. Neustadt
    31 Mai:
    Stuttgart: Freiheit für die österreichischen Tierrechts-Gefangenen!!! (13:00) am Schloßplatz — Königstraße ecke Planie
    (einfach die Königstr. lang am Schloßplatz vorbei gehen)
    Graz: Solidemo für die Tierrechtsgefangenen (17:00) Hauptplatz beim Brunnen
    4 Juni:
    Bern: soli demo vor österreichischer botschaft (11:00)


    Links:
    http://antirep2008.lnxnt.org/
    (Infos, Termine, Spenden, Adressen, Pressespiegel)


    at.indymedia.org


    http://www.peterpilz.at/
    Zitat: "[...]Vieles spricht dafür, dass Staatsanwaltschaft und Verfassungsschutz hier massiv Gesetze gebrochen haben. Der § 278a des Strafgesetzbuches wurde zur Bekämpfung der Organisierten Kriminalität eingeführt. Seine Merkmale passen auf keine einzige Organisation der Tierschützer.


    Der Staatsanwalt hat den Paragraphen missbraucht, um in Wohnungen und Computer einbrechen zu können. Offensichtlich hofft er sich dort die Beweise, die ihm fehlen, beschaffen zu können. Dieser Erkundungsbeweis ist gesetzwidrig.[...]



    http://www.vgt.at/presse/news/2008/news20080527_1.php


    Petition:


    Falls ihr die Petition unterschreiben wollt, schickt bitte ein Mail mit eurem Namen und eurer Adresse (wobei hier nur der Ort veröffentlicht wird) an antirep2008@gmx.at.


    Petition gegen die politischen Repression gegen TierrechtsaktivistInnen


    Das Vorgehen der Polizei gegen TierrechtsaktivistInnen in den letzten Tagen bedarf öffentlicher Beachtung und breitem Einspruch. Zehn AktivistInnen wurden am 21. Mai frühmorgens aus ihren Betten gerissen, ihre Wohnungen durch Hausdurchsuchungen verwüstet und anschließend über sie Untersuchungshaft verhängt. Die Begründung für die Inhaftierung (”Verdunkelungsgefahr” wegen des verschlüsselns von Emails bzw.”Tatbegehungsgefahr” wegen einer Reihe nicht aufgeklärter Delikte im Zeitraum 1997-2008) werden dabei nur unzureichend belegt. Vorgeworfen wird den AktivistInnen eine nicht näher belegte Mitgliedschaft in einer Kriminellen Organisation nach Paragraph 278a.


    Wir protestieren gegen diesen Justizskandal und haben gegen diesen polizeilichen Angriff auf rechtsstaaliche Standards schwere Bedenken. Wir fordern deshalb


    * die sofortige Freilassung aller Inhaftierten, die auf Grund dieser nicht konkretisierten Anschuldigungen in U-Haft sitzen;


    * die sofortige Abschaffung des §278a, da dieser zur Kriminalisierung von politischen AktivistInnen eingesetzt wird;


    * die sofortige Einstellung aller Ermittlungen und Verfahren;


    * die sofortige Überprüfung der Einsätze der Polizei, speziell aber Verfassungsschutz, Cobra und WEGA, auf Rechtmäßigkeit;


    * die sofortige Aufklärung der politischen Hintergründe in den Zuständigen Ministerien für diese offensichtlich lange vorher geplante Kriminalisierungskampagne gegen politisch aktive Menschen und Gruppen.


    Gegen Repression und Kriminalisierung von sozialen Bewegungen.

    Falls ich mal dazu komm (tu ich irgendwie nie) und Lärm mach, dann schick ich dir ein Beispielunlied. Stell dir einfach was ganz unrhythmisches, unmelodisches vor das hinten und vorne nicht zusammenpasst.

    Ich möcht gern Lärm machen, aber ich glaub die Nachbarn hier hätten etwas dagegen. Oh, ein Schlagzeug wär auch ganz nett, hat wer eines übrig, das er/sie nicht mehr braucht?


    P.S. Lärm =/= Noise!!! Und im Gegensatz zu den meisten hier gehts mir ums reine Nichtkönnen als Kunstform, ach muss nicht mal eine Kunstform sein, nur Lärm, einfach Lärm gespickt mit hysterischen Schreien und psychotischen Texten.

    Wie wäre etwas das einmal kostet, dafür mehr, aber bleibt? Oder besteht da die Angst vor zu vielen Chatplätzen.
    Und vielleicht auch eben dasselbe nur in privat. Das kann dann ja z.B. mehr kosten weil es nicht für die Allgemeinheit gemacht wurde.

    Erstmal danke an alle die hier reagiert haben, bin gerührt. War schön mit euch. :)


    Zum Verständnis: Es ist sowohl mein Abschied an den Boten als auch mein Abschied generell. Vieles betrifft daher den Boten und hat das offizielle Forum nicht erreicht und ich hoffe in einem Fall dass es das auch nicht tun wird. Aber es liegt nicht mehr in meinen Händen und ich befürchte es sieht nicht gut aus.

    Ist wahrscheinlich eher egal, aber ich stells mal zur Info hier rein.


    Wenn man den Char löscht, erhält man die Meldung:

    Zitat

    Dein Charakter wurde gelöscht! Note: Das Zeichenlimit der erweiterten Biografie beträgt 10000 Zeichen.


    Klingt fast so, als würde das als Löschungsgrund genannt werden.

    Ich möchte mich hiermit verabschieden, zunächst vom Boten und in weiterer Folge von Arathea.


    Der Arathea Bote ist mir über die Zeit sehr ans Herz gewachsen, und er war einer der beiden Gründe weshalb ich Nihva damals nicht gelöscht habe. Aber die Zeiten ändern sich und ich muss erkennen, dass ich lediglich zu sehr an der Vergangenheit festhalte, der ich wohl zu lange nachgetrauert habe. Es war einfach eine wirklich schöne Zeit in Arathea, aber für mich ist diese schon zu lange vorüber. Eigentlich sind Abschiede schwer und ich habe lange gebraucht mich zu diesem durchzuringen, aber nun, da ich das hier schreibe fällt es mir unglaublich leicht und eigentlich fällt mir ein riesiges Gewicht von den Schultern.


    Es ist ganz einfach: Unsere Ansichten könnten konträrer nicht sein und ich muss nun für mich selbst einsehen, dass ich versagt habe. Es ist mir nicht gelungen meinem nahen Umfeld Werte zu vermitteln, die für mich von großer Bedeutung sind. Ich denke wir alle - alle Menschen - müssen einen Fehler einräumen: Wir nehmen die Ansichten der anderen zu wenig ernst und sind nicht bereit sie ausreichend zu reflektieren. Nur um es zu betonen und eventuelle Missverständnisse auszuräumen: Wenn ich von allen spreche, dann schließe ich mich mit ein.


    Den Vorwurf der Militanz werde ich nicht zurückweisen, ich trage diese Bezeichnung mit Stolz. Nicht, weil ich Militanz gut heiße, sondern weil unsere Auffassung von Militanz sich enorm unterscheidet. Das was mir als Militanz angelastet wird auf das bin ich stolz. Ich komme aus einem vollkommen anderen Umfeld als die meisten hier. Das erklärt die Welten die zwischen uns liegen und Diskussionen vereiteln. Ich wurde im Laufe der Zeit auf ganz andere Themen sensibilisiert und ich sehe leichter in einer Formulierung ein Problem als andere. (Andere sind dafür in anderen Bereichen stärker sensibilisiert und fühlen sich durch andere Dinge leicht angegriffen. Es kommt immer auf die Sensibilisierung und auf die Konditionierung an. Und was man nicht kennt… da sind Menschen doch immer gleich skeptisch und meist zunächst abgeneigt. Wir sind alle zu sehr daran gewöhnt, dass unsere Ansicht die richtige ist.)


    Bei derart großen ideologischen Unterschieden und der Haltung doch bitte nicht alles bis ins kleinste Detail zu hinterfragen (Was ich traurig finde, aber das ist meine Meinung, das was mich das Leben gelehrt hat, bei anderen mag das anders sein.) ist eine Zusammenarbeit natürlich nur schwer möglich, zumindest aber für alle Beteiligten (ja auch für mich) sehr mühsam und beschwerlich. Es tut mir im Herzen weh, wenn ich weiß, dass wieder einmal etwas passiert ist, das ich hätte verhindern können, und das die Beteiligten zum Denken hätte anregen können und sie vielleicht wie in diesem Beispiel auf das Problem des Sexismus etwas mehr sensibilisieren hätte können. Nein, ich muss nicht die Welt verändern, aber ich will mein nächstes Umfeld auf Diskriminierung hinweisen und dadurch wie das kleine Steinchen das im Wasser große Wellen schlägt versuchen die Welt zumindest zu einem etwas erträglicheren Ort zu machen. Denn für mich, die aus einem anderen Umfeld kommt ist diese Welt nicht wunderschön, es läuft zuviel falsch und ich sehe sie einfach anders verklärt als ihr.
    Wir leben in einer Welt in der Frau Angst haben muss nachts alleine auf die Straße zu gehen, wir leben in einer Welt in der Frauen vergewaltigt und ermordet werden, in der Frauen der Gewalt von Männern ausgesetzt sind. Das alles passiert hier und jetzt, nicht irgendwo am anderen Ende der Welt. Das Problem beginnt im Kleinen. Es beginnt dort wo jemand meint eine Satire auf Kosten der Frauen wäre doch ganz in Ordnung, auch wenn es seltsamerweise hauptsächlich Satiren über Frauen gibt, nicht über Männern, wenn es um das Geschlecht geht. Wir leben in einer Welt in der mehr als 50% der Menschen von vorne herein diskriminiert werden. Unabhängig von ihrer Religion, ihrer Hautfarbe, ihrer sexuellen Präferenzen, ihrer Überzeugungen. (Das kommt dann schlimmerweise auch noch dazu.) Es geschieht einfach nur weil sie als Frauen geboren wurden.
    Natürlich kann man Einwände gegen dererlei Texte als kleinlich sehen, aber im Kleinen beginnt die Problematik. Frauen lernen schon als Kinder wie sie sich verhalten müssen, bemerken unterbewusst sehr früh, dass sie und ihren Meinungen weniger Wert beigemessen wird als jenen der Männer. Sie werden belächelt wenn sie die Problematik ansprechen, ganz so wie ich hier und sogar ihre Geschlechtsgenossinnen fallen ihnen in den Rücken. Es ist ja nichts dabei. Und immer dann wenn gesagt wird: Es ist ja nichts dabei, aber irgendjemand sich verletzt und diskriminiert fühlt, wird weiterhin der Schritt in Richtung wirkliche Gleichberechtigung verhindert. Ganz egal auf welche Diskriminierung es sich nun bezieht.


    Die meisten Menschen sehen das leider anders. Ich habe es nicht geschafft etwas anderes zu vermitteln, das tut mir sehr leid und zu gewisser Weise auch weh. Ich will hier nicht belehren, das hat ohnehin keinen Sinn, denn man kann sich nur selbst belehren in einer Welt in der wir alle verlernt haben den anderen zuzuhören und zu versuchen ihn oder sie zu verstehen. Wie gesagt, ich schließe mich hier mit ein. Vermutlich hat das meine Hoffnung vereitelt, gerade diese Unfähigkeit von uns allen auch die Meinung des anderen gelten zu lassen und sich selbst zu hinterfragen.
    Aber tief im Herzen hoffe ich dennoch, dass irgendwann etwas Positives in eurem Leben euch in diesem Bezug die Augen öffnen wird. Vermutlich aber ist es eher dann der Fall wenn ihr selbst Töchter haben solltet, oder Enkeltöchter, Freundinnen,... und ihr beispielsweise daran knabbern müsst, dass eure Tochter ausgegangen ist und ihr bangen müsst, dass ihr ihr genug Selbstbewusstsein und Stärke mitgegeben habt um sich in der Welt da draußen zu behaupten und nicht unterzugehen oder Gefahr zu laufen zum Opfer zu werden – ausschließen kann man es leider trotzdem nie, bitter. Gerade weil Selbstvertrauen zumindest ein wenig schützen kann wäre es schön, wenn weniger diskriminierende Texte entstehen würden, wenn mehr Leute im Bezug darauf die Augen öffnen würden, sensibler mit dem Thema umgehen würden. So ein Text der hoffentlich zumindest nicht „Emanzipation“ genannt wird, tut einfach nicht not. Es gibt spaßigeres worüber man schreiben kann. Wie ihr mit dem Text verfährt liegt nun allein in eurer Hand, ich kann mich nicht mehr querstellen. Ich habe meine Bedenken geäußert, nun bin ich kein Teil mehr vom Team, ich kann nur hoffen. Aber ich fürchte auf meine Kritik wird kein Wert gelegt.


    Nun, das ist schon viel zu lange geworden, deshalb möchte ich nun nicht mit meinen eigenen Worten abschließen, sondern zitiere lieber Quetschenpaua:


    „Bevor der Pathos jedoch am Ende dieses Stückes zu Mächtig wird und mich meine, Ach so, schlaue Moral wieder Blöde von der Seite angrinst, bevor mein Zeigefinger sich beschwert, das er lange genug in 2 Meter Höhe herumgetänzelt ist und bevor sich mein vielleicht manchmal naives Gemüt nach etwas mehr Realitätssinn sehnt, beende ich diesen Track ohne Parole, aber sicher nicht ohne Hoffnung.


    Manche Schlacht geschlagen, und kein Traum ist gestorben.
    und ab diesen Punkt hier und heute, weiter nach vorne schauen.
    Sich nicht klein kriegen lassen, von der so genannten Normalität
    und besser nicht solange warten, bis hier gar nichts mehr geht.


    Vieles fehlt, das aller meiste sogar, macht nix.“


    Ich wünsch euch was,
    Nihva/Eriawen/Tschulie